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(c) kunst & wach - Nr28 RandständigeNr38 Rand­ständi­ge

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AKTUELLE GÄSTE — KOMMENTARE

  1. Ich dachte immer, die Bibel sei die Gebrauch­san­weisung für das Leben, aber ist man ein­mal in der Klemme, nützen die besten Zitate nichts. Die Wis­senschaft hat viel Erken­nt­nis und Frieden in die Welt gebracht weshalb auch Psy­chother­a­pi­en nüt­zlich sind. Das Auseinan­derge­set­zt wer­den ist sicher­lich hil­fre­ich. Wie Wil­helm Busch mit einem anderen Wort andeutete: glück­lich wer­den ist nicht schw­er, glück­lich sein dage­gen sehr.

  2. Aeusserst inspiri­erend, durch‑, ent- und aus-lüf­­tend beziehungsweise ‑blasend, diese, Ihre Seite – lieber Mara! Ich “hänge” immer mal wieder auf wachs­dum “rum” (wenn ich einen gesun­den «Kick» brauche) und lasse die Wirkung in meinem Kopf ent­fal­ten, ja doch. Lecker­bis­sen. Mir gefällt die Tonal­ität, das Maulen, biss­chen kri­tisch, biss­chen humor­voll und ja, ein zarter Hauch der Ironie ist spür­bar. Sehr schön umge­set­zt vom Kun­sthandw­erk­er.
    Maybe you should pub­lish a book ? Why not. Look­ing for­ward to the upcom­ing beads.
    Lin­da

  3. Ich wün­sche viel Freude und Erfolg an der Kun­st. Kün­stler Daniel Röös­li aus Luzern.

  4. Die Super­re­ichen wer­den täglich um 2,5 Mrd. Dol­lar reich­er, wie der aktuelle Oxfam Bericht aufzeigt. Und was bleibt für den Rest? Aber wir alle sind nun­mal zins­geil, also unter­stützen wir das ganze noch.
    Grat­uliere zur Umset­zung ihrer Zinss­chraube! Sehr tre­f­fend!

  5. Lieber Mar­cel Ram­seier,

    es freut mich sehr, dass meine Öffentlichkeit­sar­beit zum herrschen­den Geldsys­tem neue und tief­ere Erken­nt­nisse bei Ihnen anre­gen kon­nte — und dass Sie mir Ihre Dankbarkeit dafür mit­teilen. Durch Ihre vorgeschla­gene Wid­mung füh­le ich mich natür­lich sehr geehrt und nehme sie gerne an.
    Ihre kün­st­lerische Darstel­lung der „Zinss­chraube“ bringt die Prob­lematik noch mal auf andere Weise auf den Punkt, als ich es mit meinen Worten und Bildern getan habe.

    Mit den besten Wün­schen
    Bernd Senf

  6. Super Werk hast du geschaf­fen!!! → Nr95 Ein bunter Strauss
    Auch das Ansprechen der Inten­sivmedi­zin bei Frühge­burten (die ich auch frag­würdig finde aus fach­lich­er(!!) Sicht! Als zukün­ftige Mut­ter ist das natür­lich anders zu bew­erten)

  7. Kom­men­tar zum Werk Nr95 Ein bunter Strauss

    Ein schwie­ri­ges The­ma. Es geht im wahrs­ten Sinne um Leben und Tod.
    Ger­ade bei The­men die­ser Art ist es, ich denke da sind wir uns einig, wich­tig eine gewisse Dis­tanz zu wah­ren und das Pro­blem von mög­lichst vie­len Sei­ten zu beleuch­ten.

    Der Men­sch besitzt der­art viele Facetten, was zwangsläu­fig dazu führen muss, dass man kaum je zu einem Kon­sens kom­men wird ger­ade bei ein­er solchen The­matik. Oder tre­f­fend­er aus­ge­drückt: Ein bunter Strauss — der Men­sch.

    Sie haben es ver­mut­lich bere­its errat­en: Mir fehlt die Dis­tanz zum The­ma Abtrei­bung. Und dies begin­nt bere­its beim Motiv der Säuglings­flasche! Mir fehlt ganz klar die Mut­ter bei der Säuglings-flasche. Ich muss wohl nie­man­dem erk­lären das es um zwei Leben geht bei der Abtrei­bung. Deut­lich wird dies im speziellen, wenn die Schwangerschaft/Geburt auf­grund von Kom­p­lika­tio­nen zur direk­ten Lebens­bedro­hung für die Mut­ter wird. Aber auch das psy­chis­che Wohlbefind­en der Mut­ter hat einen enor­men Ein­fluss auf ihr Leben.
    Die wer­dende Mut­ter pauschal als “hil­flose Schwan­gere” zu beze­ich­nen ist fast schon grausam aber mit Sicher­heit ten­den­z­iös! Es wird ein Bild gemalt, bei der die betrof­fene Frau als unre­flek­tiertes Wesen daherkommt, die blind einem Impuls fol­gend ihr Kind dem Tod über­lässt.
    Ich denke das trifft in der Mehrzahl der Fälle ganz und gar nicht zu.
    Ger­ade weil es die Debat­te zum The­ma Abtrei­bung gibt machen sich viele Frauen bere­its als Teenag­er ihre Gedanken dazu und ver­fein­ern diese nur noch wenn es sie tat­säch­lich bet­rifft.
    Mit diesem Punkt möchte ich auch die hil­f­­los-beque­­men Gesellschaft als wider­legt beze­ich­nen. Ich möchte trotz­dem noch präzis­er wer­den: Klar macht sich nicht jed­er gle­ich viele Gedanken dazu, manch ein­er gar keine. Aber spätestens wenn man Leute direkt darauf anspricht, kann man sich auf etwas gefasst machen, dann wird es unbe­quem!

    Mir fällt dur­chaus noch mehr zum The­ma ein aber ich denke das reicht fürs Erste.
    Danke das ihr mich zu Denken gebracht habt! Hat Spass gemacht ;)

    Zum Abschluss noch soviel: Anstatt eines Schop­pens, wäre ein Busen tre­f­fend­er gewe­sen!

  8. .…noch viele lange Hoch­zeiten nach der Hoch­zeit und nicht zulet­zt die opti­mis­ti­sche Hei­ter­keit zur Bewäl­ti­gung unver­meid­li­cher Tief­zeiten. Wow! Was für ein tief­sin­niger und poet­is­ch­er Wun­sch. Diese Braut ist zu benei­den. Grat­uliere!

    • Kann mich nur anschliessen! Und dann noch dieses Umset­zung von Hochzeit in eine Hoch-Zeit als Werk. Genial

  9. Guten Abend Herr Ram­seier,

    ganz her­zlichen Dank für die Mel­dung! So nett, dass sie mich benachrichti­gen! Es ist trau­rig ein­er­seits, ander­er­seits freu ich mich sehr, dass Olga so alt wer­den kon­nte. 17 Jahre ist sehr schön!! Offen­sichtlich hat­te sie ein schönes und gutes Leben bei Ihnen! Das freut mich sehr!!

