WENN SIE SCHON MAL HIER SIND...

Willkom­men bei KUNST & WACH, der pri­vat­en Web­seite über Kunst­werken und Wachstums­wahn. Keine Ahnung, was Sie hier­her führt. Viel­leicht wollen Sie ja gle­ich wieder gehen. Oder höchs­tens — wenn Sie schon mal hier sind — kurz in Erfahrung brin­gen, worum es geht und wer dahin­ter steckt? Oder wollen Sie etwa gle­ich zur Sache kom­men und uner­schrock­en dem Wahnsinn ins Auge schauen, die virtuelle Galerie besuchen oder das neuste Werk von MARA studieren? Pro­loge lesen? Die feingeisti­gen Sprach­perlen des elo­quenten Kunsthistori­­kers durch­drin­gen? Kom­mentare der Gäste durch­stöbern? Kon­takt aufnehmen?

Was weiss ich! Am besten machen Sie doch ein­fach was Sie wollen…

MARA
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kun­st & wach | wachsdum.ch | alertgallery.com  | © Mara 1995 ‑2020

 

Von Schweinen, Vögeln und Menschen

Prolog zum Werk Nr115

Nr115 Eingeimpft

Nr115 Eingeimpft

Am 18. Dez 2009 veröf­fentlichte die Par­la­men­tarische Ver­samm­lung des Europarats (PACE) einen Antrag für eine Handlungs­empfeh­lung1) mit dem Titel Gefälschte Pan­demien – eine Bedro­hung für die Gesund­heit. Das Doku­ment2) stellt zur Vogel­grippe-Kam­pagne (2005/06) und zur Schweine­grippe-Kam­pagne (2009/10) fest:

“Um ihre paten­tierten Medika­mente und Impf­stoffe gegen Grippe auf den Markt zu brin­gen, haben Phar­maun­ternehmen Ein­fluss auf Wis­senschaftler und offizielle Behör­den genom­men (…), um Regierun­gen weltweit in Alar­mzu­s­tand zu ver­set­zen. Sie haben sie dazu ver­an­lasst, knappe Gesund­heit­sres­sourcen für inef­fek­tive Impf­s­trate­gien zu ver­schwen­den und haben ohne Not Mil­lio­nen von Men­schen dem Risiko unbekan­nter Neben­wirkun­gen unzure­ichend getesteter Impf­stoffe ausge­setzt.”

Das war 2009, kurz vor Weih­nachten. Bald ist Weih­nach­ten. Mit CoViD-19.

Aber­mals, liebe Besuch­er von KUNST & WACH, präsen­tiert sich hier des Kunst­werk­ers heit­er-vergebenes Tun mit einem weit­eren Werk. Darf ich bit­ten, es ist angerichtet: Nr115 EINGEIMPFT mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Stud­er.

Bleiben wir kri­tisch und fre­undlich
Mara/Okt 2020
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1) Hand­lungsempfehlung
2) Doku­ment

 

Zurück in die Zukunft der Blau-Wahrnehmung

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr65 Schweigespirale

Nr65 Schweige­s­pi­rale

(stu) Eine selt­sam ele­gant dahin drehende Stachel­draht-Spi­rale, die wie ein Mod­ell im Maßstab 1:100 eines Tor­na­dos allein schon daher Ungutes ahnen lässt und die auf dem üblichen Podest des Kunst­werk­ers je nach Lichte­in­fall merk­würdi­ge und unheimelige Schat­ten wirft, die uns dif­fus an schreck­liche nur schlecht ver­drängte Bilder mah­nt, und die uns trotz ihrer tänz­erische Dynamik wegen ihrer Stacheln zurückschreck­en lässt.

