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(c) kunst & wach - Nr28 Randständige
Nr38 Rand­ständi­ge

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  1. Ankündi­gung der aus­tralis­chen Flugge­sellschaft QUANTAS: Sobald ein Coro­na-Vakzin zur Ver­fü­gung ste­he, wolle sie eine Impf­pflicht für ihre Flug­gäste ein­führen. Also: Nur Gespritzte dür­fen mit­fliegen! Das lässt sich beliebig über­tra­gen – ganz legal. Bere­its liebäugeln Schweiz­er Poli­tik­er damit.

  2. WIEDER EINMAL MEHR — EIN TOLLES “WERK” — UND FÜR MICH AUF DEN “AKTUELLEN” PUNKT GEBRACHT.
    VIELEN DANK DAFÜR !

  3. Da haben zwei „grosse Jungs“ laut gedacht und viel Wahres geschrieben. Ich amüsiere mich — trotz der Davoser­per­spek­tive und der nicht anhal­tenden geisti­gen Diar­rhoe (Flat­u­lenz?) um mich herum — ger­ade sehr, ob der Sprache. Mal was Intel­li­gentes zum Lesen 

  4. Die «Zinss­chraube» als Aus­druck der Aus­beu­tung des Men­schen durch den Menschen.
    Hunger, Armut, Migra­tion, Krieg.
    Rico Häusermann

  5. Diese let­zte Sequenz “…vielle­icht sind es genau diese gefrore­nen Trä­nen, die men­schliche Exis­tenz aus­machen und diese über­haupt insofern ermöglichen, als…” hat mich ger­ade sehr berührt.
    Vielle­icht entste­ht hier irgend­wann ein Kunst­werk von Mara, in welchem Liebe und Lebenslust evoziert wer­den, sozusagen als Kon­tra­punkt zu den gefrore­nen Trä­nen. Als Aus­gle­ich — eifach so! — bei Gele­gen­heit, auch wenns’ nix hil­ft im Grossen und Ganzen beziehungsweise im Klein­lichen und Saublöden. 

    Weepe I can­not, but my heart bleedes. Shakespeare

  6. Dieser Schuh erin­nert mich eher an einen schrof­fen Tritt in den Arsch à la mach mal was richtig.

  7. Ist Musik nicht die Uni­ver­sal­sprache, die jedes Herz ver­ste­ht? Oder spielt jed­er seine Leier in seinen Rah­men­hand­lun­gen? Die Stimme ist Sprachrohr meines Herzens und ich bin sel­ber ver­ant­wortlich für meine Stim­mungen. Also wäh­le ich sorgfältig meine Rahmen.

  8. Sicher­heit find­en wir in unseren gebor­ge­nen Herzen. Aber wer kann unsere Herzen bewe­gen? Um unser Traum vom Amors Pfeil steuern zu kön­nen, müssen wir bes­timmte Bedin­gun­gen erfüllen. So wie ein passender Schlüs­sel das Schloss bewegt, kön­nten auch Gedanken das Herz bewe­gen. Wer will denn schon vorgeschrieben bekom­men was gedacht wer­den muss und seine ver­meintliche Frei­heit aufgeben? Demut tut Not.

  9. Ich dachte immer, die Bibel sei die Gebrauch­san­weisung für das Leben, aber ist man ein­mal in der Klemme, nützen die besten Zitate nichts. Die Wis­senschaft hat viel Erken­nt­nis und Frieden in die Welt gebracht weshalb auch Psy­chother­a­pi­en nüt­zlich sind. Das Auseinan­derge­set­zt wer­den ist sicher­lich hil­fre­ich. Wie Wil­helm Busch mit einem anderen Wort andeutete: glück­lich wer­den ist nicht schw­er, glück­lich sein dage­gen sehr.