    Wie es scheint, sind die Hunde, die ich gezüchtet hat­te ein zäher Stamm. Diejeni­gen, von denen ich gehört habe und die nicht einem Unfall zum Opfer fie­len, wur­den alle alt. Lei­der habe ich nicht von sehr vie­len eine Mel­dung bekom­men. Drum freut es mich dop­pelt, dass sie sich gemeldet haben! Vie­len Dank!

    Alles Gute und hof­fentlich viel Freude mit ein­er Nach­folge von Olga!!

    Mit her­zlichen Grüssen
    Ada von Tscharn­er
    mit­tler­weile aus dem Engadin

  10. Wir haben die Wahl zwis­chen 100 Joghurt, 20 ver­schiede­nen Klopa­pier­sorten oder 40 Zahn­bürsten. Ist das die Frei­heit, die wir brauchen? Die uns in bunter Wer­bung vorge­gaukelt wird? Oder soll­ten wir uns nicht vielmehr um Frei­heit­en küm­mern, die immer mehr beschnit­ten wer­den, Freiräume, die ver­schwinden im immer grösseren Geset­zes­d­schun­gel?

  11. Tolle Web­site, grat­u­la­tion! Lei­der bin ich erst kür­zlich darauf gestoßen, was gle­ich zu ein­er guten dreivier­tel Stunde Ver­hock­en führte. Es hat sich gelohnt! Speziell gefes­selt haben mich unter anderem ihre Weich­linge. Aber auch die spitzige, witzige aber nie gehäs­sige Tonal­ität auf Kun­st & Wach ist toll. Es freut mich, dass es auch 2016 weit­erge­ht, ich werde gerne wieder rein­schauen.

    Fre­undliche Grüsse
    Ste­fan W.

    • Besten Dank Ste­fan W. aus K. für die Blu­men, das motiviert!

      Für das “gerne wieder rein­schauen” emp­fiehlt sich übri­gens der Newslet­ter von kun­st & wach, den Sie rechts unten in der Seit­en­leiste abon­nieren kön­nen. Sie wer­den dann automa­tisch per Email über neue Beiträge und Werke informiert. Völ­lig unverbindlich und jed­erzeit wieder künd­bar.

      Fre­undliche Grüsse

  12. Zunächst mal ein Kom­pli­ment an der Kunst­werk­er, das Werk ist so schlicht und ein­fach wie die Botschaft dahin­ter und aus mein­er Sicht deshalb gelun­gen!
    Obwohl nicht allzu sehr an Kun­st inter­essiert und somit Gefahr zu laufen, eine “lächer­liche und der Sache, der Kern­frage und deren nötige Diskus­sion durch­wegs abträglich­es unkon­trol­liert auswildern­des JEKAMI” zu verur­sachen hoffe ich das mein Kom­pli­ment trotz­dem ernst genom­men wer­den kann.

    Aber nun gibt es neben der Kun­st auch The­men, die alle etwas ange­hen, über die jed­er mitre­den kann und zu denen alle eine Mei­n­ung haben soll­ten.
    Ein solch­es The­ma ist die Frage wie wir mit Homo­sex­u­al­ität in unser­er Gesellschaft umge­hen.
    Selb­stver­ständlich gibt es Men­schen, die schein­bar aus rein­er Pro­fil­ierungssucht irgen­det­was nach­plap­pern, von dem sie mit ziem­lich­er Sicher­heit kaum etwas ver­ste­hen, im Sinne von ” Hey, seht mich an, ich sehe das übri­gens genau­so wie dieser XY, fol­glich bin ich min­destens so intel­li­gent, gut oder weltof­fen etc.”

    Aber wenn, ger­ade jemand wie Vitus Huon­der, der zumin­d­est in gewis­sen Kreisen ein Vor­bild ist (bzw. sein sollte) und damit mit seinen Ansicht­en mehr bewe­gen kann als beispiel­sweise ich per­sön­lich, hier auf dieser Web­site, dann ist es schon beden­klich, wenn Sätze wie der fol­gende mehr oder weniger unkom­men­tiert so ste­hen gelassen wer­den.

    “Schläft ein­er mit einem Mann, wie man mit ein­er Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat began­gen; bei­de wer­den mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kom­men.”

    Aber nein, seine katholis­che Emi­nenz VITUS HUONDER, set­zt sog­ar noch einen oben­drauf und sagt etwas später: “Die bei­den Stellen allein wür­den genü­gen, um der Frage der Homo­sex­u­al­ität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben.” — Kein Wort darüber wie das jet­zt genau mit der Aus­sage “bei­de wer­den mit dem Tod bestraft” ver­standen wer­den darf/muss/sollte…

    Ich bin der Mei­n­ung, dass sind Aus­sagen die kom­men­tiert und verurteilt wer­den dürfen/müssen/sollten.
    Auch von Men­schen die nichts vom Katholizis­mus ver­ste­hen!

    Das Sakra­ment der Ehe wird von Her­rn Stud­er als axioma­tisch dargestellt, als etwas über das man nicht disku­tieren kann- als ein The­ma zu dem keine Rede­frei­heit existiert, aber gle­ichzeit­ig nervt sich Herr Stud­er, offen­bar über alle Masse, über die Men­schen die ver­meintlich dem Main­stream fol­gen ohne sich kri­tis­che Gedanken zum The­ma gemacht zu haben.

    Irgend­wie schon speziell: Ein Mann der in “selb­st­be­friedi­gen­der moralis­ch­er Attitüde, aber weit­ge­hend bar selb­st basaler Ken­nt­nisse von Liebes­beziehun­gen und Sex, aber auch der Geis­tes­geschichte vor allem jen­er der Sex­u­alkunde und der Men­schen­rechte und überdies ohne jedes selb­stkri­tis­che Mass, religiös auf­bläht und dum­m­dreist daherurteilt.” soll weniger wider­lich sein als die “ominöse Vox Pop­uli”?!
    Das ich nicht Lache!

