Archive For: tempora et mores

Es war mir eine Ehre

W. Studer

Dis­en­tis, 2015

Wal­ter Studer
09. Sep 1948 — 29. Jan 2022
_______________________________

Auf dein­er Reise in die Ewigkeit, ein let­zter Gruß mein Freund.

Deinen allerersten Kom­men­tar zu einem mein­er Werke, eine gute lange Zeit ist’s her, bat ich zu kürzen und weniger ver­schachtelt zu über­ar­beit­en – zum Glück mit wenig Erfolg. Welch ein Ver­lust, hätte ich weit­er darauf bestanden! Eine Lizenz zum Frei­flug ohne Bodenkon­trolle war geboten für den Freigeist der geisti­gen Höhen­flüge und – ich tat gut daran, sie Dir for­t­an zu geben: Mit sprach­lich­er Elo­quenz und einem schi­er uner­schöpflichen his­torischen Back­ground hast Du in der Folge den Kunst­werk­er und die Besuch­er von kun­st & wach mit deinen Werk­s­analy­sen und ‑Inter­pre­ta­tio­nen über viele kreative Jahre gle­icher­massen beza­ubert, berührt und geistig beflügelt…

Ich wollte dir noch so viele Werke anver­trauen. Jet­zt ist es viel zu früh zu spät.

Es war mir eine Ehre.
Herr – gib Acht auf ihn. Und auf Eliane.

Mara

 

kunst & wach am Radio

Und dann diese Stim­men! Radio München repro­duziert das Werk NR123 BLASENTEE:

„Wohlen im Feb­ru­ar 2021. MARA nimmt nicht nur als Kün­stler das Auseinan­der­brechen der Gesellschaft wahr. MARA ist auch Dr. Mar­cel Ram­seier, Facharzt für Psy­chi­a­trie und Psy­chother­a­pie im Aar­gauer Land in der Schweiz. Sein Text zur dama­li­gen und heuti­gen gesellschaftlichen Sit­u­a­tion heißt: Blasen­tee. Gefun­den hat das Kunst­werk auch der Schweiz­er His­torik­er, Kun­sthis­torik­er und Psy­chologe Dr. Wal­ter Stud­er, dessen Werk­skom­men­tar im Anschluss gele­sen wird…“

—> Zum Beitrag von Radio München

—> Zum Werk <Nr123 Blasen­tee>

 

Dem unbekannten Arzt ein Gruss

Menschlichkeit - für 3B und gegen 3D

Nr60 Krank

Nr60 Krank

Sehr geehrter Herr Kollege

Besten Dank für Ihre Rep­lik auf meinen offe­nen Brief1Offen­er Brief an die Mit­glieder des lokalen Ärzte­ver­bands: “Wo man nicht hinge­hört, Gedanken zum bevorste­hen­den Advent”. Der offene Brief basiert auf dem aus­führlichen Orig­i­nal­beitrag: “Wo man … Con­tin­ue read­ing an die Mit­glieder des lokalen Ärzteverbands.

Lassen Sie mich (manch­mal ist es bess­er zu schweigen und keinen Lärm zu machen) nur noch Fol­gen­des kurz anfügen:

Selb­stver­ständlich ist Ihre Frei­heit nicht weniger wert. Ihre Kol­le­gen am Jahress­chluss-Anlass wieder­se­hen zu dür­fen, am Son­ntag beim tra­di­tionellen Kaf­fee-Besuch gemein­sam mit ihrer Frau auf angenehme Gesellschaft zu stossen statt auf leere Tis­che, wertvolle kul­turelle Ver­anstal­tun­gen wieder ohne „fast polizei­würdi­ge Mass­nah­men“ besuchen und geniessen zu kön­nen — all dies gehört(e) zur ver­fas­sungsmäs­sig geschützten Frei­heit von Geimpften und Ungeimpften bis dass der Krieg 2FRANCE 24, 16.03.2020, E. Macron, Rede an die Nation gegen die Kro­ne der gekrön­ten Viren aus­gerufen wurde und heute noch andauert. (mehr …)

