Willkommen

Wenn Sie schon mal hier sind...

Nr60 NOTSTAND / KUNST & WACH

Nr60 KRANK / KUNST & WACH

Willkom­men bei KUNST & WACH, der pri­vat­en Web­seite über Kunst­werken und Wach­s­tum­swahn. Keine Ahnung, was Sie hier­her führt. Vielle­icht wollen Sie ja gle­ich wieder gehen oder höch­stens — wenn Sie schon mal hier sind — kurz in Erfahrung brin­gen, worum es geht und wer dahin­ter steckt? Oder wollen Sie etwa gle­ich zur Sache kom­men und uner­schrock­en dem Wahnsinn ins Auge schauen, die virtuelle Galerie besuchen oder das neuste Werk von MARA studieren? Pro­loge lesen? Die feingeisti­gen Sprach­perlen des elo­quenten Kun­sthis­torik­ers durch­drin­gen? Kom­mentare der Gäste durch­stöbern? Kon­takt aufnehmen?

Was weiss ich! Am besten machen Sie doch ein­fach was Sie wollen…

MARA
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kun­st & wach | wachsdum.ch | alertgallery.com  | © Mara 1995 ‑2019

 
Unsere enorm produktive Wirtschaft verlangt, dass wir den Konsum zum Lebensinhalt machen, dass wir den Kauf und Gebrauch von Waren in Rituale verwandeln, dass wir unsere spirituelle Befriedigung, unsere Ich-Befriedigung im Konsum suchen. Wir müssen dafür sorgen, dass immer mehr Dinge konsumiert, verbraucht, aufgetragen, ersetzt und weggeworfen werden. — Victor Lebow
 

Von Äpfeln und Birnen

Prolog zum Werk Nr105

Nr105 Unvergleichlich

Nr105 Unver­gle­ich­lich

Man schreibt das Jahr 2017.

In der Zen­tralafrikanis­chen Repub­lik (eines der ärm­sten Län­der weltweit) ster­ben pro 1000 Lebendge­borene 87,6 oder 8,8% im ersten Leben­s­jahr — durch Armut. In der Schweiz (eines der reich­sten Län­der weltweit) ster­ben pro 1000 Lebendge­borene 114 oder 11,4% vor der Geburt — durch Abtrei­bung.

Ich freue mich sehr, Ihnen ein neues Werk aus dem WERKRAUM RAHMENHANDLUNG vorstellen zu kön­nen.

⇒ Zur Werk­seite von NR105 UNVERGLEICHLICH mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 
Seit Platon haben wir - ich meine damit Länder, die durch eine antike, christliche und koloniale Vergangenheit verbunden sind - das Machbare vor das Brauchbare gestellt und die Kontrolle des Lebens vor seiner Achtung. Wir haben die Natur, die Tiere und andere Kulturen missachtet, unsere Körper, unsere Gefühle und unsere eigenen Seelen. Und dieses „andere“ meldet sich jetzt. — Ariadne von Schirach
 

Ich bin dann mal weg

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr51 Närrische Öffnung

Nr51 När­rische Öff­nung

(stu) Auf dem Geviert des dem Kunst­werk­er Mara eige­nen weis­sen Sock­els wie zufäl­lig leicht schräg und um weniges geschiftet aus­gelegt ein ein­fach­es KREUZ, ein Kruz­i­fix ohne den Gekreuzigten. Und eben­so zufäl­lig einige Blut­stropfen, die sich bei näherem Hin­se­hen als völ­lig undrama­tis­che dafür aber witzig einge­set­zte Prise KONFETTI erweist. Das Kreuz, absolutes Sym­bol der Chris­ten­heit, des Heils­geschehen und des Ver­sprechens eines jeden Tod über­winden­den ewigen Lebens als Fast­nachtss­cherz und Karneval­sreq­ui­sit? Ist Mara ein kunst­werk­end zu Werke gehen­der Gottes­läster­er, der, trotz sein­er sacht iro­nis­chen und grosso modo untadeli­gen Gestal­tung, erken­ntlich das verunglimpft, was vie­len Heilig ist […]

 
Andere Meinungen dienen längst nicht mehr dazu, unsere eigenen zu überprüfen, nur dazu, den Gegner dingfest zu machen. — Eva Menasse
 

Der Vater des Gedankens ist sein Sohn

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr48 Schweine vor die Perlen geworfen

Nr48 Schweine vor die Perlen gewor­fen

(stu) Wo immer Schweine sich mani­fes­tie­ren, sind die sprich­wört­li­chen Per­len, jene Per­len, die, wie es scheint welt­weit und zu Hauf in ste­ti­gem Akko­rd vor die Schweine gewor­fen wer­den, nicht weit […]

 

Schadstoffbeseitigung

Prolog zum Werk Nr104

Nr104 Inflation

Nr104 Infla­tion

Gre­ta oder Kre­ta? Nein, es geht hier nicht um Kli­mawan­del. Es geht um geistige Schad­stoff­be­sei­t­i­gung, darum, vom Gezänk Abstand zu nehmen und den Kopf auszulüften, bess­er noch durchzublasen um nicht zu sagen auszublasen. Durchzublasen vom machi­avel­lis­tis­chen DIVIDE ET IMPERA und vom römis­chen PANEM ET CIRCENSES. Durchzublasen von der zunehmenden BOULEVARDISIERUNG von Poli­tik und Gesellschaft, ein­er Boule­var­disierung, die wir uns im Stac­ca­to des mul­ti­me­di­alen Sper­rfeuers unun­ter­brochen ins kon­sumsedierte Hirn häm­mern lassen […]

 
Willst Du das Leben leicht haben, so bleibe immer bei der Herde. Liebe den Hirten und ehre das Gebiss seines Hundes! — Friedrich Nietzsche
 

Der rote Faden ins Labyrinth

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr46 Der rote Faden

(stu) Ein nicht ein­mal ein­fach gestrick­tes, son­dern ledig­lich ein­fach auf­ge­spul­tes Werk dies­mal. Von unse­rem Kunst­wer­ker, des­sen Hin­ter­list wir mitt­ler­weile satt­sam ken­nen und wis­sen: den Schin­ken am schein­bar mage­ren Kno­chen müs­sen wir uns als Betrach­ter sel­ber erschaf­fen, die Sau also zum genüss­li­chen Ver­zehr sel­ber mäs­ten […]

 
Vom physischen Überlebenskampf in ungezähmter Natur wird das Individuum in einen psychischen Überlebenskampf in durchreglementierter und hypernervöser Zivilisation treten... - Hans Widmer