    • Lieber Gian­lu­ca

      Her­zlichen Dank für Dein Kom­pli­ment, welch­es — ger­ade auch wenn Du nicht allzu sehr an Kun­st inter­essiert bist ‑selb­stver­ständlich gerne “ernst genom­men” wird, genau­so wie Deine engagierten Aus­führun­gen zur Frage des Umgangs mit Homo­sex­u­al­ität in unser­er Gesellschaft. Tat­säch­lich wird Bischof Vitus Huon­der mehr Ein­fluss haben als Du, aber unter­schätze nicht, wie viele Besuch­er Du per­sön­lich mit Deinen Ansicht­en auf dieser Web­site erre­ichst:

      https://www.wachsdum.ch, Zeitraum 12/08/2015 — 12/11/2015:
      Besucherge­samtzahl 14’913.00, Gesamtzahl der Sei­t­e­nan­sicht­en 165’929.00, Durch­schnit­tliche Besuch­er pro Tag 160.35, Durch­schnit­tliche Sei­t­e­nan­sicht­en pro Besuch­er 11.13, Durch­schnit­tliche Besuchs­dauer 00:13:38

      Liebe Grüsse auch an die Fam­i­lie
      Mar­cel

    • Lieber engagiert­er Kom­men­ta­tor
      Ihnen ist offen­bar ent­gan­gen, wie stark ich ger­ade VITUS HUONDER kri­tisiere. Es geht mir im übri­gen niemals darum die eine Fehlleis­tung gegen eine andere auszus­pie­len. Mein Ziel ist es, den Wahn hin­ter den Fehlleis­tun­gen jeglich­er Art unge­bremst den Leser und Leserin­nen nahezubrin­gen.
      Ich bin aber sehr dankbar für den wie gesagt engagierten Beitrag, und ich würde mir mehr davon wün­schen, ob sie kurz oder lang, ob sie hochd­if­feren­ziert oder ganz ein­fach, ob wahnsin­nig gescheit oder ganz direkt sind, all dies ist uner­he­blich, solange sie im Rah­men des grund­sät­zlichen men­schlichen Anstandes aus­for­muliert daherkom­men.
      Nicht zulet­zt geht es dem Kunst­werk­er und mir mit unseren Beiträ­gen in “kun­st und wach” darum, dass die Besuch­er und Besucherin­nen sich mit den The­men befassen. Schön also, wenn eine Antwort kommt!

      W. Stud­er

      • Lieber Herr Stud­er
        Es freut mich das Sie meinen Kom­men­tar zu schätzen wis­sen. Es ist mir deshalb eben­falls ein Anliegen zu beto­nen, dass ich grund­sät­zlich gle­ich­er Mei­n­ung bin wie Sie in Ihrem Pro­log.
        Mir war selb­stver­ständlich bewusst, dass Sie keine Lobrede auf den Her­rn Bischof hal­ten, aber ich hätte mir eine (noch) klarere Posi­tion­ierung gewün­scht.
        Sie müssen schon zugeben, dass der erste Absatz wie eine Recht­fer­ti­gung für die Aus­sagen von Huon­der daherkommt, auch wenn Sie damit vielle­icht nur den religiösen Wahn her­vorheben woll­ten.

        Erlauben Sie mir den (etwas gewagten und möglicher­weise von jugendlichem Über­mut geprägten) Ver­such, Vitus Huon­der sel­ber als unkri­tisch zu ent­lar­ven. (So wie ich es mir vielle­icht ins­ge­heim von Ihnen gewün­scht hätte)
        Der Bischof zitiert, ziem­lich am Anfang des besagten Vor­trags, in etwa fol­gen­den Satz aus der Bibel:

        “Adam und Eva haben von Gott den Auf­trag die Erde zu bevölk­ern und sie [die Erde] sich Unter­tan zu machen und über die Tier­welt zu herrschen.”

        Ich denke wir sind uns alle einig, das ist längst der Fall — sprich der Auf­trag ist erfüllt — und zwar in einem eher unge­sun­dem Aus­mass.
        Ein kri­tis­ch­er Denker würde vielle­icht eben­falls zu diesem Schluss kom­men und in Betra­cht ziehen, dass unter diesen Umstän­den auch andere For­men der Sex­u­al­ität ihre Berech­ti­gung haben kön­nen.
        Vitus Huon­der zieht es jedoch vor, weit­er­hin den Text aus der Bibel wörtlich zu nehmen und scheut auch nicht davor zurück, sog­ar von Todesstrafe zu sprechen!
        Man kön­nte auch behaupten, er sei in ein­er christlich katholis­chen Schweige­s­pi­rale gefan­gen.

        Natür­lich muss ich an dieser Stelle rel­a­tivieren und sagen, dass auch ich kein Experte in Sachen Reli­gion bin und solche Behaup­tun­gen lieber den the­ol­o­gisch sat­telfesteren über­lassen sollte.
        Trotz­dem ist es sog­ar für mich als Laie nicht son­der­lich schw­er eine gewisse Schwach­stelle in der bib­lis­chen Über­liefer­ung zu find­en wie sie von Huon­der vertreten wird.

        Ich weiss es ist teil­weise schi­er unerträglich, was gewisse Leute für Stuss von sich geben, ohne auch nur den Hauch ein­er Ahnung zu haben wovon sie eigentlich sprechen!
        Trotz­dem bin ich sehr froh, dass wir diese Möglichkeit über­haupt haben und das wir mit unserem Müll soviel mehr erre­ichen kön­nen, als Anno dazu­mal, als es ger­ade die Priester, Bis­chöfe und der Papst waren die einem sagten wie die Dinge zu laufen haben.
        Sind Sie nicht auch glück­lich über die Tat­sache, dass Sie eine Aus­bil­dung genossen haben, die es Ihnen erlaubt kri­tisch zu denken und für sich sel­ber zu entschei­den ob sie eine Mei­n­ung vertreten oder nicht?
        Ich denke ins­ge­samt über­wiegen die daraus resul­tieren­den Vorteile gegenüber dem vie­len Mist den wir uns deshalb anhören müssen.
        Gut möglich, dass wir als Gesellschaft noch enorm viel ler­nen müssen über die Art und Weise wie wir unsere Mei­n­ung kund­tun, inner­halb der Möglichkeit­en die sich uns dafür bieten!
        Vielle­icht soll­ten Sie ver­suchen die Dinge mal aus der Per­spek­tive ihrer eige­nen Jugend zu betra­cht­en und mit etwas gedanklich­er Ver­spieltheit wer­den Sie möglicher­weise fest­stellen, dass auch Sie damals Verän­derun­gen in der Gesellschaft miter­lebt und über­lebt haben. ;)

  13. Der Men­sch mag tri­um­phieren, dass er eine Kak­er­lake per Smart­phone fern­s­teuern kann — in Zig­tausend Jahren wird es die Kak­er­lake sein, die frohlockt. Ihre Art wird es immer noch geben, während der Men­sch ein ver­gan­ge­nes Detail der Erdgeschichte sein wird.

  14. Ihrem roten Faden fol­gend hier ein nach­den­klich­es SUPER!! und WEITER SO!!
    Bin ges­pan­nt auf weit­ere Wahnsinnskun­st.
    FG

  15. Hoch loben wir die Frei­heit. Die Frei­heit der Presse, der Mei­n­ung, des Glaubens, der Lebensweise. Doch nie­mand scheint zu merken, dass wir sie uns selb­st am meis­ten beschnei­den. Immerneue Geset­ze um jegliche 0.01% Even­tu­al­itäten und Risiken abzu­sich­ern. Moralis­che Höch­stleis­tun­gen der Presse in Fällen wie dem von W. Stud­er beschrieben, Ger­ry Müller, Zuger Sexskan­dal oder damals der Fall Car­los. Die fortwähren­den Schuldzuweisun­gen — denn immer braucht es einen Schuldigen. Geschieht ein Mord dann ist der Schuldige vielle­icht der provozierende Part­ner, die böswilli­gen Behör­den der KESB oder ein Psy­chi­ater mit seinem nachträglich als falsch erkan­nten Gutacht­en. Weil jemand muss ja Schuld daran sein was dieser Men­sch getan hat. Im Laufe all dieser Diskus­sio­nen und Medi­en­prozesse ist jed­er zu Hause selb­st der grösste Profi und weiss warum was wie geschah und was nun zu tun ist. Wir nehmen unser Urteilsver­mö­gen und Anspruchsver­hal­ten selb­st als zu wichtig und fordern post­wen­dend Verän­derun­gen.
    Wo ist der Platz für grosse Red­ner, Vor­denker, Philosophen in der heuti­gen Zeit? Es gibt sie vielle­icht. Doch haben wir die Kun­st des Zuhörens ver­lernt, schwin­gen lieber selb­st die Keule — und hauen alles und jeden in die Pfanne! Heute so, mor­gen so. Ohne Weit­sicht und Klarheit.

