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(c) kunst & wach - Nr28 RandständigeNr38 Rand­stän­di­ge

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AKTUELLE GÄSTE — KOMMENTARE

  1. Ich dach­te immer, die Bibel sei die Gebrauchs­an­wei­sung für das Leben, aber ist man ein­mal in der Klem­me, nüt­zen die bes­ten Zita­te nichts. Die Wis­sen­schaft hat viel Erkennt­nis und Frie­den in die Welt gebracht wes­halb auch Psy­cho­the­ra­pi­en nütz­lich sind. Das Aus­ein­an­der­ge­setzt wer­den ist sicher­lich hilf­reich. Wie Wil­helm Busch mit einem ande­ren Wort andeu­te­te: glück­lich wer­den ist nicht schwer, glück­lich sein dage­gen sehr.

  2. Aeus­serst inspi­rie­rend, durch‑, ent- und aus-lüf­­tend bezie­hungs­wei­se ‑bla­send, die­se, Ihre Sei­te – lie­ber Mara! Ich “hän­ge” immer mal wie­der auf wachs­dum “rum” (wenn ich einen gesun­den «Kick» brau­che) und las­se die Wir­kung in mei­nem Kopf ent­fal­ten, ja doch. Lecker­bis­sen. Mir gefällt die Tona­li­tät, das Mau­len, biss­chen kri­tisch, biss­chen humor­voll und ja, ein zar­ter Hauch der Iro­nie ist spür­bar. Sehr schön umge­setzt vom Kunst­hand­wer­ker.
    May­be you should publish a book ? Why not. Loo­king for­ward to the upco­m­ing beads.
    Lin­da

  3. Ich wün­sche viel Freu­de und Erfolg an der Kunst. Künst­ler Dani­el Röös­li aus Luzern.

  4. Die Super­rei­chen wer­den täg­lich um 2,5 Mrd. Dol­lar rei­cher, wie der aktu­el­le Oxfam Bericht auf­zeigt. Und was bleibt für den Rest? Aber wir alle sind nun­mal zins­geil, also unter­stüt­zen wir das gan­ze noch.
    Gra­tu­lie­re zur Umset­zung ihrer Zins­schrau­be! Sehr tref­fend!

  5. Lie­ber Mar­cel Ram­sei­er,

    es freut mich sehr, dass mei­ne Öffent­lich­keits­ar­beit zum herr­schen­den Geld­sys­tem neue und tie­fe­re Erkennt­nis­se bei Ihnen anre­gen konn­te — und dass Sie mir Ihre Dank­bar­keit dafür mit­tei­len. Durch Ihre vor­ge­schla­ge­ne Wid­mung füh­le ich mich natür­lich sehr geehrt und neh­me sie ger­ne an.
    Ihre künst­le­ri­sche Dar­stel­lung der „Zins­schrau­be“ bringt die Pro­ble­ma­tik noch mal auf ande­re Wei­se auf den Punkt, als ich es mit mei­nen Wor­ten und Bil­dern getan habe.

    Mit den bes­ten Wün­schen
    Bernd Senf

  6. Super Werk hast du geschaf­fen!!! → Nr95 Ein bun­ter Strauss
    Auch das Anspre­chen der Inten­siv­me­di­zin bei Früh­ge­bur­ten (die ich auch frag­wür­dig fin­de aus fach­li­cher(!!) Sicht! Als zukünf­ti­ge Mut­ter ist das natür­lich anders zu bewer­ten)

  7. Kom­men­tar zum Werk Nr95 Ein bun­ter Strauss

    Ein schwie­ri­ges The­ma. Es geht im wahrs­ten Sin­ne um Leben und Tod.
    Gera­de bei The­men die­ser Art ist es, ich den­ke da sind wir uns einig, wich­tig eine gewis­se Dis­tanz zu wah­ren und das Pro­blem von mög­lichst vie­len Sei­ten zu beleuch­ten.

    Der Mensch besitzt der­art vie­le Facet­ten, was zwangs­läu­fig dazu füh­ren muss, dass man kaum je zu einem Kon­sens kom­men wird gera­de bei einer sol­chen The­ma­tik. Oder tref­fen­der aus­ge­drückt: Ein bun­ter Strauss — der Mensch.

    Sie haben es ver­mut­lich bereits erra­ten: Mir fehlt die Distanz zum The­ma Abtrei­bung. Und dies beginnt bereits beim Motiv der Säug­lings­fla­sche! Mir fehlt ganz klar die Mut­ter bei der Säu­g­­lings-fla­­sche. Ich muss wohl nie­man­dem erklä­ren das es um zwei Leben geht bei der Abtrei­bung. Deut­lich wird dies im spe­zi­el­len, wenn die Schwangerschaft/Geburt auf­grund von Kom­pli­ka­tio­nen zur direk­ten Lebens­be­dro­hung für die Mut­ter wird. Aber auch das psy­chi­sche Wohl­be­fin­den der Mut­ter hat einen enor­men Ein­fluss auf ihr Leben.
    Die wer­den­de Mut­ter pau­schal als “hilf­lo­se Schwan­ge­re” zu bezeich­nen ist fast schon grau­sam aber mit Sicher­heit ten­den­zi­ös! Es wird ein Bild gemalt, bei der die betrof­fe­ne Frau als unre­flek­tier­tes Wesen daher­kommt, die blind einem Impuls fol­gend ihr Kind dem Tod über­lässt.
    Ich den­ke das trifft in der Mehr­zahl der Fäl­le ganz und gar nicht zu.
    Gera­de weil es die Debat­te zum The­ma Abtrei­bung gibt machen sich vie­le Frau­en bereits als Teen­ager ihre Gedan­ken dazu und ver­fei­nern die­se nur noch wenn es sie tat­säch­lich betrifft.
    Mit die­sem Punkt möch­te ich auch die hil­f­­los-beque­­men Gesell­schaft als wider­legt bezeich­nen. Ich möch­te trotz­dem noch prä­zi­ser wer­den: Klar macht sich nicht jeder gleich vie­le Gedan­ken dazu, manch einer gar kei­ne. Aber spä­tes­tens wenn man Leu­te direkt dar­auf anspricht, kann man sich auf etwas gefasst machen, dann wird es unbe­quem!

    Mir fällt durch­aus noch mehr zum The­ma ein aber ich den­ke das reicht fürs Ers­te.
    Dan­ke das ihr mich zu Den­ken gebracht habt! Hat Spass gemacht ;)

    Zum Abschluss noch soviel: Anstatt eines Schop­pens, wäre ein Busen tref­fen­der gewe­sen!

  8. .…noch vie­le lan­ge Hoch­zeiten nach der Hoch­zeit und nicht zuletzt die opti­mis­ti­sche Hei­ter­keit zur Bewäl­ti­gung unver­meid­li­cher Tief­zeiten. Wow! Was für ein tief­sin­ni­ger und poe­ti­scher Wunsch. Die­se Braut ist zu benei­den. Gra­tu­lie­re!

    • Kann mich nur anschlies­sen! Und dann noch die­ses Umset­zung von Hoch­zeit in eine Hoch-Zeit als Werk. Geni­al

  9. Guten Abend Herr Ram­sei­er,

    ganz herz­li­chen Dank für die Mel­dung! So nett, dass sie mich benach­rich­ti­gen! Es ist trau­rig einer­seits, ande­rer­seits freu ich mich sehr, dass Olga so alt wer­den konn­te. 17 Jah­re ist sehr schön!! Offen­sicht­lich hat­te sie ein schö­nes und gutes Leben bei Ihnen! Das freut mich sehr!!

    Wie es scheint, sind die Hun­de, die ich gezüch­tet hat­te ein zäher Stamm. Die­je­ni­gen, von denen ich gehört habe und die nicht einem Unfall zum Opfer fie­len, wur­den alle alt. Lei­der habe ich nicht von sehr vie­len eine Mel­dung bekom­men. Drum freut es mich dop­pelt, dass sie sich gemel­det haben! Vie­len Dank!

