Tauchgang

Prolog zum Werk Nr54

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Grei­fen Sie auf dem WC sofort zum Smart­phone? Will­kom­men im Club, prak­tisch alle tun es! Jeder Fünfte musste dar­über hin­aus sein Smart­phone auch schon ziem­lich uns­mart aus dem Lokus fischen.
Manch­mal geht’s noch (das Gerät), ansons­ten erlöscht, um nicht zu sagen ersäuft, die Garan­tie. Nahe­lie­gend aber blau­äu­gig wäre es in der Folge, den Tauch­gang zwecks Ergat­te­rung von Garan­tie­leis­tung in der Smart­phone Kli­nik geflis­sent­lich zu ver­schwei­gen, denn – die mer­ken das! (Feuch­tig­keits­sen­sor im Gerät)

Unsmarte Nebenwirkungen

In weni­ger als 15 Jah­ren wurde aus einem teu­ren Sta­tus­ob­jekt ein All­tags­ob­jekt für jeder­mann, ein selbst­ver­ständ­li­cher Beglei­ter der den Tages­ab­lauf vom mor­gend­li­chen Wecken bis zum Gute-Nacht-SMS struk­tu­riert. Ein Leben ohne Handy scheint nicht mehr denk­bar – mit tief­ge­hen­den Fol­gen nicht nur auf dem stil­len Ört­chen. Ein Merk­blatt für Lehr­per­so­nen, Schul­lei­tun­gen und Schul­dienste lis­tet fol­gende uns­mar­ten Neben­wir­kun­gen der smar­ten Pho­nes auf: Han­dys als Stö­rung der Umge­bung, -Ablen­kung, -Schul­den­falle, -Mit­tel für Beläs­ti­gung und Gewalt (Mob­bing, Happy Slap­ping), -Medium für Porno-Bil­der und Videos, -Sucht­mit­tel (bereits 2008 muss­ten zwei Teen­ager mit Handy- u. Inter­net-Sucht in eine Ent­zugs­kli­nik ein­ge­wie­sen wer­den)…

KEINE FRAGE, EIN LEBEN OHNE HANDY IST NICHT MEHR DENK­BAR.

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Wei­tere Bil­der, Werk-Daten und einen Kom­men­tar von W. Stu­der fin­den Sie auf der Werk­seite von Nr54

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