  16. Vie­len Dank für die ” son­ntägliche” Bere­icherung mit dem neusten Werk der Schweige­s­pi­rale.
    Wieder ein­mal tre­f­fend auf den Punkt gebracht, zeigt es auch auf, wie schwierig es gewor­den ist, heute eine Rede zu hal­ten oder einen Bericht in den Medi­en zu ver­fassen. Auch ger­ade die Presse und Medi­en, welche ja so auch immer auf ihre “Frei­heit” behar­ren, spie­len nicht immer eine löbliche Rolle zur Rede­frei­heit von “Ander­s­denk­enden”, sie soll­ten sich diesen Beitrag zur Lek­türe nehmen und ggf. ein solch­es, gelun­ge­nes Kunst­werk Nr65 in den Ein­gang stellen.
    Sich­er hat, durch die Möglichkeit der (vor-)schnellen Stel­lung­nah­men und Ver­bre­itung von Kom­mentaren durch das Inter­net etc, die Verunglimp­fung von “freien Red­nern” zugenom­men.
    Freue mich schon auf das näch­ste Werk !

  17. Das neue Werk gefällt mir sehr! Die MARA’sche kün­st­lerische Umset­zung der “Schweige­s­pi­rale” führt sin­niger­weise von der weiträu­mi­gen Offen­heit über viele Stacheln in die Enge der Fix­a­tion… Vom offe­nen Reden über ver­let­zende Spitzen ins ängstliche Schweigen. Schade, dass es in der Lebenswirk­lichkeit nicht umgekehrt ist. Zudem ein wun­der­schön­er und tre­f­fend­er Werkkom­men­tar eben­so wie ein dif­feren­ziert­er Pro­log über die Causa Vitus Huon­der von W. Stud­er. Sowas habe ich in der hek­tis­chen Pres­se­land­schaft ver­misst…

  18. Nine-One — wieder ein Werk, das mich mit seinem Hin­ter­grundgedanken in sein­er Ein­fach­heit, Klarheit und Unfar­bigkeit tief berührt. Messer­schar­fer und den­noch den betrof­fe­nen Frauen zuge­wandter Kom­men­tar — spricht mich sehr an. Danke und à bien­tôt, Karin

  19. Frei­heit und Sicher­heit schliessen sich zwar häu­fig aus, aber beileibe nicht immer. Mei­n­ungs­frei­heit, Reise­frei­heit, Wahl­frei­heit, Nieder­las­sungs­frei­heit, und und und…fundamentale Frei­heit­en, die die Sicher­heit nur mar­gin­al tang­ieren. Vielle­icht sind sie so selb­stver­ständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen?

  20. Ein paar Gedanken…
    Seit Jahrhun­derten erforschen wir den Men­schen und entwick­eln unsere The­o­rien, um unsere Kinder möglichst gut zu erziehen. War es früher die Autorität, die das Unheil brachte, fan­den wir sel­biges darauf im Anti­au­toritären Erziehungsstil. Heute wird der demokratis­che bzw. der flex­i­ble Erziehungsstil als die gold­ene Mitte beze­ich­net. Ziel ist es, möglichst zufriedene und eigen­ständi­ge Erwach­sene her­anzuziehen. Dessen ungeachtet erzieht der Staat mit immer neuen Geset­zen, Reg­ulierun­gen und Hil­f­sange­boten, sowie die Wirtschaft als kap­i­tal­is­tis­ch­er Hochadel kon­se­quent neue Abhängigkeit­en. Denn ohne Abhängigkeit des Volkes wäre die Legit­imierung der Poli­tik passé und die Unmen­gen an Waren wür­den nicht wie gewün­scht kon­sum­iert. Die Förderung der Unab­hängigkeit unser­er Kinder endet fol­glich in der “frei­willi­gen” Entschei­dung der­sel­ben sich in die Abhängigkeit des Kap­i­tals und Kon­sums zu begeben. War es früher noch etwas klar­er und direk­ter wie der Adel und die Aris­tokratie ihre Herrschaft kol­portierten musste man dem erwacht­en Bewusst­sein im Laufe der franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion mit etwas sub­til­eren Mit­teln begeg­nen. Anstatt das gemeine Volk mit der Peitsche in die Abhängigkeit zu treiben, darf es sich heute immer­hin schon selb­st für diese Entschei­den — viel mehr bleibt ihm auch nicht übrig.

  21. Liebe Mar­cel, du hesch jo so rächt und du hesch jo so unrächt mit dim wun­der-wun­der­schöne Liebes­brief an dini Lieb­schti mit däm Pen­sion­ierigs­the­ma — das jo eigentlich d Unabän­der­lichkeit vom Altere und vom Tod mit­be­han­dlet!
    Doderzue isch logis­cher­wis scho sit ewige Zite vil gseit worde und es wird, wie dis Bis­ch­pil jo au grad bewist, vil gseit. Allerd­ings: niemer cha würk­lich öppis nöis sage, e Lösig usser­halb vo unsere oft sich säl­ber sozial­ro­man­tisch kaschierende Leis­chtigs­gsellschaft nenne.
    Oh! wär ich doch nur e geis­chtige Dän­di, wo sich ele­gant und sich­er gege das latänt bis offen faschis­toi­di Pri­mat vonere omnipresänt erzwun­gene Nüt­zlichkeit vo allem und vo jedem stelle chön­nti!
    Sin mer denn uf ewig wach­s­tum­swahnsin­nig?
    Übri­gens: “es ist voll­bracht” seit beze­ich­nen­der­wis lut de Evan­gelie Chrisch­tus am Chrütz bevor er ändgültig der Geis­cht ufgit.

  22. Es gibt so unendlich viel Bedarf an “sin­nvollen Auf­gaben” im sozialen und bürg­er­schftlichen Engage­ment, dass ich ein­fach nicht ver­ste­he, wieso die Rent­ner an ein­er “Leere” kranken!
    Klar, es ist ein Umstel­lung und man muss ein biss­chen suchen und aktiv wer­den — aber ger­ade in heuti­gen Net­zzeit­en ist es ein­fach gewor­den, sich eine frei­willige Tätigkeit quer durch viel­er­leit Ange­bote und The­men auszusuchen!