    Alles Gute und hof­fent­lich viel Freu­de mit einer Nach­fol­ge von Olga!!

    Mit herz­li­chen Grüs­sen
    Ada von Tscharner
    mitt­ler­wei­le aus dem Enga­din

  10. Wir haben die Wahl zwi­schen 100 Joghurt, 20 ver­schie­de­nen Klo­pa­pier­sor­ten oder 40 Zahn­bürs­ten. Ist das die Frei­heit, die wir brau­chen? Die uns in bun­ter Wer­bung vor­ge­gau­kelt wird? Oder soll­ten wir uns nicht viel­mehr um Frei­hei­ten küm­mern, die immer mehr beschnit­ten wer­den, Frei­räu­me, die ver­schwin­den im immer grös­se­ren Geset­zes­dschun­gel?

  11. Tol­le Web­site, gra­tu­la­ti­on! Lei­der bin ich erst kürz­lich dar­auf gesto­ßen, was gleich zu einer guten drei­vier­tel Stun­de Ver­ho­cken führ­te. Es hat sich gelohnt! Spe­zi­ell gefes­selt haben mich unter ande­rem ihre Weich­lin­ge. Aber auch die spit­zi­ge, wit­zi­ge aber nie gehäs­si­ge Tona­li­tät auf Kunst & Wach ist toll. Es freut mich, dass es auch 2016 wei­ter­geht, ich wer­de ger­ne wie­der rein­schau­en.

    Freund­li­che Grüs­se
    Ste­fan W.

    • Bes­ten Dank Ste­fan W. aus K. für die Blu­men, das moti­viert!

      Für das “ger­ne wie­der rein­schau­en” emp­fiehlt sich übri­gens der News­let­ter von kunst & wach, den Sie rechts unten in der Sei­ten­leis­te abon­nie­ren kön­nen. Sie wer­den dann auto­ma­tisch per Email über neue Bei­trä­ge und Wer­ke infor­miert. Völ­lig unver­bind­lich und jeder­zeit wie­der künd­bar.

      Freund­li­che Grüs­se

  12. Zunächst mal ein Kom­pli­ment an der Kunst­wer­ker, das Werk ist so schlicht und ein­fach wie die Bot­schaft dahin­ter und aus mei­ner Sicht des­halb gelun­gen!
    Obwohl nicht all­zu sehr an Kunst inter­es­siert und somit Gefahr zu lau­fen, eine “lächer­li­che und der Sache, der Kern­fra­ge und deren nöti­ge Dis­kus­si­on durch­wegs abträg­li­ches unkon­trol­liert aus­wil­dern­des JEKAMI” zu ver­ur­sa­chen hof­fe ich das mein Kom­pli­ment trotz­dem ernst genom­men wer­den kann.

    Aber nun gibt es neben der Kunst auch The­men, die alle etwas ange­hen, über die jeder mit­re­den kann und zu denen alle eine Mei­nung haben soll­ten.
    Ein sol­ches The­ma ist die Fra­ge wie wir mit Homo­se­xua­li­tät in unse­rer Gesell­schaft umge­hen.
    Selbst­ver­ständ­lich gibt es Men­schen, die schein­bar aus rei­ner Pro­fi­lie­rungs­sucht irgend­et­was nach­plap­pern, von dem sie mit ziem­li­cher Sicher­heit kaum etwas ver­ste­hen, im Sin­ne von ” Hey, seht mich an, ich sehe das übri­gens genau­so wie die­ser XY, folg­lich bin ich min­des­tens so intel­li­gent, gut oder welt­of­fen etc.”

    Aber wenn, gera­de jemand wie Vitus Huon­der, der zumin­dest in gewis­sen Krei­sen ein Vor­bild ist (bzw. sein soll­te) und damit mit sei­nen Ansich­ten mehr bewe­gen kann als bei­spiels­wei­se ich per­sön­lich, hier auf die­ser Web­site, dann ist es schon bedenk­lich, wenn Sät­ze wie der fol­gen­de mehr oder weni­ger unkom­men­tiert so ste­hen gelas­sen wer­den.

    “Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräu­el­tat began­gen; bei­de wer­den mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kom­men.”

    Aber nein, sei­ne katho­li­sche Emi­nenz VITUS HUONDER, setzt sogar noch einen oben­drauf und sagt etwas spä­ter: “Die bei­den Stel­len allein wür­den genü­gen, um der Fra­ge der Homo­se­xua­li­tät aus der Sicht des Glau­bens die rech­te Wen­de zu geben.” — Kein Wort dar­über wie das jetzt genau mit der Aus­sa­ge “bei­de wer­den mit dem Tod bestraft” ver­stan­den wer­den darf/muss/sollte…

    Ich bin der Mei­nung, dass sind Aus­sa­gen die kom­men­tiert und ver­ur­teilt wer­den dürfen/müssen/sollten.
    Auch von Men­schen die nichts vom Katho­li­zis­mus ver­ste­hen!

    Das Sakra­ment der Ehe wird von Herrn Stu­der als axio­ma­tisch dar­ge­stellt, als etwas über das man nicht dis­ku­tie­ren kann- als ein The­ma zu dem kei­ne Rede­frei­heit exis­tiert, aber gleich­zei­tig nervt sich Herr Stu­der, offen­bar über alle Mas­se, über die Men­schen die ver­meint­lich dem Main­stream fol­gen ohne sich kri­ti­sche Gedan­ken zum The­ma gemacht zu haben.

    Irgend­wie schon spe­zi­ell: Ein Mann der in “selbst­be­frie­di­gen­der mora­li­scher Atti­tü­de, aber weit­ge­hend bar selbst basa­ler Kennt­nis­se von Lie­bes­be­zie­hun­gen und Sex, aber auch der Geis­tes­ge­schich­te vor allem jener der Sexu­al­kun­de und der Men­schen­rech­te und über­dies ohne jedes selbst­kri­ti­sche Mass, reli­gi­ös auf­bläht und dumm­dreist daher­ur­teilt.” soll weni­ger wider­lich sein als die “omi­nö­se Vox Popu­li”?!
    Das ich nicht Lache!

    • Lie­ber Gian­lu­ca

      Herz­li­chen Dank für Dein Kom­pli­ment, wel­ches — gera­de auch wenn Du nicht all­zu sehr an Kunst inter­es­siert bist ‑selbst­ver­ständ­lich ger­ne “ernst genom­men” wird, genau­so wie Dei­ne enga­gier­ten Aus­füh­run­gen zur Fra­ge des Umgangs mit Homo­se­xua­li­tät in unse­rer Gesell­schaft. Tat­säch­lich wird Bischof Vitus Huon­der mehr Ein­fluss haben als Du, aber unter­schät­ze nicht, wie vie­le Besu­cher Du per­sön­lich mit Dei­nen Ansich­ten auf die­ser Web­site erreichst:

      https://www.wachsdum.ch, Zeit­raum 12/08/2015 — 12/11/2015:
      Besu­cher­ge­samt­zahl 14’913.00, Gesamt­zahl der Sei­ten­an­sich­ten 165’929.00, Durch­schnitt­li­che Besu­cher pro Tag 160.35, Durch­schnitt­li­che Sei­ten­an­sich­ten pro Besu­cher 11.13, Durch­schnitt­li­che Besuchs­dau­er 00:13:38

      Lie­be Grüs­se auch an die Fami­lie
      Mar­cel

    • Lie­ber enga­gier­ter Kom­men­ta­tor
      Ihnen ist offen­bar ent­gan­gen, wie stark ich gera­de VITUS HUONDER kri­ti­sie­re. Es geht mir im übri­gen nie­mals dar­um die eine Fehl­leis­tung gegen eine ande­re aus­zu­spie­len. Mein Ziel ist es, den Wahn hin­ter den Fehl­leis­tun­gen jeg­li­cher Art unge­bremst den Leser und Lese­rin­nen nahe­zu­brin­gen.
      Ich bin aber sehr dank­bar für den wie gesagt enga­gier­ten Bei­trag, und ich wür­de mir mehr davon wün­schen, ob sie kurz oder lang, ob sie hoch­dif­fe­ren­ziert oder ganz ein­fach, ob wahn­sin­nig gescheit oder ganz direkt sind, all dies ist uner­heb­lich, solan­ge sie im Rah­men des grund­sätz­li­chen mensch­li­chen Anstan­des aus­for­mu­liert daher­kom­men.
      Nicht zuletzt geht es dem Kunst­wer­ker und mir mit unse­ren Bei­trä­gen in “kunst und wach” dar­um, dass die Besu­cher und Besu­che­rin­nen sich mit den The­men befas­sen. Schön also, wenn eine Ant­wort kommt!