  10. Aeusserst inspiri­erend, durch‑, ent- und aus-lüf­tend beziehungsweise ‑blasend, diese, Ihre Seite – lieber Mara! Ich “hänge” immer mal wieder auf wachs­dum “rum” (wenn ich einen gesun­den «Kick» brauche) und lasse die Wirkung in meinem Kopf ent­fal­ten, ja doch. Lecker­bis­sen. Mir gefällt die Tonal­ität, das Maulen, biss­chen kri­tisch, biss­chen humor­voll und ja, ein zarter Hauch der Ironie ist spür­bar. Sehr schön umge­set­zt vom Kunsthandwerker.
    Maybe you should pub­lish a book ? Why not. Look­ing for­ward to the upcom­ing beads.
    Linda

  11. Ich wün­sche viel Freude und Erfolg an der Kun­st. Kün­stler Daniel Röös­li aus Luzern.

  12. Die Super­re­ichen wer­den täglich um 2,5 Mrd. Dol­lar reich­er, wie der aktuelle Oxfam Bericht aufzeigt. Und was bleibt für den Rest? Aber wir alle sind nun­mal zins­geil, also unter­stützen wir das ganze noch.
    Grat­uliere zur Umset­zung ihrer Zinss­chraube! Sehr treffend!

  13. Lieber Mar­cel Ramseier,

    es freut mich sehr, dass meine Öffentlichkeit­sar­beit zum herrschen­den Geldsys­tem neue und tief­ere Erken­nt­nisse bei Ihnen anre­gen kon­nte — und dass Sie mir Ihre Dankbarkeit dafür mit­teilen. Durch Ihre vorgeschla­gene Wid­mung füh­le ich mich natür­lich sehr geehrt und nehme sie gerne an.
    Ihre kün­st­lerische Darstel­lung der „Zinss­chraube“ bringt die Prob­lematik noch mal auf andere Weise auf den Punkt, als ich es mit meinen Worten und Bildern getan habe. 

    Mit den besten Wünschen
    Bernd Senf

  14. Super Werk hast du geschaf­fen!!! → Nr95 Ein bunter Strauss
    Auch das Ansprechen der Inten­sivmedi­zin bei Frühge­burten (die ich auch frag­würdig finde aus fach­lich­er(!!) Sicht! Als zukün­ftige Mut­ter ist das natür­lich anders zu bewerten)

  15. Kom­men­tar zum Werk Nr95 Ein bunter Strauss

    Ein schwie­ri­ges The­ma. Es geht im wahrs­ten Sinne um Leben und Tod.
    Ger­ade bei The­men die­ser Art ist es, ich denke da sind wir uns einig, wich­tig eine gewisse Dis­tanz zu wah­ren und das Pro­blem von mög­lichst vie­len Sei­ten zu beleuchten.

    Der Men­sch besitzt der­art viele Facetten, was zwangsläu­fig dazu führen muss, dass man kaum je zu einem Kon­sens kom­men wird ger­ade bei ein­er solchen The­matik. Oder tre­f­fend­er aus­ge­drückt: Ein bunter Strauss — der Mensch.

    Sie haben es ver­mut­lich bere­its errat­en: Mir fehlt die Dis­tanz zum The­ma Abtrei­bung. Und dies begin­nt bere­its beim Motiv der Säuglings­flasche! Mir fehlt ganz klar die Mut­ter bei der Säuglings-flasche. Ich muss wohl nie­man­dem erk­lären das es um zwei Leben geht bei der Abtrei­bung. Deut­lich wird dies im speziellen, wenn die Schwangerschaft/Geburt auf­grund von Kom­p­lika­tio­nen zur direk­ten Lebens­bedro­hung für die Mut­ter wird. Aber auch das psy­chis­che Wohlbefind­en der Mut­ter hat einen enor­men Ein­fluss auf ihr Leben.
    Die wer­dende Mut­ter pauschal als “hil­flose Schwan­gere” zu beze­ich­nen ist fast schon grausam aber mit Sicher­heit ten­den­z­iös! Es wird ein Bild gemalt, bei der die betrof­fene Frau als unre­flek­tiertes Wesen daherkommt, die blind einem Impuls fol­gend ihr Kind dem Tod überlässt.
    Ich denke das trifft in der Mehrzahl der Fälle ganz und gar nicht zu.
    Ger­ade weil es die Debat­te zum The­ma Abtrei­bung gibt machen sich viele Frauen bere­its als Teenag­er ihre Gedanken dazu und ver­fein­ern diese nur noch wenn es sie tat­säch­lich betrifft.
    Mit diesem Punkt möchte ich auch die hil­f­los-beque­men Gesellschaft als wider­legt beze­ich­nen. Ich möchte trotz­dem noch präzis­er wer­den: Klar macht sich nicht jed­er gle­ich viele Gedanken dazu, manch ein­er gar keine. Aber spätestens wenn man Leute direkt darauf anspricht, kann man sich auf etwas gefasst machen, dann wird es unbequem!