    Es ist ja heute schon so, dass die große Mehrheit der Ehrenämter von Senioren aus­geübt wer­den — was hält denn die anderen davon ab?

    Manche kön­nen nicht gut mit neuen Men­schen, okay. Es gibt aber auch dafür viele Gele­gen­heit­en, sich zu engagieren, etwa im Tier‑, Umwelt- und Naturschutz.

    Auch anson­sten ist die Palette riesig: Alten und Kranken das Leben erle­ichtern, Jugendlichen helfen, Opa/Oma erset­zen, in sozialen Ein­rich­tun­gen mitar­beit­en, Bürg­erini­tia­tiv­en unter­stützen und vieles mehr.

    “Gebraucht wer­den” ist gar nicht vornehm­lich ein The­ma der bezahlten Erwerb­sar­beit — viel drin­gen­der wer­den Men­schen dort gebraucht, wo sich nichts “ren­tiert” und kein “Markt” existiert, in den sich Investi­tio­nen kom­merziell lohnen wür­den.

    Ein­fach nur gemütlich rumhän­gen ist gewiss für ein paar Wochen oder Monate toll — aber dann?

    • Besten Dank für Ihren engagierten Kom­men­tar zur Pen­sion­ierung.

      Natür­lich haben Sie recht: Es gibt unendlich viel Bedarf an Engage­ment; man muss sich halt umstellen, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den; die große Mehrheit der Ehrenämter wer­den von Senioren aus­geübt; es gibt viele Gele­gen­heit­en sich zu engagieren; die Palette ist riesig und “Gebraucht wer­den” ist nicht vornehm­lich ein The­ma der bezahlten Erwerb­sar­beit.

      Aber warum denn…

      …soll die Leere nach der Pen­sion­ierung krank sein (oder ist sie gar gesund)?
      …soll man nicht ein­fach weit­er­ar­beit­en dür­fen wie bish­er?
      …soll man “sich umstellen, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den” müssen, um gebraucht zu wer­den — nach­dem man nicht mehr gebraucht wird?

  23. “wenn die Last von Pub­lic Man­age­ment und sozial­ro­ma­tis­chem Teamdik­tat bis zur Selb­stauf­gabe”
    ele­gant ver­schriftlicht, so dass die Dor­nen in den von aussen gese­henen zarten Rosen­blät­ter spür­bar sind
    Wenn ich das lies: Ich freu mich auf die Pen­sion­ierung ;)

  24. Bra­vo lieber Mar­cel: ganz ein­fach leicht­füs­sig geschriebene Spitze zum all­ge­meinen Nach­denken und mit ein­er leicht­en Prise Zweifel an vielem und einzel­nem, wo jen­er beson­dere Hauch philosophis­ch­er Rat­losigkeit zu Wehen ver­mag, der wiederum jen­er erlaubten und leicht ver­daulichen oder auch gnädig zu über­lesenden Schwest­er der Philoso­phie, der Melan­cholie, den nöti­gen Dun­stkreis ein­räumt!

  25. Beken­nende Nicht-Flieger soll­ten ihre Schaden­freude zügeln: Bei den SBB herrscht der­selbe Trend — immer mehr Pas­sagiere wer­den in die Züge gepfer­cht, mit­tler­weile kann man auch zwis­chen Zen­tren in den Genuss von S‑Bahn-“Komfort” kom­men.

  26. Grat­uliere zum neuen Werk! Der vierte Weich­ling bricht das schw­er-weiche der Weich­linge 1–3 auf und präsen­tiert sich leicht, luftig und.…blutrot. Ein Wolf im Schaf­pelz.

    ELVIS VOR EVER

  27. Danke für den aufrüt­tel­nden Artikel. Ihr Weich­ling 4 ist auf den ersten Blick dur­chaus weich, im Zusam­men­hang mit Kit­ty Gen­ovese aber beängsti­gend hart. Ich finde, es wäre gut, an den Schulen über den den Zuschauer Effekt zu reden, um die Schüler zu sen­si­bil­isieren, spon­tan zu helfen.

  28. Soeben bekomme ich von unser­er Vor­­sorge-Ver­sicherung fol­gen­des Schreiben: “Liebe Kundin, lieber Kunde. Seit der Ein­führung der beru­flichen Vor­sorge ist die Lebenser­wartung stark angestiegen. Im Jahr 1985 lebte ein 65-Jähriger im Durch­schnitt noch weit­ere 14.9 Jahre, heute sind es bere­its 19.1 Jahre. Bei den 65-jähri­­gen Frauen stieg die Lebenser­wartung im gle­ichen Zeitraum von 84 auf 87.1 Jahre. Damit ist die Lebenser­wartung in der Schweiz eine der höch­sten der Welt. Und der Trend hält weit­er an: Experten rech­nen damit, dass die Lebenser­wartung auch in Zukun­ft mehr als einen Monat pro Jahr steigen wird. Für die zweite Säule bedeutet dies, dass die Renten bere­its heute viel länger aus­gerichtet wer­den, als ursprünglich vorge­se­hen war, und sich dieser Zeitraum zudem noch ständig ver­grössert …”
    Nun habe ich mir natür­lich zuerst auch Gedanken gemacht, was diese Entwick­lung wohl für uns alle in Zukun­ft bedeutet. Aber es gibt zu Glück nur eine “mod­er­ate Anpas­sung des Umwand­lungssatzes im Über­ob­lig­a­to­ri­um”… :) Ich hoffe, ich bin nicht naiv …

  29. Die Besucherzahlen zeigen, dass das The­ma inter­essiert. Wachstum(swahn) gehört zur Geschichte des Men­schen. Fortschritt und Wach­s­tum führen und führten zum (Teil)untergang von grossen Zivil­i­sa­tio­nen und doch wieder­holt sich die Geschichte jew­eils erneut. Es ist schw­er abzuse­hen was am Ende kom­men wird, doch gibt es trotz allem die wohlige Gewis­sheit, dass die Men­schheit endlich und die Erde beina­he “unendlich” ist. Danke für das anre­gende Werken und weit­er so!

  30. Tolle Zahl der Besuch­er! Ich gehöre auch zu den Besuch­er ihrer Home­page bish­er ohne Kom­men­tar abzugeben. Mir gefällt der Stil mit der Schreib­weise und vor allem das mit dem Wach­s­tum­swahn. Ich glaube es ist auf den meis­ten Blog so das die Kom­mentare viel sel­tener sind als die ohne Kom­mentare. Mir gefällt auch ihre Kun­st­serie über die Weich­linge weil es vie­len so geht.

    mit fre­undlichen Grüssen

  31. Wieso Tod­sünde? Neid ist ein (allzu) men­schlich­es Gefühl, das sog­ar — wie es heute in der Zeitung zu lesen war — seine pos­i­tiv­en Seit­en hat: Neid kann ans­pornen, sich anzus­tren­gen, um mit dem Benei­de­ten gle­ichzuziehen, oder gar ihn zu über­holen. Und erst der Benei­dete: Er ist der Benei­denswerte, kann den Neid der andern geniessen…Also lassen wir dem Neid sein Plätzchen in der men­schlichen Psy­che.