Es ist dies die fast naive und auf jeden Fall unmit­tel­bar authen­tisch, qua­si der Jugend­kul­tur gle­ich, wirk­ende Umset­zung der in wis­senschaftlichen Arbeit von E. Noelle-Neu­mann definierten SCHWEIGESPIRALE, die eben­so exakt und men­schlich und kün­st­lerisch bess­er, näm­lich in gefühlstiefer Wahrnehmung im Werk von Hein­rich Mann “der Unter­tan” und in Alber­to Moravias “Il con­formista”, in nicht zu über­bi­etender Dif­feren­ziertheit und in ein­er kaum zu ignori­eren­den ewigen Aktu­al­ität längst zum lit­er­arischen Denkmal gewor­den ist.

Dem Kunst­werk­er ist dieser Stoff, dieses Urphänomen in ein­er ihm nur schein­bar para­dox­al fröh­liche Gelassen­heit aus­lösenden Inten­sität stetig nahe. Es gibt nichts, an dem er diese Lei­digkeit nicht ermessen würde. Aber sein­er unmit­tel­baren Erken­nt­nis dieses die Men­schheit seit jeher mit-definieren­den Wesen­szuges fol­gt die Weisheit des fro­hen Mutes. Diese seine, jeglich­er Depres­sion ferne Sicht ist das Fun­da­ment aller sein­er Werke und wohl auch seines ärztlichen Wirkens. Beze­ich­nen­der­weise erin­nert die Stachel­spi­rale an die DORNENKRONE und es scheint, als hätte Mara diese Kro­ne auseinan­derge­zo­gen dargestellt, um deren Tat­säch­lichkeit in jed­er ihrer Win­dun­gen, vom Kleinen ins Unendliche und Unbes­timmte, qua­si wis­senschaftlich aufgegliedert darzu­bi­eten.

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Nine-One

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr61 Kinder­le­icht

(stu) Und ein­mal mehr for­muliert der Arzt und Kunst­werk­er und Moral­ist und ganz und gar nicht depres­sive, son­dern fast schon ekla­tant lebenslustige MARA eine Katas­tro­phe abso­lut implo­siv­en und schle­ichend klamm heim­lichen Charak­ters von quan­ti­ta­tiv und qual­i­ta­tiv voll­ständig in die Ver­harm­lo­sung abge­drängter Fürchter­lichkeit, denn zahlen­mäßig über­steigen die Opfer auf Dauer diejeni­gen der uns schaud­ern lassenden und medi­en­wirk­samst bis in den let­zten Winkel des Globus ver­bre­it­eten Ter­ro­ran­schläge. Die Rhetorik des NINE ELEVEN ist Ter­ror, ist bizarr und abso­lut vere­in­nah­mend. Die Rhetorik unseres NINE-ONE hin­wiederum ist unmerk­lich leise, ist dum­m­dreiste Biederkeit, ist UTILITARISMUS und sie ist der­jeni­gen des Ter­rors bei weit­em über­legen, denn sie ist auf Dauer und unter dem Strich weitaus effizien­ter und nach­haltiger als dieser. Die mit­tler­weile einem Virus des kollek­tiv­en und mehrheits-demokratis­chen Bewusst­seins gle­ichende Abtrei­bung­sprax­is, die Mara als Formel auf einem harm­los an die Schiefertafel der Jass­er erin­nern­den Tablet und in deren Zählweise, der prim­i­tiv­en Knast­math­e­matik, auf den Punkt gebracht hat, ist ins­ge­samt und men­schlich gese­hen eine Schande, an der wir alle gewollt oder unge­wollt, bewusst oder unbe­wusst teil­haben. (mehr …)

 

Einen Kopf kleiner

Prolog zum Werk Nr112

Nr112 The Great Reset

Nr112 The Great Reset

Während zurzeit über­all Ver­anstal­tun­gen abge­sagt wer­den müssen, ste­ht eine Ver­anstal­tung schon fest: das WEF-Jahre­str­e­f­fen 2021 soll im Jan­u­ar statt­finden. Die Gemeinde Davos bere­it­et sich derzeit zusam­men mit dem Regierungsrat, der Kan­ton­spolizei Graubün­den und lokalen Part­nern detail­liert und ergeb­nisori­en­tiert auf den näch­sten WEF-Kongress vor.