    Mir fällt dur­chaus noch mehr zum The­ma ein aber ich denke das reicht fürs Erste.
    Danke das ihr mich zu Denken gebracht habt! Hat Spass gemacht ;)

    Zum Abschluss noch soviel: Anstatt eines Schop­pens, wäre ein Busen tre­f­fend­er gewesen!

  16. .…noch viele lange Hoch­zeiten nach der Hoch­zeit und nicht zulet­zt die opti­mis­ti­sche Hei­ter­keit zur Bewäl­ti­gung unver­meid­li­cher Tief­zeiten. Wow! Was für ein tief­sin­niger und poet­is­ch­er Wun­sch. Diese Braut ist zu benei­den. Gratuliere!

    • Kann mich nur anschliessen! Und dann noch dieses Umset­zung von Hochzeit in eine Hoch-Zeit als Werk. Genial

  17. Guten Abend Herr Ramseier,

    ganz her­zlichen Dank für die Mel­dung! So nett, dass sie mich benachrichti­gen! Es ist trau­rig ein­er­seits, ander­er­seits freu ich mich sehr, dass Olga so alt wer­den kon­nte. 17 Jahre ist sehr schön!! Offen­sichtlich hat­te sie ein schönes und gutes Leben bei Ihnen! Das freut mich sehr!!

    Wie es scheint, sind die Hunde, die ich gezüchtet hat­te ein zäher Stamm. Diejeni­gen, von denen ich gehört habe und die nicht einem Unfall zum Opfer fie­len, wur­den alle alt. Lei­der habe ich nicht von sehr vie­len eine Mel­dung bekom­men. Drum freut es mich dop­pelt, dass sie sich gemeldet haben! Vie­len Dank!

    Alles Gute und hof­fentlich viel Freude mit ein­er Nach­folge von Olga!!

    Mit her­zlichen Grüssen
    Ada von Tscharner
    mit­tler­weile aus dem Engadin

  18. Wir haben die Wahl zwis­chen 100 Joghurt, 20 ver­schiede­nen Klopa­pier­sorten oder 40 Zahn­bürsten. Ist das die Frei­heit, die wir brauchen? Die uns in bunter Wer­bung vorge­gaukelt wird? Oder soll­ten wir uns nicht vielmehr um Frei­heit­en küm­mern, die immer mehr beschnit­ten wer­den, Freiräume, die ver­schwinden im immer grösseren Gesetzesdschungel?

  19. Tolle Web­site, grat­u­la­tion! Lei­der bin ich erst kür­zlich darauf gestoßen, was gle­ich zu ein­er guten dreivier­tel Stunde Ver­hock­en führte. Es hat sich gelohnt! Speziell gefes­selt haben mich unter anderem ihre Weich­linge. Aber auch die spitzige, witzige aber nie gehäs­sige Tonal­ität auf Kun­st & Wach ist toll. Es freut mich, dass es auch 2016 weit­erge­ht, ich werde gerne wieder reinschauen.

    Fre­undliche Grüsse
    Ste­fan W.

    • Besten Dank Ste­fan W. aus K. für die Blu­men, das motiviert!