  32. Das Exper­i­ment zeigt nicht nur, zu welchen Grausamkeit­en der “Nor­mal­bürg­er” fähig ist, son­dern weist auch auf die Autoritäts­gläu­bigkeit des Men­schen hin — offen­bar unverän­dert in der heuti­gen Zeit. Sich ein­er Autorität unterzuord­nen, statt dem eige­nen Gewis­sen zu fol­gen, ist für viele der ein­fachere Weg. Darf man sie in jedem Fall dafür verurteilen? Wie hätte man sich sel­ber entsch­ieden? Inter­es­sant ist die Frage, was den­jeni­gen aus­macht, der sich unmen­schlichen Befehlen wider­set­zt.

  33. DENKEN VERSUS FOLTER

    Du hast uns wiedere­in­mal voll erwis­cht, lieber Mar­cel, mit deinem Artikel!

    Da haben wir Men­schen uns über Jahrtausende Strate­gien der Ver­drän­gung aus­gedacht. Vor allem die Sün­­den­bock-Meth­ode, die mit Begrif­f­en wie “Luz­ifer”, “Teufel”, “Satan” usw. den Hor­ror vom Men­schen abzutren­nen ver­sucht. Jedoch ist das Phänomen des Bösen so unab­d­ing­bar und abso­lut mit den Men­schen ver­bun­den, wie es dessen Fähigkeit ist, als einziges uns bekan­ntes Wesen dage­gen ange­hen zu kön­nen.

    Dies allerd­ings geht nur, wenn wir die Sün­­den­bock-Meth­ode radikal über Bord schmeis­sen und in ein­er nicht moral­isieren­den Offen­heit nachzu­denken begin­nen, die vor rein gar nichts zurückschreckt – nicht ein­mal vor der Möglichkeit der guten Tat!

    Schon der kle­in­ste Ver­such lohnt sich sofort: man erschrickt weniger beim Betra­cht­en der Welt, des Selb­st und gewiss auch etwa beim Lesen deines Artikels, lieber Mar­cel.

  34. Lieber Mar­cel
    Vielle­icht hast Du die Beiträge in der NZZ vom 23.12 zum The­ma Die Pro­voka­tion des Verzicht­ens bere­its gese­hen. Ich jeden­falls fand sie sehr inter­es­sant:

    Im übri­gen hoffe ich, es geht Euch gut und wün­sche eine ruhige und erhol­same Wei­h­nacht­szeit.

    PS: Deine Web­site ist fan­tastisch und wird immer bess­er! Ein wahres “Bijou” im heuti­gen Meer nut­zlos­er Inter­net­seit­en.

  35. Deine Web­site ist mit­tler­weile so beängsti­gend gut, dass du sie unbe­d­ingt weit­erziehen soll­test — auch wenn deren Radikalität par­al­lel zur Wirk­lichkeit nur zunehmen kann und schliesslich, gemäss der Final­ität im Felde des Endgülti­gen, in süff­isan­ter NEKROPHILIE aufge­hen wird — wie wir alle!
    Hoff­nung? Gibt es sie? sie liegt allen­falls in der sehr kleinen Gegen­wart des denk­enden, trotz allem heit­er ver­ständi­gen INNEHALTENS und, so gut es eben geht, eben­solchen HANDELNS.

  36. Wieder ein Kunst­werk, das zum Denken anregt. Nach Über­schre­it­en der Kli­max dro­ht der Abgrund…und die Men­schen gehen darauf zu — wis­sen sie es?

  37. Das neuste Werk gefällt. In Rei­he und Glied.. so erin­nert das Men­sch­sein doch oft auch an die fleis­sige Ameise wie sie blin­d­lings den neuen Inno­va­tio­nen hin­ter­her­läuft und da sich die Ameise jew­eils am Hin­terteil des vorderen ori­en­tiert, kann es nach einem Durcheinan­der dur­chaus passieren, dass die ganze Expe­di­tion bis zum bit­teren Ende im Kreise läuft.

  38. Hal­lo Mar­cel
    Beein­druck­ende Web­site, grat­uliere! Eine richtige Per­le im World Wide Web.
    (wir waren Anfangs 80er Jahre bei­de Unteras­sis­ten­ten auf der Der­ma­tolog. Univ.-klinik ZH)
    Liebe kol­le­giale Grüsse

  39. Der Rah­men, um es in Ihren Worten zu schreiben, hat sich sichtlich verän­dert. Schlechte Tage, fiese Launen, Trauer, Sucht und Zwang — alles gehört zum Leben dazu und ist seit jeher eine Kon­stante. Die Def­i­n­i­tion darüber was krank ist und was nicht, verän­dert sich der­weil stetig. In ein­er Zeit in der es ein “No Go” ist schlechte Laune oder einen schlecht­en Tag zu haben, in der man gegenüber allem und jedem Glück vorzu­gaukeln hat und stets leis­tungs­fähig sein muss, ja in solchen Zeit­en hat sich die Def­i­n­i­tion mit Sicher­heit verän­dert.

    Im Wahn alles zu erk­lären und zu ver­ste­hen gilt man bere­its als gemeinge­fährlich sobald man ab und an wütend wird. Beim kri­tis­chen Hin­ter­fra­gen der Obrigkeit­en wenn sie uns wieder auss­pi­onieren ist man bere­its para­noid (USA lässt grüssen) und wer sich heutzu­tage noch mit Spir­ituellen The­men beschäftigt ist sicher­lich Psy­chotik­er.

    Schlussendlich trägt dieser Def­i­n­i­tion­swahn dazu bei, dass sich “Krankheit­en” weit­er ver­bre­it­en. Viele unbescholtene Bürg­er lesen von neu ent­deck­ten Störun­gen und fra­gen sich, ob sie vielle­icht auch betrof­fen sind. Unsere Real­ität basiert zu einem grossen Teil auf unseren Erfahrun­gen. Wie wir eine Sit­u­a­tion erleben hängt mit den Erfahrun­gen zusam­men die wir gesam­melt haben. Man stelle sich eine Kolonne mit Autos vor. Der pas­sion­ierte 60er Jahre Hip­pie sieht den grü­nen VW Bus, der sehn­süchtig auf Kinder hof­fend­en Frau fällt der Fam­i­lien­wa­gen mit den Kindern auf, dem gut­be­tucht­en Banker sticht der Porsche ins Auge den er sich let­zthin beim Händler ange­se­hen hat und für den pres­san­ten Burschen ist die Kolonne lediglich ein Stau. Allen aber ist gemein, dass sie die gle­iche Sit­u­a­tion auf­grund ihrer Wahrnehmung und Bew­er­tung anders erlebt haben.
    Was bedeutet dies nun für die neuen DSM’s und ICD’s? Bei all der Fülle von möglichen Diag­nosen und dazuge­höri­gen Symp­tomen, find­et sich für jeden das Passende, das sich mit seinen Erfahrun­gen deckt! Hal­lelu­ja!