Erk­lärtes Leit­mo­tiv der Ver­anstal­tung: „THE GREAT RESET”. Ein «gross­er Neustart» sei notwendig, um einen neuen Gesellschaftsver­trag aufzubauen, der die Würde des Men­schen ehre… wird WEF-Grün­der Klaus Schwab zitiert. Was es mit dem “grossen Neustart” auf sich hat, wer derzeit alles zum eige­nen Vorteil tut und warum wir im ersten Hal­b­jahr 2020 alle einen Kopf klein­er gewor­den sind…

All dies war hier der inspiri­erende Stoff für des Kunst­werk­ers erneutes, heit­er-vergebenes Tun. Und so freue ich mich sehr, Ihnen das Werk NR112 THE GREAT RESET mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Stud­er vorstellen zu kön­nen.

Mara/Jul 2020

 

Wir leben in einer Zeit in der alle reden aber die Menschen haben vergessen zuzuhören! — Bjørn Ihler

 

Die Waage unterscheidet nicht zwischen Gold und Blei

Prolog zum Werk Nr110

Nr110 Abwägen

Nr110 Abwä­gen

Zwis­chen Win­ter und Früh­ling war‘s, als die Welt begann, kom­plett aus dem Rud­er zu laufen, im Jahre Zwanzigzwanzig, dem Jahr, welch­es in der Schweiz mit ein­er erstaunlich milden Grippe­sai­son begonnen und dessen Win­ter kaum Schnee in die Niederun­gen gebracht hat­te… Doch dann ver­bre­it­eten sich virale Sta­tis­tiken rasend schnell über mehrere Kon­ti­nente…

Was dann passierte, wie die Schweiz­er Regierung und ‑Bürg­er darauf reagierten, was es mit dem dop­pel­ten Sym­pa­thiebonus auf sich hat, warum Ret­tungskred­ite Banken reich­er und Bürg­er ärmer machen und — warum beim Abwä­gen von Todeszahlen Bek­lem­mendes her­auskommt…

All dies war hier der inspiri­erende Stoff für des Kunst­werk­ers heit­er vergebenes Tun. Und so freue ich mich sehr, Ihnen das WERK NR110 ABWÄGEN mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der vorstellen zu kön­nen.

Mara/Mai 2020

 

Wo ist der Meister geblieben

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr60 Krank

Nr60 Krank

(stu) Das was hier wie ein Spätwerk der grossen Meret Oppen­heim oder wie eines der preis­lichen Luxu­swerke von Yoko Ono, der genial Merkan­tilen aber ewig in den Schat­ten ihres hinge­meuchel­ten Gat­ten ver­dammten Kün­st­lerin, aussieht und uns irgend­wie in seinem hos­pi­tal-ästhetis­chen Grausel-Out­fit mit dem nadelkisse­nar­tig mit Spritzen gespick­ten Charme eines knapp den Sta­tus eines ser­iös  gesund­heit­srel­e­van­ten Mas­sagegerätes ver­fehlten Sex-Toys mehr ver­wirrt, als uns lieb sein kann, ist ja auch nur bed­ingt als ein lediglich not-stand-geil­er Igel mit der kru­den Potenz eines instan­tent­flamm­baren geschlecht­szen­tri­erten Super-Junkies zu ver­ste­hen. Nein! Es ist nichts davon und es ist auch nicht ein alabas­triges Edel­nichts, geschaf­fen mit dem gehobe­nen Anspruch in der näch­sten Bien­nale in den Rän­gen zu glänzen, als hätte man die falsche Beschei­den­heit eben erfun­den und auch gle­ich mit Löf­feln gefressen und vielle­icht noch um eine Spritzen­länge weniger haben wir, das Pub­likum, es mit einem intro­vertierten Nagelkissen für den edlen Design­be­wussten Fakir zu tun, der im lustvollen Erdulden des Schmerzes nicht allein seine dun­klen Seit­en auslebt und uns mit der Flamme der Ein­sicht und der Lust auszuleucht­en ver­sucht, uns also in diesem Lichte den unser­er unbezähm­baren Gier unauswe­ich­lich fol­gen­den Domi­no­ef­fekt in den Unter­gang prophezeien. Nein! (mehr …)