      W. Stu­der

      • Lie­ber Herr Stu­der
        Es freut mich das Sie mei­nen Kom­men­tar zu schät­zen wis­sen. Es ist mir des­halb eben­falls ein Anlie­gen zu beto­nen, dass ich grund­sätz­lich glei­cher Mei­nung bin wie Sie in Ihrem Pro­log.
        Mir war selbst­ver­ständ­lich bewusst, dass Sie kei­ne Lob­re­de auf den Herrn Bischof hal­ten, aber ich hät­te mir eine (noch) kla­re­re Posi­tio­nie­rung gewünscht.
        Sie müs­sen schon zuge­ben, dass der ers­te Absatz wie eine Recht­fer­ti­gung für die Aus­sa­gen von Huon­der daher­kommt, auch wenn Sie damit viel­leicht nur den reli­giö­sen Wahn her­vor­he­ben woll­ten.

        Erlau­ben Sie mir den (etwas gewag­ten und mög­li­cher­wei­se von jugend­li­chem Über­mut gepräg­ten) Ver­such, Vitus Huon­der sel­ber als unkri­tisch zu ent­lar­ven. (So wie ich es mir viel­leicht ins­ge­heim von Ihnen gewünscht hät­te)
        Der Bischof zitiert, ziem­lich am Anfang des besag­ten Vor­trags, in etwa fol­gen­den Satz aus der Bibel:

        “Adam und Eva haben von Gott den Auf­trag die Erde zu bevöl­kern und sie [die Erde] sich Unter­tan zu machen und über die Tier­welt zu herr­schen.”

        Ich den­ke wir sind uns alle einig, das ist längst der Fall — sprich der Auf­trag ist erfüllt — und zwar in einem eher unge­sun­dem Aus­mass.
        Ein kri­ti­scher Den­ker wür­de viel­leicht eben­falls zu die­sem Schluss kom­men und in Betracht zie­hen, dass unter die­sen Umstän­den auch ande­re For­men der Sexua­li­tät ihre Berech­ti­gung haben kön­nen.
        Vitus Huon­der zieht es jedoch vor, wei­ter­hin den Text aus der Bibel wört­lich zu neh­men und scheut auch nicht davor zurück, sogar von Todes­stra­fe zu spre­chen!
        Man könn­te auch behaup­ten, er sei in einer christ­lich katho­li­schen Schwei­ge­spi­ra­le gefan­gen.

        Natür­lich muss ich an die­ser Stel­le rela­ti­vie­ren und sagen, dass auch ich kein Exper­te in Sachen Reli­gi­on bin und sol­che Behaup­tun­gen lie­ber den theo­lo­gisch sat­tel­fes­te­ren über­las­sen soll­te.
        Trotz­dem ist es sogar für mich als Laie nicht son­der­lich schwer eine gewis­se Schwach­stel­le in der bibli­schen Über­lie­fe­rung zu fin­den wie sie von Huon­der ver­tre­ten wird.

        Ich weiss es ist teil­wei­se schier uner­träg­lich, was gewis­se Leu­te für Stuss von sich geben, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben wovon sie eigent­lich spre­chen!
        Trotz­dem bin ich sehr froh, dass wir die­se Mög­lich­keit über­haupt haben und das wir mit unse­rem Müll soviel mehr errei­chen kön­nen, als Anno dazu­mal, als es gera­de die Pries­ter, Bischö­fe und der Papst waren die einem sag­ten wie die Din­ge zu lau­fen haben.
        Sind Sie nicht auch glück­lich über die Tat­sa­che, dass Sie eine Aus­bil­dung genos­sen haben, die es Ihnen erlaubt kri­tisch zu den­ken und für sich sel­ber zu ent­schei­den ob sie eine Mei­nung ver­tre­ten oder nicht?
        Ich den­ke ins­ge­samt über­wie­gen die dar­aus resul­tie­ren­den Vor­tei­le gegen­über dem vie­len Mist den wir uns des­halb anhö­ren müs­sen.
        Gut mög­lich, dass wir als Gesell­schaft noch enorm viel ler­nen müs­sen über die Art und Wei­se wie wir unse­re Mei­nung kund­tun, inner­halb der Mög­lich­kei­ten die sich uns dafür bie­ten!
        Viel­leicht soll­ten Sie ver­su­chen die Din­ge mal aus der Per­spek­ti­ve ihrer eige­nen Jugend zu betrach­ten und mit etwas gedank­li­cher Ver­spielt­heit wer­den Sie mög­li­cher­wei­se fest­stel­len, dass auch Sie damals Ver­än­de­run­gen in der Gesell­schaft mit­er­lebt und über­lebt haben. ;)

  13. Der Mensch mag tri­um­phie­ren, dass er eine Kaker­la­ke per Smart­pho­ne fern­steu­ern kann — in Zig­tau­send Jah­ren wird es die Kaker­la­ke sein, die froh­lockt. Ihre Art wird es immer noch geben, wäh­rend der Mensch ein ver­gan­ge­nes Detail der Erd­ge­schich­te sein wird.

  14. Ihrem roten Faden fol­gend hier ein nach­denk­li­ches SUPER!! und WEITER SO!!
    Bin gespannt auf wei­te­re Wahn­sinns­kunst.
    FG

  15. Hoch loben wir die Frei­heit. Die Frei­heit der Pres­se, der Mei­nung, des Glau­bens, der Lebens­wei­se. Doch nie­mand scheint zu mer­ken, dass wir sie uns selbst am meis­ten beschnei­den. Imm­er­neue Geset­ze um jeg­li­che 0.01% Even­tua­li­tä­ten und Risi­ken abzu­si­chern. Mora­li­sche Höchst­leis­tun­gen der Pres­se in Fäl­len wie dem von W. Stu­der beschrie­ben, Ger­ry Mül­ler, Zuger Sex­skan­dal oder damals der Fall Car­los. Die fort­wäh­ren­den Schuld­zu­wei­sun­gen — denn immer braucht es einen Schul­di­gen. Geschieht ein Mord dann ist der Schul­di­ge viel­leicht der pro­vo­zie­ren­de Part­ner, die bös­wil­li­gen Behör­den der KESB oder ein Psych­ia­ter mit sei­nem nach­träg­lich als falsch erkann­ten Gut­ach­ten. Weil jemand muss ja Schuld dar­an sein was die­ser Mensch getan hat. Im Lau­fe all die­ser Dis­kus­sio­nen und Medi­en­pro­zes­se ist jeder zu Hau­se selbst der gröss­te Pro­fi und weiss war­um was wie geschah und was nun zu tun ist. Wir neh­men unser Urteils­ver­mö­gen und Anspruchs­ver­hal­ten selbst als zu wich­tig und for­dern post­wen­dend Ver­än­de­run­gen.
    Wo ist der Platz für gros­se Red­ner, Vor­den­ker, Phi­lo­so­phen in der heu­ti­gen Zeit? Es gibt sie viel­leicht. Doch haben wir die Kunst des Zuhö­rens ver­lernt, schwin­gen lie­ber selbst die Keu­le — und hau­en alles und jeden in die Pfan­ne! Heu­te so, mor­gen so. Ohne Weit­sicht und Klar­heit.