Ref­er­ences

Ref­er­ences
1 Offen­er Brief an die Mit­glieder des lokalen Ärzte­ver­bands: Wo man nicht hinge­hört, Gedanken zum bevorste­hen­den Advent”. Der offene Brief basiert auf dem aus­führlichen Orig­i­nal­beitrag: “Wo man nicht hinge­hört. Im Gedenken an das erzwun­gen ein­same Ster­ben der alten Men­schen unter Corona-Notrecht.
Betrüblich: Der Vor­stand des lokalen Ärzte­ver­bands zog sein anfänglich­es Ange­bot zur fre­undlichen Über­nahme der Weit­er­leitung an die Ver­bandsmit­glieder nachträglich aus inhaltlichen Grün­den zurück. So kon­nten lei­der nicht alle Mit­glieder erre­icht wer­den (unvoll­ständi­ge Adressliste beim Autor). Bei Bedarf bitte entsprechend weiterleiten.
2 FRANCE 24, 16.03.2020, E. Macron, Rede an die Nation
 
Wer in einem trostlosen, repressiven Spießerbiotop sein Dasein fristet und nun noch auf neue Kommandos der Regierenden wartet, wer sich anderen unterwirft und sich dabei klein und kleiner macht, Leben, Lieben und Lachen völlig aus den Augen verliert, der sitzt bereits im Wartesaal zum Friedhof. – Jürgen Stark
 

Selbst als die Pandemie große Teile der USA lahmlegte erhöhte sich das Vermögen der 400 reichsten Amerikaner im vergangenen Jahr um 4,5 Billionen US-Dollar. Ein Anstieg um 40 %. (gemäss Forbes Magazin)

 

Wo man nicht hingehört

Im Gedenken an das erzwungen einsame Sterben der alten Menschen unter Corona-Notrecht

Nr60 Krank

Nr60 Krank

Die Aktion WISSENSCHAFT STEHT AUF1www.wissenschaftstehtauf.de lässt zahlre­iche Experten aus Wis­senschaft und Prax­is zu Wort kom­men, um deut­lich zu machen, dass es in der Frage der Bewäl­ti­gung der Coro­na-Krise den oft behaupteten wis­senschaftlichen Kon­sens so nicht gibt. Die Aktion fordert auf, einan­der zuzuhören, Argu­mente auszu­tauschen und uner­schrock­en zu zweifeln, um unsere Wis­senschaft auf der Suche nach der Wahrheit zu beleben.

(Wenig Zeit? → Video-Kurzver­sion)

Ich bin Spezialarzt für Psy­chi­a­trie und Psy­chother­a­pie mit 35 Jahren Beruf­ser­fahrung und prak­tiziere in der Schweiz. Die Behand­lung von Angst­störun­gen ist eines mein­er Spezial­ge­bi­ete und ich bin froh, dass ich trotz Shut­downs und geset­zlichen Restrik­tio­nen seit der Coro­na Krise meine Patien­ten ohne Unter­bruch weit­er betreuen kon­nte. (mehr …)

Ref­er­ences

 

Gib den Menschen Wettkämpfe... Überfrachte sie mit sinnlosen Daten, fülle sie bis zum Rand voll mit "Fakten", bis sie völlig übersättigt sind, sich aber absolut brilliant informiert fühlen. Dann werden sie das Gefühl haben, dass sie denken, sie werden ein Gefühl von Bewegung haben, ohne jemals von der Stelle zu kommen. Und sie werden glücklich sein...

Aus Ray Bradburys Roman "Fahrenheit 451" aus dem Jahr 1953

 

Eine grenzenlose Ausbeutung des Planeten wird letztlich unweigerlich zu dessen Kollaps führen. Ob die Ursache dann ein falsches, auf Zinseszins und Gier ausgelegtes, Wirtschaftssystem war oder eine falsche religiös-weltanschauliche Einordnung des Menschen, ist im Ergebnis belanglos. — Stefan Magnet

 

Die Frauenrechtlerinnen von einst wollten gleiche Rechte. Jene von heute, so scheint es, kommen mit den gleichen Rechten nicht zurecht und fordern Privilegien. — Katharina Fontana

 

Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen. — George Orwell