 

Vom Jagen und Jäten

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr59 XXL

Nr59 XXL

(stu) Ein Latein­er des Frühchris­ten­tums hätte sofort erkan­nt, dass es sich beim sol­id sauber gear­beit­eten und matt schwarz gestrich­enen Objekt um ein Kreuz han­delt, das etwas merk­würdig anmu­tend einen um ein Vielfach­es verdick­ten Kreuzstän­der aufweist, neben dem die Kreuzarme nur mehr wie lächer­liche Stum­melchen wirken. Der Frühchrist wäre dann näher getreten um die Inschrift entz­if­fern zu kön­nen. XXL hätte er dann gele­sen und scharf­sin­nig gefol­gert, dass hier ein Gemein­schafts­grab für 30 Per­so­n­en markiert war. Wir, die wir ohne­hin immer alles bess­er wis­sen, als unsere Ahnen, wis­sen natür­lich, dass XXL nicht die römis­che Zahl 30 meint, son­dern dass IGGS IGGS LARTSCH die Beze­ich­nung für Über­grösse ist, für saumäs­sig gross und irre dick […]

 

Gefrorene Tränen versus Verblödung

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr57 Surrogat 1

Nr57 Sur­ro­gat 1

(stu) Eine stram­mge­sunde Topf­pflanze entwick­elt bei näherem Hin- und Run­dum­se­hen den Charme ein­er etwas skur­rilen Son­ntags­bastelei, indem näm­lich an der Basis des Topfes drei han­del­sübliche Bat­te­rien für Taschen­lampe oder so gebün­delt ange­fügt und durch zwei ver­schieden­far­bige elek­trisch lei­t­ende Kupfer­drähte, deren Enden pro­fes­sionell gehäutet diskret ins Erdre­ich gesteckt, zu einem Ganzen ver­bun­den sind. Man kann bei diesem Werk ein harm­los­es Avers von einem bedeu­tend weniger harm­losen und bei zunehmender Betra­ch­tung zunehmend bestürzen­deres Revers unter­schei­den. Das Avers zeigt uns die bürg­ersin­nige Grünpflanze mit ihrer Daten­ban­de­role. Das Revers die Energie zu- oder abführende elek­trische Mas­chine, die als­bald als Bombe erkan­nt, dem Magen ver­hal­tene Panikkrämpfe beschert […]

 

Vom Spiessbürger zum gespiessten Bürger

Prolog zum Werk Nr107

«Wir waren jene, die wussten, aber nicht ver­standen, voller Infor­ma­tio­nen, aber ohne Erken­nt­nis, rand­voll mit Wis­sen, aber mager an Erfahrung. So gin­gen wir, von uns selb­st nicht aufge­hal­ten» — Roger Willem­sen

Man ist von Spießern nicht nur umgeben, man sieht lei­der auch täglich beim Blick in den Spiegel einen. Nie­mand mag das zugeben, meint doch der Spot­tbe­griff «Spiess­bürg­er» heutzu­tage einen Men­schen, der sich dem Fortschritt ver­schliesst und geistig rück­ständig ist. Das war nicht immer so!  Ein Spiess­bürg­er zu sein war ursprünglich aller Ehren wert und beze­ich­nete einen tapfer­en Bürg­er, der sich mit seinem Spiess zu wehren wusste. Das war im Mit­te­lal­ter…

Wie wir mod­er­nen Spiess­bürg­er zu gespiessten Bürg­ern wur­den, wofür sich das Coro­na-Virus als Schwarz­er Peter ger­adezu anbi­etet, und warum wir für die Spiess­bürg­er von damals eine Lanze wer­den brechen müssen — all dies war hier der inspiri­erende Stoff für des Kunst­werk­ers heit­er vergebenes Tun. Und so freue ich mich sehr, Ihnen das WERK NR107 SPIESSBÜRGER mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der vorstellen zu kön­nen.

Mara/Feb 2020