  16. Vie­len Dank für die ” sonn­täg­li­che” Berei­che­rung mit dem neus­ten Werk der Schwei­ge­spi­ra­le.
    Wie­der ein­mal tref­fend auf den Punkt gebracht, zeigt es auch auf, wie schwie­rig es gewor­den ist, heu­te eine Rede zu hal­ten oder einen Bericht in den Medi­en zu ver­fas­sen. Auch gera­de die Pres­se und Medi­en, wel­che ja so auch immer auf ihre “Frei­heit” behar­ren, spie­len nicht immer eine löb­li­che Rol­le zur Rede­frei­heit von “Anders­den­ken­den”, sie soll­ten sich die­sen Bei­trag zur Lek­tü­re neh­men und ggf. ein sol­ches, gelun­ge­nes Kunst­werk Nr65 in den Ein­gang stel­len.
    Sicher hat, durch die Mög­lich­keit der (vor-)schnellen Stel­lung­nah­men und Ver­brei­tung von Kom­men­ta­ren durch das Inter­net etc, die Ver­un­glimp­fung von “frei­en Red­nern” zuge­nom­men.
    Freue mich schon auf das nächs­te Werk !

  17. Das neue Werk gefällt mir sehr! Die MARA’sche künst­le­ri­sche Umset­zung der “Schwei­ge­spi­ra­le” führt sin­ni­ger­wei­se von der weit­räu­mi­gen Offen­heit über vie­le Sta­cheln in die Enge der Fixa­ti­on… Vom offe­nen Reden über ver­let­zen­de Spit­zen ins ängst­li­che Schwei­gen. Scha­de, dass es in der Lebens­wirk­lich­keit nicht umge­kehrt ist. Zudem ein wun­der­schö­ner und tref­fen­der Werk­kom­men­tar eben­so wie ein dif­fe­ren­zier­ter Pro­log über die Cau­sa Vitus Huon­der von W. Stu­der. Sowas habe ich in der hek­ti­schen Pres­se­land­schaft ver­misst…

  18. Nine-One — wie­der ein Werk, das mich mit sei­nem Hin­ter­grund­ge­dan­ken in sei­ner Ein­fach­heit, Klar­heit und Unfar­big­keit tief berührt. Mes­ser­schar­fer und den­noch den betrof­fe­nen Frau­en zuge­wand­ter Kom­men­tar — spricht mich sehr an. Dan­ke und à bien­tôt, Karin

  19. Frei­heit und Sicher­heit schlies­sen sich zwar häu­fig aus, aber bei­lei­be nicht immer. Mei­nungs­frei­heit, Rei­se­frei­heit, Wahl­frei­heit, Nie­der­las­sungs­frei­heit, und und und…fundamentale Frei­hei­ten, die die Sicher­heit nur mar­gi­nal tan­gie­ren. Viel­leicht sind sie so selbst­ver­ständ­lich, dass wir sie gar nicht mehr wahr­neh­men?

  20. Ein paar Gedan­ken…
    Seit Jahr­hun­der­ten erfor­schen wir den Men­schen und ent­wi­ckeln unse­re Theo­ri­en, um unse­re Kin­der mög­lichst gut zu erzie­hen. War es frü­her die Auto­ri­tät, die das Unheil brach­te, fan­den wir sel­bi­ges dar­auf im Anti­au­to­ri­tä­ren Erzie­hungs­stil. Heu­te wird der demo­kra­ti­sche bzw. der fle­xi­ble Erzie­hungs­stil als die gol­de­ne Mit­te bezeich­net. Ziel ist es, mög­lichst zufrie­de­ne und eigen­stän­di­ge Erwach­se­ne her­an­zu­zie­hen. Des­sen unge­ach­tet erzieht der Staat mit immer neu­en Geset­zen, Regu­lie­run­gen und Hilfs­an­ge­bo­ten, sowie die Wirt­schaft als kapi­ta­lis­ti­scher Hoch­adel kon­se­quent neue Abhän­gig­kei­ten. Denn ohne Abhän­gig­keit des Vol­kes wäre die Legi­ti­mie­rung der Poli­tik pas­sé und die Unmen­gen an Waren wür­den nicht wie gewünscht kon­su­miert. Die För­de­rung der Unab­hän­gig­keit unse­rer Kin­der endet folg­lich in der “frei­wil­li­gen” Ent­schei­dung der­sel­ben sich in die Abhän­gig­keit des Kapi­tals und Kon­sums zu bege­ben. War es frü­her noch etwas kla­rer und direk­ter wie der Adel und die Aris­to­kra­tie ihre Herr­schaft kol­por­tier­ten muss­te man dem erwach­ten Bewusst­sein im Lau­fe der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on mit etwas sub­ti­le­ren Mit­teln begeg­nen. Anstatt das gemei­ne Volk mit der Peit­sche in die Abhän­gig­keit zu trei­ben, darf es sich heu­te immer­hin schon selbst für die­se Ent­schei­den — viel mehr bleibt ihm auch nicht übrig.

  21. Lie­be Mar­cel, du hesch jo so rächt und du hesch jo so unrächt mit dim wun­­­der-wun­­­der­­schö­­ne Lie­bes­brief an dini Liebsch­ti mit däm Pen­sio­nie­rigs­the­ma — das jo eigent­lich d Unab­än­der­lich­keit vom Alte­re und vom Tod mit­be­hand­let!
    Doder­zue isch logi­scher­wis scho sit ewi­ge Zite vil gseit wor­de und es wird, wie dis Bisch­pil jo au grad bewist, vil gseit. Aller­dings: nie­mer cha würk­lich öppis nöis sage, e Lösig uss­er­halb vo unse­re oft sich säl­ber sozi­al­ro­man­tisch kaschie­ren­de Leisch­tigsgsell­schaft nen­ne.
    Oh! wär ich doch nur e geisch­ti­ge Dän­di, wo sich ele­gant und sicher gege das lat­änt bis offen faschis­toi­di Pri­mat vone­re omni­pre­sänt erzwun­ge­ne Nütz­lich­keit vo allem und vo jedem stel­le chönn­ti!
    Sin mer denn uf ewig wachs­tums­wahn­sin­nig?
    Übri­gens: “es ist voll­bracht” seit bezeich­nen­der­wis lut de Evan­ge­lie Chrisch­tus am Chrütz bevor er änd­gül­tig der Geischt ufgit.

  22. Es gibt so unend­lich viel Bedarf an “sinn­vol­len Auf­ga­ben” im sozia­len und bür­gerschft­li­chen Enga­ge­ment, dass ich ein­fach nicht ver­ste­he, wie­so die Rent­ner an einer “Lee­re” kran­ken!
    Klar, es ist ein Umstel­lung und man muss ein biss­chen suchen und aktiv wer­den — aber gera­de in heu­ti­gen Netz­zei­ten ist es ein­fach gewor­den, sich eine frei­wil­li­ge Tätig­keit quer durch vie­ler­leit Ange­bo­te und The­men aus­zu­su­chen!

    Es ist ja heu­te schon so, dass die gro­ße Mehr­heit der Ehren­äm­ter von Senio­ren aus­ge­übt wer­den — was hält denn die ande­ren davon ab?

    Man­che kön­nen nicht gut mit neu­en Men­schen, okay. Es gibt aber auch dafür vie­le Gele­gen­hei­ten, sich zu enga­gie­ren, etwa im Tier‑, Umwelt- und Natur­schutz.

