Archive For: Prologe

Die Waage unterscheidet nicht zwischen Gold und Blei

Prolog zum Werk Nr110

Nr110 Abwägen

Nr110 Abwä­gen

Zwis­chen Win­ter und Früh­ling war‘s, als die Welt begann, kom­plett aus dem Rud­er zu laufen, im Jahre Zwanzigzwanzig, dem Jahr, welch­es in der Schweiz mit ein­er erstaunlich milden Grippe­sai­son begonnen und dessen Win­ter kaum Schnee in die Niederun­gen gebracht hat­te… Doch dann ver­bre­it­eten sich virale Sta­tis­tiken rasend schnell über mehrere Kon­ti­nente…

Was dann passierte, wie die Schweiz­er Regierung und ‑Bürg­er darauf reagierten, was es mit dem dop­pel­ten Sym­pa­thiebonus auf sich hat, warum Ret­tungskred­ite Banken reich­er und Bürg­er ärmer machen und — warum beim Abwä­gen von Todeszahlen Bek­lem­mendes her­auskommt…

All dies war hier der inspiri­erende Stoff für des Kunst­werk­ers heit­er vergebenes Tun. Und so freue ich mich sehr, Ihnen das WERK NR110 ABWÄGEN mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der vorstellen zu kön­nen.

Mara/Mai 2020

 

Vom Spiessbürger zum gespiessten Bürger

Prolog zum Werk Nr107

«Wir waren jene, die wussten, aber nicht ver­standen, voller Infor­ma­tio­nen, aber ohne Erken­nt­nis, rand­voll mit Wis­sen, aber mager an Erfahrung. So gin­gen wir, von uns selb­st nicht aufge­hal­ten» — Roger Willem­sen

Man ist von Spießern nicht nur umgeben, man sieht lei­der auch täglich beim Blick in den Spiegel einen. Nie­mand mag das zugeben, meint doch der Spot­tbe­griff «Spiess­bürg­er» heutzu­tage einen Men­schen, der sich dem Fortschritt ver­schliesst und geistig rück­ständig ist. Das war nicht immer so!  Ein Spiess­bürg­er zu sein war ursprünglich aller Ehren wert und beze­ich­nete einen tapfer­en Bürg­er, der sich mit seinem Spiess zu wehren wusste. Das war im Mit­te­lal­ter…

Wie wir mod­er­nen Spiess­bürg­er zu gespiessten Bürg­ern wur­den, wofür sich das Coro­na-Virus als Schwarz­er Peter ger­adezu anbi­etet, und warum wir für die Spiess­bürg­er von damals eine Lanze wer­den brechen müssen — all dies war hier der inspiri­erende Stoff für des Kunst­werk­ers heit­er vergebenes Tun. Und so freue ich mich sehr, Ihnen das WERK NR107 SPIESSBÜRGER mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der vorstellen zu kön­nen.

Mara/Feb 2020

 

Von Äpfeln und Birnen

Prolog zum Werk Nr105

Nr105 Unvergleichlich

Nr105 Unver­gle­ich­lich

In der Zen­tralafrikanis­chen Repub­lik (eines der ärm­sten Län­der weltweit) ster­ben pro 1000 Lebendge­borene 87,6 oder 8,8% im ersten Leben­s­jahr — durch Armut.

In der Schweiz (eines der reich­sten Län­der weltweit) ster­ben pro 1000 Lebendge­borene 114 oder 11,4% vor der Geburt — durch Abtrei­bung.

Ich freue mich sehr, Ihnen ein neues Werk aus dem WERKRAUM RAHMENHANDLUNG vorstellen zu kön­nen.

⇒ Zur Werk­seite von NR105 UNVERGLEICHLICH mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 

Schadstoffbeseitigung

Prolog zum Werk Nr104

Nr104 Inflation

Nr104 Infla­tion

Gre­ta oder Kre­ta? Nein, es geht hier nicht um Kli­mawan­del. Es geht um geistige Schad­stoff­be­sei­t­i­gung, darum, vom Gezänk Abstand zu nehmen und den Kopf auszulüften, bess­er noch durchzublasen um nicht zu sagen auszublasen. Durchzublasen vom machi­avel­lis­tis­chen DIVIDE ET IMPERA und vom römis­chen PANEM ET CIRCENSES. Durchzublasen von der zunehmenden BOULEVARDISIERUNG von Poli­tik und Gesellschaft, ein­er Boule­var­disierung, die wir uns im Stac­ca­to des mul­ti­me­di­alen Sper­rfeuers unun­ter­brochen ins kon­sumsedierte Hirn häm­mern lassen […]

 

Hätten Sie’ s gewusst?