  40. Stand­ing Ova­tion, oder wie man zumin­d­est früher in Deutsch sagte ste­hende Ova­tion oder ste­hen­der Beifall, beze­ich­net jene Form von Applaus, der auf­grund ein­er ful­mi­nan­ten Dar­bi­etung, die das Pub­likum buch­stäblich aus den Sitzen reisst, spon­tan und eben ste­hend erfol­gt. Ste­hende Ova­tio­nen sind trotz deren ten­den­zieller Infla­tion bei den Pro­tag­o­nis­ten jeglich­er Art beliebt. Selb­st über­triebene Kom­pli­mente sind den Adres­sat­en eben Bal­sam auf die ewig ban­gen und erfol­gssüchti­gen See­len. Das ist men­schlich und eigentlich ganz gut so.
    Wenn dann aber diese ste­hende Ova­tion zur sich narzis­stisch selb­st hochjubel­nden Dauer­erek­tion und zur ewig Kli­max heis­chen­den Attitüde verkommt, dann lieber Mar­cel ist — lei­der — die Zeit für dein jüng­stes Werk gekom­men: der sich selb­st beleuch­t­ende und selb­st erzeu­gende ewige Dauer­stän­der, dieses Un-Denkmal eines zunehmend fehl entwick­el­ten Eros.

    Lasst uns also ob dein­er “Leucht­lat­te” nicht in ste­hen­den Beifall hinein verblö­den! Lasst uns Schmun­zeln — und uns dabei auch ein wenig selb­st an der Nase nehmen!

  41. Wieder eine orig­inelle Skulp­tur! Bei Stand­ing Ova­tion ist es wie bei anderen Grup­pen­phänome­nen: Es gibt keine befriedi­gende Lösung, wie man sich ver­hal­ten soll. Entwed­er man unter­wirft sich dem Kollek­tiv, schwimmt mit dem Strom, eventuell gegen die eigene Überzeu­gung, eckt dafür nicht an — oder man tut, was man für richtig hält, ste­ht zu sein­er Mei­n­ung, mit dem Risiko, als Son­der­ling aus­ge­gren­zt zu wer­den. Bei einem Konz­ert allerd­ings ist let­zteres nicht so von Bedeu­tung…

  42. Vie­len Dank für diesen Beitrag. Der süsse Duft der Frei­heit, wie lange begleit­et er die Men­schen schon? Am ehesten seit Adam und Eva und er kommt sel­ten allein. Denn die Folge auf Frei­heit ist Angst vor der Unsicher­heit. Frei­heit­skämpfer und Ide­al­is­ten, für so manch­es wurde in der Ver­gan­gen­heit im Namen der Frei­heit gekämpft, nur um danach wieder neuem Platz zu geben welch­es die Frei­heit auf andere Art beschnit­ten hat.

    FERIEN. Die Schweiz­erin­nen kon­nten darüber abstim­men, ob sie 6 Wochen Ferien möcht­en. Schein­bar griff die schiere Angst um sich was mit dieser vie­len freien Zeit zu tun wäre, denn wir haben sie abgelehnt — zumin­d­est vorder­gründig aus Wach­s­tums­grün­den.

    ÄGYPTEN. Gekämpft haben sie auf den Strassen, für die Frei­heit. Ihr Leben riskierten sie um Mubarak zu stürzen. Nach langem kämpfen war es geschafft. Nur um 1 Jahr später die demokratisch gewählten zu stürzen und das Mil­itär einzuset­zen welch­es sogle­ich den alten Peiniger für dessen Abgang man so geblutet hat­te wieder freilässt.

    Die Men­schen kämpfen seit jeher für ihre Frei­heit. Eine oft teuer erkaufte Frei­heit und nicht sel­ten, leg­en sie sich anschliessend selb­st wieder in neue Ket­ten.

  43. I tru­ly love your web­site.. Pleas­ant col­ors & theme.
    Did you build this web­site your­self? Please reply back as I’m hop­ing to cre­ate my own per­son­al web­site and would like to learn where you got this from or exact­ly what the theme is named. Thank you!

  44. Wikipedia definiert die Rah­men­hand­lung so: „Die Rahmen­erzäh­lung ist eine Son­der­form des mehrschichti­gen Erzäh­lens. In ihrer ein­fachen Form zeigt sie sich als ein epis­ch­er Text mit ein­er charak­ter­is­tis­chen, die Struk­tur der Erzäh­lung dominieren­den Zweis­chichtigkeit. Diese ist der­art, dass die erste Tex­tebene (der Rah­men) die zweite (die Binnen­erzäh­lung) umgibt oder ihr auch nur vor­angestellt ist und eine mündliche Erzählsi­t­u­a­tion kon­sti­tu­iert, in der ein oder mehrere nicht mit dem Rahmen­erzäh­ler iden­tis­che Erzäh­ler einem oder mehreren Zuhör­ern ein oder mehrere ver­gan­gene Geschehen frei erzählen.“

    Alles klar?
    Mir jeden­falls nicht!

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rahmenerz%C3%A4hlung&oldid=116750204

    • Die im The­ater ist was anderes, näm­lich wie ein Neben­schau­platz. Die Kun­st-Rah­­men­hand­lung hier ist eigentlich die Haupthand­lung also die Gesellschaft heute und alles rund herum und der Tote ist der Neben­schau­platz der vergessen geht glaube ich

  45. Ja, so geht das “beson­dere Erleb­nis” ver­loren. Das stetig wach­sende Überange­bot braucht Raum und Platz. Nimm Dir eine Wolldecke, set­ze dich irgend­wo auf eine Wiese, warte .. und Du hast vielle­icht in kurz­er Zeit den besten Platz am Ope­nair…
    Es wird in Zukun­ft sich­er nicht ein­fach­er, sich “zur Ruhe zu set­zen”. Deshalb geniesse ich ger­ade jet­zt meinen “per­sön­lichen Raum” welchen ich habe, welch ein Luxus !! …

  46. Web­site-Neugestal­­tung: Es ist alles der­art viel­seit­ig, ele­gant, ansprechend ja span­nend gewor­den, dass leicht und anstren­gungs­los herumgestöbert wer­den kann und der Anreiz inter­ak­tiv zu wer­den ist opti­mal gegeben und wiederum ohne Aufwand spon­tan zu ver­wirk­lichen. Ich kann nur grat­ulieren! Die einzige Gefahr ist nurmehr die, dass du dich selb­st wohl nicht mehr topen kannst. Eine Sack­gasse also, ein Psy­chophilosophis­ch­er Patt gar – oder vielle­icht doch nicht? Wir wer­den sehen.