    Auch ansons­ten ist die Palet­te rie­sig: Alten und Kran­ken das Leben erleich­tern, Jugend­li­chen hel­fen, Opa/Oma erset­zen, in sozia­len Ein­rich­tun­gen mit­ar­bei­ten, Bür­ger­initia­ti­ven unter­stüt­zen und vie­les mehr.

    “Gebraucht wer­den” ist gar nicht vor­nehm­lich ein The­ma der bezahl­ten Erwerbs­ar­beit — viel drin­gen­der wer­den Men­schen dort gebraucht, wo sich nichts “ren­tiert” und kein “Markt” exis­tiert, in den sich Inves­ti­tio­nen kom­mer­zi­ell loh­nen wür­den.

    Ein­fach nur gemüt­lich rum­hän­gen ist gewiss für ein paar Wochen oder Mona­te toll — aber dann?

    • Bes­ten Dank für Ihren enga­gier­ten Kom­men­tar zur Pen­sio­nie­rung.

      Natür­lich haben Sie recht: Es gibt unend­lich viel Bedarf an Enga­ge­ment; man muss sich halt umstel­len, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den; die gro­ße Mehr­heit der Ehren­äm­ter wer­den von Senio­ren aus­ge­übt; es gibt vie­le Gele­gen­hei­ten sich zu enga­gie­ren; die Palet­te ist rie­sig und “Gebraucht wer­den” ist nicht vor­nehm­lich ein The­ma der bezahl­ten Erwerbs­ar­beit.

      Aber war­um denn…

      …soll die Lee­re nach der Pen­sio­nie­rung krank sein (oder ist sie gar gesund)?
      …soll man nicht ein­fach wei­ter­ar­bei­ten dür­fen wie bis­her?
      …soll man “sich umstel­len, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den” müs­sen, um gebraucht zu wer­den — nach­dem man nicht mehr gebraucht wird?

  23. “wenn die Last von Public Manage­ment und sozi­al­ro­ma­ti­schem Team­dik­tat bis zur Selbst­auf­ga­be”
    ele­gant ver­schrift­licht, so dass die Dor­nen in den von aus­sen gese­he­nen zar­ten Rosen­blät­ter spür­bar sind
    Wenn ich das lies: Ich freu mich auf die Pen­sio­nie­rung ;)

  24. Bra­vo lie­ber Mar­cel: ganz ein­fach leicht­füs­sig geschrie­be­ne Spit­ze zum all­ge­mei­nen Nach­den­ken und mit einer leich­ten Pri­se Zwei­fel an vie­lem und ein­zel­nem, wo jener beson­de­re Hauch phi­lo­so­phi­scher Rat­lo­sig­keit zu Wehen ver­mag, der wie­der­um jener erlaub­ten und leicht ver­dau­li­chen oder auch gnä­dig zu über­le­sen­den Schwes­ter der Phi­lo­so­phie, der Melan­cho­lie, den nöti­gen Dunst­kreis ein­räumt!

  25. Beken­nen­de Nicht-Flie­ger soll­ten ihre Scha­den­freu­de zügeln: Bei den SBB herrscht der­sel­be Trend — immer mehr Pas­sa­gie­re wer­den in die Züge gepfercht, mitt­ler­wei­le kann man auch zwi­schen Zen­tren in den Genuss von S‑Bahn-“Komfort” kom­men.

  26. Gra­tu­lie­re zum neu­en Werk! Der vier­te Weich­ling bricht das schwer-wei­che der Weich­lin­ge 1–3 auf und prä­sen­tiert sich leicht, luf­tig und.…blutrot. Ein Wolf im Schaf­pelz.

    ELVIS VOR EVER

  27. Dan­ke für den auf­rüt­teln­den Arti­kel. Ihr Weich­ling 4 ist auf den ers­ten Blick durch­aus weich, im Zusam­men­hang mit Kit­ty Genove­se aber beängs­ti­gend hart. Ich fin­de, es wäre gut, an den Schu­len über den den Zuschau­er Effekt zu reden, um die Schü­ler zu sen­si­bi­li­sie­ren, spon­tan zu hel­fen.

  28. Soeben bekom­me ich von unse­rer Vor­­­sor­ge-Ver­­­si­che­­rung fol­gen­des Schrei­ben: “Lie­be Kun­din, lie­ber Kun­de. Seit der Ein­füh­rung der beruf­li­chen Vor­sor­ge ist die Lebens­er­war­tung stark ange­stie­gen. Im Jahr 1985 leb­te ein 65-Jäh­­ri­ger im Durch­schnitt noch wei­te­re 14.9 Jah­re, heu­te sind es bereits 19.1 Jah­re. Bei den 65-jäh­­ri­gen Frau­en stieg die Lebens­er­war­tung im glei­chen Zeit­raum von 84 auf 87.1 Jah­re. Damit ist die Lebens­er­war­tung in der Schweiz eine der höchs­ten der Welt. Und der Trend hält wei­ter an: Exper­ten rech­nen damit, dass die Lebens­er­war­tung auch in Zukunft mehr als einen Monat pro Jahr stei­gen wird. Für die zwei­te Säu­le bedeu­tet dies, dass die Ren­ten bereits heu­te viel län­ger aus­ge­rich­tet wer­den, als ursprüng­lich vor­ge­se­hen war, und sich die­ser Zeit­raum zudem noch stän­dig ver­grös­sert …”
    Nun habe ich mir natür­lich zuerst auch Gedan­ken gemacht, was die­se Ent­wick­lung wohl für uns alle in Zukunft bedeu­tet. Aber es gibt zu Glück nur eine “mode­ra­te Anpas­sung des Umwand­lungs­sat­zes im Über­ob­li­ga­to­ri­um”… :) Ich hof­fe, ich bin nicht naiv …

  29. Die Besu­cher­zah­len zei­gen, dass das The­ma inter­es­siert. Wachstum(swahn) gehört zur Geschich­te des Men­schen. Fort­schritt und Wachs­tum füh­ren und führ­ten zum (Teil)untergang von gros­sen Zivi­li­sa­tio­nen und doch wie­der­holt sich die Geschich­te jeweils erneut. Es ist schwer abzu­se­hen was am Ende kom­men wird, doch gibt es trotz allem die woh­li­ge Gewiss­heit, dass die Mensch­heit end­lich und die Erde bei­na­he “unend­lich” ist. Dan­ke für das anre­gen­de Wer­ken und wei­ter so!

  30. Tol­le Zahl der Besu­cher! Ich gehö­re auch zu den Besu­cher ihrer Home­page bis­her ohne Kom­men­tar abzu­ge­ben. Mir gefällt der Stil mit der Schreib­wei­se und vor allem das mit dem Wachs­tums­wahn. Ich glau­be es ist auf den meis­ten Blog so das die Kom­men­ta­re viel sel­te­ner sind als die ohne Kom­men­ta­re. Mir gefällt auch ihre Kunst­se­rie über die Weich­lin­ge weil es vie­len so geht.

    mit freund­li­chen Grüs­sen

  31. Wie­so Tod­sün­de? Neid ist ein (all­zu) mensch­li­ches Gefühl, das sogar — wie es heu­te in der Zei­tung zu lesen war — sei­ne posi­ti­ven Sei­ten hat: Neid kann anspor­nen, sich anzu­stren­gen, um mit dem Benei­de­ten gleich­zu­zie­hen, oder gar ihn zu über­ho­len. Und erst der Benei­de­te: Er ist der Benei­dens­wer­te, kann den Neid der andern geniessen…Also las­sen wir dem Neid sein Plätz­chen in der mensch­li­chen Psy­che.