Prolog zum Werk Nr100

Nr100 Die Zinss­chraube

Für Bernd Will­fried Senf

“Die Men­schen glauben viel leichter eine Lüge, die sie schon hun­dert­mal gehört haben, als eine Wahrheit, die ihnen völ­lig neu ist” — Alfred Pol­gar

Die Schul­den der Welt über­tref­fen mitt­ler­weile die glo­bale Wirt­schafts­leis­tung um mehr als das Drei­fa­che (Ende 2016: 325%). Der neue Oxfam-Bericht zeigt außer­dem, dass das reich­ste Pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung 50,8 Pro­zent des welt­wei­ten Ver­mö­gens besitzt – und damit mehr als die rest­li­chen 99 Pro­zent zusam­men. Soweit so schlecht, nichts Neues von der Front, der all­jährliche Wahn­sinn halt, weiss man ja. Aber hät­ten Sie auch gewusst […]

 

Fortschritt

Prolog zum Werk Nr97

Nr97 Fortschritt

Während der Zeit des Nation­al­sozial­is­mus ermordet medi­zinis­ches Per­son­al in Dutzen­den soge­nan­nten Heil- und Pflegeanstal­ten mehr als 70’000 geistig und kör­per­lich Behin­derte, die zuvor von ärztlichen Gutachtern zur geziel­ten Tötung selek­tiert wer­den. Darunter sind auch viele Men­schen mit Down-Syn­drom (Mon­goloidis­mus). Ziel dieser soge­nan­nten Aktion-T4 ist es, die Aus­bre­itung “min­der­w­er­ti­gen Erbgutes” zu ver­hin­dern und die Schaf­fung eines “rassere­inen Volkes” zu fördern. Auf­begehren gegen die sys­tem­a­tis­che Tötung ver­meintlich „leben­sun­werten“ Lebens gibt es wenig, nen­nenswert­er Wider­stand geht allein von einzel­nen Richtern und Ange­höri­gen der Opfer, vor allem aber von einzel­nen Vertretern der christlichen Kirchen aus. NIE WIEDER — wird man später sagen […]

 

Dein Bauch gehört dir

Prolog zum Werk Nr95

Nr95 Ein bunter Strauss

Nr95 Ein bunter Strauss

Meine <Nr61 Kinder­le­icht> vor knapp zwei Jahren war inspiri­ert vom Ein­druck, die säku­lare Kon­sumge­sellschaft habe sich ihrer christlich-hip­pokratis­chen Ver­ant­wor­tung bequem entledigt, indem sie die äusserst lästige Schuld­frage beim Abtreiben bis zur zwölften Schwanger­schaftswoche allein der uner­wünscht Schwan­ge­ren über­liess. Sie erin­nern sich: Dein Bauch gehört dir — deine Entschei­dung — deine Ver­ant­wor­tung — deine Schuld.

Mit­tler­weile gehören hierzu­lande täglich durch­schnit­tlich 27 legale Abtrei­bun­gen zum selb­stver­ständlichen Ärzteall­t­ag. Seit die Schweiz­er Bevölkerung vor 15 Jahren die Fris­ten­lö­sung legal­isiert hat, hört man öffentlich kaum noch von Ärzten, Hebam­men oder Pflege­fach­per­so­n­en, die sich aus Gewis­sens­grün­den weigern “es” zu tun. Und wenn, dann kön­nen “Sachzwänge” dazu führen, dass sie deswe­gen eine Anstel­lung nicht erhal­ten oder nicht behal­ten kön­nen […]

 

Hornochse!

Prolog zum Werk Nr91

Nr91 Kuh­bis­mus

Kubis­mus — Kuh­bis­mus — Kuh­biss­muss

Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr. Ein­mal mehr soll hier im Wer­kraum Deu­tung der Sprache auf den Grund gegan­gen wer­den ohne Rück­sicht auf sprach­liche Cor­rect­ness: Eine Trav­es­tie über Horn­vieh und Kun­st­be­trieb…

⇒ Zur Werk­seite Nr91 Kuh­bis­mus mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Stud­er

 

Schweinereien

Prolog zum Werk Nr89

Nr89 MehrSchwein

Nr89 MehrSchwein

“Man muss das abwä­gen. Der Herz­tod ist die häu­fig­ste Todesur­sache […] Wir haben ein­fach zu wenig men­schliche Spenderor­gane, deshalb brauchen wir eine Alter­na­tive” – Ein Herzchirurg

P.S. Gemeint ist die Xeno­trans­plan­ta­tion von Schweine-Herzen auf den Men­schen.

Ich freue mich, Ihnen ein weit­eres Werk aus dem Wer­kraum Wachs­dum präsen­tieren zu kön­nen: ⇒ zur Werk­seite Nr89 MehrSchwein mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Stud­er

 

Unver­läss­li­che Frei­heit oder unfreie Ver­läss­lich­keit

Prolog zum Werk Nr88

Nr88 Gegensatz 6

Nr88 Gegen­satz 6

“Soweit die Zuver­läs­sig­keit herrscht, läßt sich alles beherr­schen.”
Lü Bu We (um 300 – 235 v. Chr., chi­n. Kauf­mann)

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So irri­tie­rend und schw­er zu akzep­tieren es auch sein mag, es ist evi­dent: Auf Frei­heit ist nun mal kein Ver­lass… Ich freue mich, Ihnen ein weit­eres Werk aus dem Wer­kraum Gegen­satz präsen­tieren zu kön­nen:

⇒ Zur Werk­seite Nr88 Gegen­satz 6 mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Stud­er