Unsichere Freiheit — unfreie Sicherheit

Prolog zum Werk Nr53

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Nr53 Frei­heit Sicher­heit

Fundamentale Gegensätze

Wel­che Gna­de — das unre­flek­tier­te Dasein vor sich hin! Ohne Last grund­sätz­li­cher Gedan­ken lebt es sich leich­ter, wenn auch zum Preis rat­lo­ser Irri­ta­ti­on — rat­lo­ser Irri­ta­ti­on ob sich zwang­haft wie­der­ho­len­der Kon­flik­te und der Unmög­lich­keit, gegen­sätz­li­che Bedürf­nis­se gleich­zei­tig unter einen Hut zu brin­gen. Dies als Fol­ge unre­flek­tier­ter fun­da­men­ta­ler Gegen­sät­ze unse­rer Bestre­bun­gen. Denn so irri­tie­rend und ver­driess­lich es erschei­nen mag, dass Frei­heit und Sicher­heit sich aus­schlies­sen — es lässt sich nicht ändern.

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One thought on “Unsichere Freiheit — unfreie Sicherheit

  1. Frei­heit und Sicher­heit schlies­sen sich zwar häu­fig aus, aber bei­lei­be nicht immer. Mei­nungs­frei­heit, Rei­se­frei­heit, Wahl­frei­heit, Nie­der­las­sungs­frei­heit, und und und…fundamentale Frei­hei­ten, die die Sicher­heit nur mar­gi­nal tan­gie­ren. Viel­leicht sind sie so selbst­ver­ständ­lich, dass wir sie gar nicht mehr wahr­neh­men?


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