  32. Das Expe­ri­ment zeigt nicht nur, zu wel­chen Grau­sam­kei­ten der “Nor­mal­bür­ger” fähig ist, son­dern weist auch auf die Auto­ri­täts­gläu­big­keit des Men­schen hin — offen­bar unver­än­dert in der heu­ti­gen Zeit. Sich einer Auto­ri­tät unter­zu­ord­nen, statt dem eige­nen Gewis­sen zu fol­gen, ist für vie­le der ein­fa­che­re Weg. Darf man sie in jedem Fall dafür ver­ur­tei­len? Wie hät­te man sich sel­ber ent­schie­den? Inter­es­sant ist die Fra­ge, was den­je­ni­gen aus­macht, der sich unmensch­li­chen Befeh­len wider­setzt.

  33. DENKEN VERSUS FOLTER

    Du hast uns wie­der­ein­mal voll erwischt, lie­ber Mar­cel, mit dei­nem Arti­kel!

    Da haben wir Men­schen uns über Jahr­tau­sen­de Stra­te­gi­en der Ver­drän­gung aus­ge­dacht. Vor allem die Sün­­den­bock-Metho­­de, die mit Begrif­fen wie “Luzi­fer”, “Teu­fel”, “Satan” usw. den Hor­ror vom Men­schen abzu­tren­nen ver­sucht. Jedoch ist das Phä­no­men des Bösen so unab­ding­bar und abso­lut mit den Men­schen ver­bun­den, wie es des­sen Fähig­keit ist, als ein­zi­ges uns bekann­tes Wesen dage­gen ange­hen zu kön­nen.

    Dies aller­dings geht nur, wenn wir die Sün­­den­bock-Metho­­de radi­kal über Bord schmeis­sen und in einer nicht mora­li­sie­ren­den Offen­heit nach­zu­den­ken begin­nen, die vor rein gar nichts zurück­schreckt – nicht ein­mal vor der Mög­lich­keit der guten Tat!

    Schon der kleins­te Ver­such lohnt sich sofort: man erschrickt weni­ger beim Betrach­ten der Welt, des Selbst und gewiss auch etwa beim Lesen dei­nes Arti­kels, lie­ber Mar­cel.

  34. Lie­ber Mar­cel
    Viel­leicht hast Du die Bei­trä­ge in der NZZ vom 23.12 zum The­ma Die Pro­vo­ka­ti­on des Ver­zich­tens bereits gese­hen. Ich jeden­falls fand sie sehr inter­es­sant:

    Im übri­gen hof­fe ich, es geht Euch gut und wün­sche eine ruhi­ge und erhol­sa­me Weih­nachts­zeit.

    PS: Dei­ne Web­site ist fan­tas­tisch und wird immer bes­ser! Ein wah­res “Bijou” im heu­ti­gen Meer nutz­lo­ser Inter­net­sei­ten.

  35. Dei­ne Web­site ist mitt­ler­wei­le so beängs­ti­gend gut, dass du sie unbe­dingt wei­ter­zie­hen soll­test — auch wenn deren Radi­ka­li­tät par­al­lel zur Wirk­lich­keit nur zuneh­men kann und schliess­lich, gemäss der Fina­li­tät im Fel­de des End­gül­ti­gen, in süf­fi­san­ter NEKROPHILIE auf­ge­hen wird — wie wir alle!
    Hoff­nung? Gibt es sie? sie liegt allen­falls in der sehr klei­nen Gegen­wart des den­ken­den, trotz allem hei­ter ver­stän­di­gen INNEHALTENS und, so gut es eben geht, eben­sol­chen HANDELNS.

  36. Wie­der ein Kunst­werk, das zum Den­ken anregt. Nach Über­schrei­ten der Kli­max droht der Abgrund…und die Men­schen gehen dar­auf zu — wis­sen sie es?

  37. Das neus­te Werk gefällt. In Rei­he und Glied.. so erin­nert das Mensch­sein doch oft auch an die fleis­si­ge Amei­se wie sie blind­lings den neu­en Inno­va­tio­nen hin­ter­her­läuft und da sich die Amei­se jeweils am Hin­ter­teil des vor­de­ren ori­en­tiert, kann es nach einem Durch­ein­an­der durch­aus pas­sie­ren, dass die gan­ze Expe­di­ti­on bis zum bit­te­ren Ende im Krei­se läuft.

  38. Hal­lo Mar­cel
    Beein­dru­cken­de Web­site, gra­tu­lie­re! Eine rich­ti­ge Per­le im World Wide Web.
    (wir waren Anfangs 80er Jah­re bei­de Unter­as­sis­ten­ten auf der Der­ma­to­log. Univ.-klinik ZH)
    Lie­be kol­le­gia­le Grüs­se

  39. Der Rah­men, um es in Ihren Wor­ten zu schrei­ben, hat sich sicht­lich ver­än­dert. Schlech­te Tage, fie­se Lau­nen, Trau­er, Sucht und Zwang — alles gehört zum Leben dazu und ist seit jeher eine Kon­stan­te. Die Defi­ni­ti­on dar­über was krank ist und was nicht, ver­än­dert sich der­weil ste­tig. In einer Zeit in der es ein “No Go” ist schlech­te Lau­ne oder einen schlech­ten Tag zu haben, in der man gegen­über allem und jedem Glück vor­zu­gau­keln hat und stets leis­tungs­fä­hig sein muss, ja in sol­chen Zei­ten hat sich die Defi­ni­ti­on mit Sicher­heit ver­än­dert.

    Im Wahn alles zu erklä­ren und zu ver­ste­hen gilt man bereits als gemein­ge­fähr­lich sobald man ab und an wütend wird. Beim kri­ti­schen Hin­ter­fra­gen der Obrig­kei­ten wenn sie uns wie­der aus­spio­nie­ren ist man bereits para­no­id (USA lässt grüs­sen) und wer sich heut­zu­ta­ge noch mit Spi­ri­tu­el­len The­men beschäf­tigt ist sicher­lich Psy­cho­ti­ker.

    Schluss­end­lich trägt die­ser Defi­ni­ti­ons­wahn dazu bei, dass sich “Krank­hei­ten” wei­ter ver­brei­ten. Vie­le unbe­schol­te­ne Bür­ger lesen von neu ent­deck­ten Stö­run­gen und fra­gen sich, ob sie viel­leicht auch betrof­fen sind. Unse­re Rea­li­tät basiert zu einem gros­sen Teil auf unse­ren Erfah­run­gen. Wie wir eine Situa­ti­on erle­ben hängt mit den Erfah­run­gen zusam­men die wir gesam­melt haben. Man stel­le sich eine Kolon­ne mit Autos vor. Der pas­sio­nier­te 60er Jah­re Hip­pie sieht den grü­nen VW Bus, der sehn­süch­tig auf Kin­der hof­fen­den Frau fällt der Fami­li­en­wa­gen mit den Kin­dern auf, dem gut­be­tuch­ten Ban­ker sticht der Por­sche ins Auge den er sich letzt­hin beim Händ­ler ange­se­hen hat und für den pres­san­ten Bur­schen ist die Kolon­ne ledig­lich ein Stau. Allen aber ist gemein, dass sie die glei­che Situa­ti­on auf­grund ihrer Wahr­neh­mung und Bewer­tung anders erlebt haben.
    Was bedeu­tet dies nun für die neu­en DSM’s und ICD’s? Bei all der Fül­le von mög­li­chen Dia­gno­sen und dazu­ge­hö­ri­gen Sym­pto­men, fin­det sich für jeden das Pas­sen­de, das sich mit sei­nen Erfah­run­gen deckt! Hal­le­lu­ja!