    • Whow! Danke Wal­ter! Ger­ade noch wollte ich auf Deinen net­ten sprach­lich-philosophis­chen Blu­men­strauss mit einem min­destens eben­bürdi­gen Feuer­w­erk antworten und schon waren sie da — die Sack­gasse und das psy­chophilosophis­che Patt…

      Freue mich auf Deine weit­eren Kom­mentare

  47. Schade um das schwarze Design, war irgend­wie spezieller. Und mit Schwarz­malen hat­te das ja nichts zu tun ;-). Son­st finde ich es pro­fes­sioneller und ich bin ges­pan­nt auf die weit­eren Blo­gein­träge. Das mit dem abon­nieren habe ich lei­der noch nicht gecheckt :-( , mache es dann nochmal, wenn ich mehr Zeit habe

  48. Weiss ist doch viel fre­undlich­er! Obwohl: Schwarz würde bess­er passen…oder hast Du eine Lösung für das Wach­s­tum­sprob­lem?
    Gruss Mar­tin

  49. Whow! Super Verbesserung des Designs. Auch die Kom­mu­nika­tion­s­möglichkeit­en haben sich mit dem neuen Blog poten­ziert. Grat­uliere

  50. So, so — “die Bun­desregierung begin­nt die Arbeit mit einem Wach­tums­beschle­u­ni­gungs­ge­setz” .… siehe » Poli­tik­er, .… köstlich. Vie­len Dank für die tolle Home­page, lädt immer wieder zum besinnlichen Ver­weilen ein.

  51. Hochin­ter­es­sant! Tat­säch­lich ist es eige­nar­tig, dass ein­er­seits die oekol­o­gis­chen Fol­gen des unge­brem­sten Wach­s­tums in aller (Medi­en-) Munde sind, das viel grundle­gen­dere Prob­lem der glob­alen Bevölkerung­sex­plo­sion hinge­gen kaum the­ma­tisiert wird. Ohne­hin wird die oekol­o­gis­che Katas­tro­phe wohl bis zum Abwinken the­ma­tisiert, moral­isiert und ver­mark­tet (Oeko-Boom, Bio-Wahn, Eso­­terik-Kitsch) und damit zu grossem Geld gemacht, konkrete Lösun­gen allerd­ings sind weit und bre­it keine in Sicht, oder aber sie kom­men (glob­al gese­hen) nicht über das Sta­di­um gut­ge­mein­ter Lokalfolk­lore hin­aus. Die glob­ale Bevölkerung­sex­plo­sion lässt sich zwar eben­falls (noch) wirtschaftlich ver­mark­ten (neue Märk­te), als exis­ten­ziell bedrohlich­es Prob­lem aber muss sie — weil let­ztlich unlös­bar — natür­lich ver­drängt wer­den.

    Bitte weit­er Kunst­werken!
    Fre­undliche Grüsse

  52. ich kenne Sie zwar nicht, ich finde aber ihre Home­page sehr ein­drück­lich und Sie erstaunlich stark, weil es auch nicht frem­den­feindlich ist. Ich sehe aber auch keine Lösung dafür.
    Mit fre­undlichen Grüssen

    P.S. wann gibt es ein neues Kunst­werk zu ent­deck­en

  53. @Matthäus (24): Grat­uliere zum Geburt­stag und wün­sche auch für’s 2013 alles Gute und nicht wenige philosophis­che Höhep­unk­te. Liebe Grüsse

    mara
    k u n s t & w a c h

  54. Inspiri­erend finde ich ins­beson­dere die Werke zum The­ma Gegen­sätze. Nr 14 und 19 scheinen mir sehr gelun­gen, da sie vieles auf den Punkt brin­gen was den Men­schen umtreibt oder eben nicht. Das latente dahin­veg­etieren im alltäglichen Trott erspart Men­sch zwar das müh­same Hin­ter­fra­gen der eige­nen Rou­ti­nen, doch lebt man gle­ichzeit­ig ständig in einem Vakum der Hal­bzufrieden­heit. Oft eingeschlossen in fes­ten Mustern die es nicht zu hin­ter­fra­gen gilt. Unglück­lich­sein durch Leben­szustände bei denen die Kraft oder der Mut fehlt sie zu hin­ter­fra­gen und zu verän­dern.
    Trotz reich­lich­er eigen­er Selb­stre­flek­tion und tem­porärem Bewusst­sein darüber haben mich doch genau auch diese Muster, Äng­ste und fehlen­der Mut immer mal wieder gehemmt. Während ein­er symp­tom­freien Zeit dieser Muster durfte ich aber auch erleben, was für Poten­tial im Men­schen schlum­mert wenn er sich mutig, selb­st­sich­er und offen jedem Tag und den darin­liegen­den Gegeben­heit­en stellt. Viele neue Türen öff­nen sich in viel­er­lei Hin­sicht.
    Freude hat mir ein Zitat von Markus Aure­lius bere­it­et welch­es sin­ngemäss bedeutet: “Nichts kön­nte dir bess­er bekom­men, als das, was dir das Leben ger­ade bringt.”

    In diesem Sinne, kreative Grüsse
    Mar­co Schwab

  55. Nr. 21 — Wieder genial umge­set­zt — so gefällt mir Kun­st !
    Mal so umge­set­zt gedacht — welch­er Kugelschreiber möchte man sein -
    der Ober­ste ? — der liegt am bequem­sten — allerd­ings würde
    man auch am schnell­sten ver­braucht .….

  56. Auch Nr. 21 regt wieder zum Nach­denken an. Die Idee mit dem far­bigen Licht ist wirk­lich gut. Wie häu­fig wer­den doch Prob­leme gerne schön­gere­det!
    Ich bin ges­pan­nt auf Dein näch­stes Kunst­werk!

  57. Nr. 21 triffts auf den Punkt. Schon para­dox, dass Poli­tik und Wirtschaft uns die Ursache unseres grössten Prob­lems als seine Lösung verkaufen. Wobei…vielleicht ist auch ein­fach der Glaszylin­der zu klein ger­at­en ;-)

  58. Irgend­wie blöd – eigentlich wollte ich den Vorschlag mit der Ausstel­lung machen – Chrisos­to­mos ist mir halt jet­zt zuvor gekom­men – egal, Haupt­sache es kommt zum klap­pen mit der Ausstel­lung. Ich kenne da eine kleine Galerie in Brugg, die von ein­er begeis­terungs­fähi­gen Finnin namens Sir­ka (Tay­lor) geführt wird. Falls all­ge­mein oder auch nur bei Weni­gen der Wun­sch nach ein­er Ausstel­lung dein­er Werke beste­ht, würde ich mal bei der Galeristin nach­fra­gen.
    Liebe Gäste, gebt also eure Kom­mentare!

  59. Lieber Mar­cel
    Als regelmäs­siger Besuch­er dein­er Home Page hat mich deine Nr. 21 sehr gefreut und ich bin dabei auf den Gedanken gekom­men, dass es eigentlich an der Zeit wäre, deine Werke in ein­er Ausstel­lung zu zeigen.
    Was meinst du zu mein­er Idee?
    Was meint Ihr anderen Gäste von “wachsdum.ch” dazu?

    her­zlich Chrisos­to­mos

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