  40. Stan­ding Ova­ti­on, oder wie man zumin­dest frü­her in Deutsch sag­te ste­hen­de Ova­ti­on oder ste­hen­der Bei­fall, bezeich­net jene Form von Applaus, der auf­grund einer ful­mi­nan­ten Dar­bie­tung, die das Publi­kum buch­stäb­lich aus den Sit­zen reisst, spon­tan und eben ste­hend erfolgt. Ste­hen­de Ova­tio­nen sind trotz deren ten­den­zi­el­ler Infla­ti­on bei den Prot­ago­nis­ten jeg­li­cher Art beliebt. Selbst über­trie­be­ne Kom­pli­men­te sind den Adres­sa­ten eben Bal­sam auf die ewig ban­gen und erfolgs­süch­ti­gen See­len. Das ist mensch­lich und eigent­lich ganz gut so.
    Wenn dann aber die­se ste­hen­de Ova­ti­on zur sich nar­ziss­tisch selbst hoch­ju­beln­den Dau­er­erek­ti­on und zur ewig Kli­max hei­schen­den Atti­tü­de ver­kommt, dann lie­ber Mar­cel ist — lei­der — die Zeit für dein jüngs­tes Werk gekom­men: der sich selbst beleuch­ten­de und selbst erzeu­gen­de ewi­ge Dau­er­stän­der, die­ses Un-Den­k­­mal eines zuneh­mend fehl ent­wi­ckel­ten Eros.

    Lasst uns also ob dei­ner “Leucht­lat­te” nicht in ste­hen­den Bei­fall hin­ein ver­blö­den! Lasst uns Schmun­zeln — und uns dabei auch ein wenig selbst an der Nase neh­men!

  41. Wie­der eine ori­gi­nel­le Skulp­tur! Bei Stan­ding Ova­ti­on ist es wie bei ande­ren Grup­pen­phä­no­me­nen: Es gibt kei­ne befrie­di­gen­de Lösung, wie man sich ver­hal­ten soll. Ent­we­der man unter­wirft sich dem Kol­lek­tiv, schwimmt mit dem Strom, even­tu­ell gegen die eige­ne Über­zeu­gung, eckt dafür nicht an — oder man tut, was man für rich­tig hält, steht zu sei­ner Mei­nung, mit dem Risi­ko, als Son­der­ling aus­ge­grenzt zu wer­den. Bei einem Kon­zert aller­dings ist letz­te­res nicht so von Bedeu­tung…

  42. Vie­len Dank für die­sen Bei­trag. Der süs­se Duft der Frei­heit, wie lan­ge beglei­tet er die Men­schen schon? Am ehes­ten seit Adam und Eva und er kommt sel­ten allein. Denn die Fol­ge auf Frei­heit ist Angst vor der Unsi­cher­heit. Frei­heits­kämp­fer und Idea­lis­ten, für so man­ches wur­de in der Ver­gan­gen­heit im Namen der Frei­heit gekämpft, nur um danach wie­der neu­em Platz zu geben wel­ches die Frei­heit auf ande­re Art beschnit­ten hat.

    FERIEN. Die Schwei­ze­rin­nen konn­ten dar­über abstim­men, ob sie 6 Wochen Feri­en möch­ten. Schein­bar griff die schie­re Angst um sich was mit die­ser vie­len frei­en Zeit zu tun wäre, denn wir haben sie abge­lehnt — zumin­dest vor­der­grün­dig aus Wachs­tums­grün­den.

    ÄGYPTEN. Gekämpft haben sie auf den Stras­sen, für die Frei­heit. Ihr Leben ris­kier­ten sie um Muba­rak zu stür­zen. Nach lan­gem kämp­fen war es geschafft. Nur um 1 Jahr spä­ter die demo­kra­tisch gewähl­ten zu stür­zen und das Mili­tär ein­zu­set­zen wel­ches sogleich den alten Pei­ni­ger für des­sen Abgang man so geblu­tet hat­te wie­der frei­lässt.

    Die Men­schen kämp­fen seit jeher für ihre Frei­heit. Eine oft teu­er erkauf­te Frei­heit und nicht sel­ten, legen sie sich anschlies­send selbst wie­der in neue Ket­ten.

  43. I tru­ly love your web­site.. Plea­sant colors & the­me.
    Did you build this web­site yours­elf? Plea­se reply back as I’m hoping to crea­te my own per­so­nal web­site and would like to learn whe­re you got this from or exac­t­ly what the the­me is named. Thank you!

  44. Wiki­pe­dia defi­niert die Rah­men­hand­lung so: „Die Rah­men­er­zäh­lung ist eine Son­der­form des mehr­schich­ti­gen Erzäh­lens. In ihrer ein­fa­chen Form zeigt sie sich als ein epi­scher Text mit einer cha­rak­te­ris­ti­schen, die Struk­tur der Erzäh­lung domi­nie­ren­den Zwei­schich­tig­keit. Die­se ist der­art, dass die ers­te Text­ebe­ne (der Rah­men) die zwei­te (die Bin­nen­er­zäh­lung) umgibt oder ihr auch nur vor­an­ge­stellt ist und eine münd­li­che Erzähl­si­tua­ti­on kon­sti­tu­iert, in der ein oder meh­re­re nicht mit dem Rah­men­er­zäh­ler iden­ti­sche Erzäh­ler einem oder meh­re­ren Zuhö­rern ein oder meh­re­re ver­gan­ge­ne Gesche­hen frei erzäh­len.“

    Alles klar?
    Mir jeden­falls nicht!

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rahmenerz%C3%A4hlung&oldid=116750204

    • Die im Thea­ter ist was ande­res, näm­lich wie ein Neben­schau­platz. Die Kunst-Rah­­men­han­d­­lung hier ist eigent­lich die Haupt­hand­lung also die Gesell­schaft heu­te und alles rund her­um und der Tote ist der Neben­schau­platz der ver­ges­sen geht glau­be ich

  45. Ja, so geht das “beson­de­re Erleb­nis” ver­lo­ren. Das ste­tig wach­sen­de Über­an­ge­bot braucht Raum und Platz. Nimm Dir eine Woll­de­cke, set­ze dich irgend­wo auf eine Wie­se, war­te .. und Du hast viel­leicht in kur­zer Zeit den bes­ten Platz am Open­air…
    Es wird in Zukunft sicher nicht ein­fa­cher, sich “zur Ruhe zu set­zen”. Des­halb genies­se ich gera­de jetzt mei­nen “per­sön­li­chen Raum” wel­chen ich habe, welch ein Luxus !! …

  46. Web­­si­te-Neu­ge­stal­­tung: Es ist alles der­art viel­sei­tig, ele­gant, anspre­chend ja span­nend gewor­den, dass leicht und anstren­gungs­los her­um­ge­stö­bert wer­den kann und der Anreiz inter­ak­tiv zu wer­den ist opti­mal gege­ben und wie­der­um ohne Auf­wand spon­tan zu ver­wirk­li­chen. Ich kann nur gra­tu­lie­ren! Die ein­zi­ge Gefahr ist nur­mehr die, dass du dich selbst wohl nicht mehr topen kannst. Eine Sack­gas­se also, ein Psy­cho­phi­lo­so­phi­scher Patt gar – oder viel­leicht doch nicht? Wir wer­den sehen.

    • Whow! Dan­ke Wal­ter! Gera­de noch woll­te ich auf Dei­nen net­ten sprach­­lich-phi­­lo­­so­­phi­­schen Blu­men­strauss mit einem min­des­tens eben­bür­di­gen Feu­er­werk ant­wor­ten und schon waren sie da — die Sack­gas­se und das psy­cho­phi­lo­so­phi­sche Patt…

      Freue mich auf Dei­ne wei­te­ren Kom­men­ta­re

  47. Scha­de um das schwar­ze Design, war irgend­wie spe­zi­el­ler. Und mit Schwarz­ma­len hat­te das ja nichts zu tun ;-). Sonst fin­de ich es pro­fes­sio­nel­ler und ich bin gespannt auf die wei­te­ren Blog­ein­trä­ge. Das mit dem abon­nie­ren habe ich lei­der noch nicht gecheckt :-( , mache es dann noch­mal, wenn ich mehr Zeit habe

  48. Weiss ist doch viel freund­li­cher! Obwohl: Schwarz wür­de bes­ser passen…oder hast Du eine Lösung für das Wachs­tums­pro­blem?
    Gruss Mar­tin

  49. Whow! Super Ver­bes­se­rung des Designs. Auch die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten haben sich mit dem neu­en Blog poten­ziert. Gra­tu­lie­re

  50. So, so — “die Bun­des­re­gie­rung beginnt die Arbeit mit einem Wachtums­be­schleu­ni­gungs­ge­setz” .… sie­he » Poli­ti­ker, .… köst­lich. Vie­len Dank für die tol­le Home­page, lädt immer wie­der zum besinn­li­chen Ver­wei­len ein.

  51. Hoch­in­ter­es­sant! Tat­säch­lich ist es eigen­ar­tig, dass einer­seits die oeko­lo­gi­schen Fol­gen des unge­brems­ten Wachs­tums in aller (Medi­en-) Mun­de sind, das viel grund­le­gen­de­re Pro­blem der glo­ba­len Bevöl­ke­rungs­ex­plo­si­on hin­ge­gen kaum the­ma­ti­siert wird. Ohne­hin wird die oeko­lo­gi­sche Kata­stro­phe wohl bis zum Abwin­ken the­ma­ti­siert, mora­li­siert und ver­mark­tet (Oeko-Boom, Bio-Wahn, Eso­­te­­rik-Kitsch) und damit zu gros­sem Geld gemacht, kon­kre­te Lösun­gen aller­dings sind weit und breit kei­ne in Sicht, oder aber sie kom­men (glo­bal gese­hen) nicht über das Sta­di­um gut­ge­mein­ter Lokal­folk­lo­re hin­aus. Die glo­ba­le Bevöl­ke­rungs­ex­plo­si­on lässt sich zwar eben­falls (noch) wirt­schaft­lich ver­mark­ten (neue Märk­te), als exis­ten­zi­ell bedroh­li­ches Pro­blem aber muss sie — weil letzt­lich unlös­bar — natür­lich ver­drängt wer­den.

    Bit­te wei­ter Kunst­wer­ken!
    Freund­li­che Grüs­se

  52. ich ken­ne Sie zwar nicht, ich fin­de aber ihre Home­page sehr ein­drück­lich und Sie erstaun­lich stark, weil es auch nicht frem­den­feind­lich ist. Ich sehe aber auch kei­ne Lösung dafür.
    Mit freund­li­chen Grüs­sen

    P.S. wann gibt es ein neu­es Kunst­werk zu ent­de­cken

  53. @Matthäus (24): Gra­tu­lie­re zum Geburts­tag und wün­sche auch für’s 2013 alles Gute und nicht weni­ge phi­lo­so­phi­sche Höhe­punk­te. Lie­be Grüs­se

    mara
    k u n s t & w a c h

  54. Inspi­rie­rend fin­de ich ins­be­son­de­re die Wer­ke zum The­ma Gegen­sät­ze. Nr 14 und 19 schei­nen mir sehr gelun­gen, da sie vie­les auf den Punkt brin­gen was den Men­schen umtreibt oder eben nicht. Das laten­te dahin­ve­ge­tie­ren im all­täg­li­chen Trott erspart Mensch zwar das müh­sa­me Hin­ter­fra­gen der eige­nen Rou­ti­nen, doch lebt man gleich­zei­tig stän­dig in einem Vakum der Halb­zu­frie­den­heit. Oft ein­ge­schlos­sen in fes­ten Mus­tern die es nicht zu hin­ter­fra­gen gilt. Unglück­lich­sein durch Lebens­zu­stän­de bei denen die Kraft oder der Mut fehlt sie zu hin­ter­fra­gen und zu ver­än­dern.
    Trotz reich­li­cher eige­ner Selbst­re­flek­ti­on und tem­po­rä­rem Bewusst­sein dar­über haben mich doch genau auch die­se Mus­ter, Ängs­te und feh­len­der Mut immer mal wie­der gehemmt. Wäh­rend einer sym­ptom­frei­en Zeit die­ser Mus­ter durf­te ich aber auch erle­ben, was für Poten­ti­al im Men­schen schlum­mert wenn er sich mutig, selbst­si­cher und offen jedem Tag und den dar­in­lie­gen­den Gege­ben­hei­ten stellt. Vie­le neue Türen öff­nen sich in vie­ler­lei Hin­sicht.
    Freu­de hat mir ein Zitat von Mar­kus Aure­li­us berei­tet wel­ches sinn­ge­mäss bedeu­tet: “Nichts könn­te dir bes­ser bekom­men, als das, was dir das Leben gera­de bringt.”

    In die­sem Sin­ne, krea­ti­ve Grüs­se
    Mar­co Schwab

  55. Nr. 21 — Wie­der geni­al umge­setzt — so gefällt mir Kunst !
    Mal so umge­setzt gedacht — wel­cher Kugel­schrei­ber möch­te man sein -
    der Obers­te ? — der liegt am bequems­ten — aller­dings wür­de
    man auch am schnells­ten ver­braucht .….

  56. Auch Nr. 21 regt wie­der zum Nach­den­ken an. Die Idee mit dem far­bi­gen Licht ist wirk­lich gut. Wie häu­fig wer­den doch Pro­ble­me ger­ne schön­ge­re­det!
    Ich bin gespannt auf Dein nächs­tes Kunst­werk!

  57. Hal­lo lie­be Mara
    Hihi­hiii dass war eine Ueber­ra­schung Die Idee von die­sem Kunst­werk geni­al umgest­zt. Schö­ne HP gra­tu­lie­re. Mara macht in allem kei­ne hal­ben Sachen, smi­le.
    Mach wei­ter so, sol­che Kunst­wer­ke braucht es!
    Gru­ess­li Caro­le

  58. Gra­tu­lie­re zu Nr21 Ins bes­te Licht gerückt. Auf so eine Idee zur Dar­stel­lung des Wachs­tums­wahns muss man zuerst noch kom­men. Unbe­dingt aus­stel­len! Gibt zu den­ken… wei­ter so.

  59. Nr. 21 triffts auf den Punkt. Schon para­dox, dass Poli­tik und Wirt­schaft uns die Ursa­che unse­res gröss­ten Pro­blems als sei­ne Lösung ver­kau­fen. Wobei…vielleicht ist auch ein­fach der Glas­zy­lin­der zu klein gera­ten ;-)

  60. Irgend­wie blöd – eigent­lich woll­te ich den Vor­schlag mit der Aus­stel­lung machen – Chriso­s­to­mos ist mir halt jetzt zuvor gekom­men – egal, Haupt­sa­che es kommt zum klap­pen mit der Aus­stel­lung. Ich ken­ne da eine klei­ne Gale­rie in Brugg, die von einer begeis­te­rungs­fä­hi­gen Fin­nin namens Sir­ka (Tay­lor) geführt wird. Falls all­ge­mein oder auch nur bei Weni­gen der Wunsch nach einer Aus­stel­lung dei­ner Wer­ke besteht, wür­de ich mal bei der Gale­ris­tin nach­fra­gen.
    Lie­be Gäs­te, gebt also eure Kom­men­ta­re!

  61. Lie­ber Mar­cel
    Als regel­mäs­si­ger Besu­cher dei­ner Home Page hat mich dei­ne Nr. 21 sehr gefreut und ich bin dabei auf den Gedan­ken gekom­men, dass es eigent­lich an der Zeit wäre, dei­ne Wer­ke in einer Aus­stel­lung zu zei­gen.
    Was meinst du zu mei­ner Idee?
    Was meint Ihr ande­ren Gäs­te von “wachsdum.ch” dazu?

    herz­lich Chriso­s­to­mos

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