      Für das “gerne wieder rein­schauen” emp­fiehlt sich übri­gens der Newslet­ter von kun­st & wach, den Sie rechts unten in der Seit­en­leiste abon­nieren kön­nen. Sie wer­den dann automa­tisch per Email über neue Beiträge und Werke informiert. Völ­lig unverbindlich und jed­erzeit wieder kündbar.

      Fre­undliche Grüsse 

  20. Zunächst mal ein Kom­pli­ment an der Kunst­werk­er, das Werk ist so schlicht und ein­fach wie die Botschaft dahin­ter und aus mein­er Sicht deshalb gelungen!
    Obwohl nicht allzu sehr an Kun­st inter­essiert und somit Gefahr zu laufen, eine “lächer­liche und der Sache, der Kern­frage und deren nötige Diskus­sion durch­wegs abträglich­es unkon­trol­liert auswildern­des JEKAMI” zu verur­sachen hoffe ich das mein Kom­pli­ment trotz­dem ernst genom­men wer­den kann. 

    Aber nun gibt es neben der Kun­st auch The­men, die alle etwas ange­hen, über die jed­er mitre­den kann und zu denen alle eine Mei­n­ung haben sollten.
    Ein solch­es The­ma ist die Frage wie wir mit Homo­sex­u­al­ität in unser­er Gesellschaft umgehen.
    Selb­stver­ständlich gibt es Men­schen, die schein­bar aus rein­er Pro­fil­ierungssucht irgen­det­was nach­plap­pern, von dem sie mit ziem­lich­er Sicher­heit kaum etwas ver­ste­hen, im Sinne von ” Hey, seht mich an, ich sehe das übri­gens genau­so wie dieser XY, fol­glich bin ich min­destens so intel­li­gent, gut oder weltof­fen etc.”

    Aber wenn, ger­ade jemand wie Vitus Huon­der, der zumin­d­est in gewis­sen Kreisen ein Vor­bild ist (bzw. sein sollte) und damit mit seinen Ansicht­en mehr bewe­gen kann als beispiel­sweise ich per­sön­lich, hier auf dieser Web­site, dann ist es schon beden­klich, wenn Sätze wie der fol­gende mehr oder weniger unkom­men­tiert so ste­hen gelassen werden.

    “Schläft ein­er mit einem Mann, wie man mit ein­er Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat began­gen; bei­de wer­den mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.”

    Aber nein, seine katholis­che Emi­nenz VITUS HUONDER, set­zt sog­ar noch einen oben­drauf und sagt etwas später: “Die bei­den Stellen allein wür­den genü­gen, um der Frage der Homo­sex­u­al­ität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben.” — Kein Wort darüber wie das jet­zt genau mit der Aus­sage “bei­de wer­den mit dem Tod bestraft” ver­standen wer­den darf/muss/sollte…

    Ich bin der Mei­n­ung, dass sind Aus­sagen die kom­men­tiert und verurteilt wer­den dürfen/müssen/sollten.
    Auch von Men­schen die nichts vom Katholizis­mus verstehen!

    Das Sakra­ment der Ehe wird von Her­rn Stud­er als axioma­tisch dargestellt, als etwas über das man nicht disku­tieren kann- als ein The­ma zu dem keine Rede­frei­heit existiert, aber gle­ichzeit­ig nervt sich Herr Stud­er, offen­bar über alle Masse, über die Men­schen die ver­meintlich dem Main­stream fol­gen ohne sich kri­tis­che Gedanken zum The­ma gemacht zu haben. 

    Irgend­wie schon speziell: Ein Mann der in “selb­st­be­friedi­gen­der moralis­ch­er Attitüde, aber weit­ge­hend bar selb­st basaler Ken­nt­nisse von Liebes­beziehun­gen und Sex, aber auch der Geis­tes­geschichte vor allem jen­er der Sex­u­alkunde und der Men­schen­rechte und überdies ohne jedes selb­stkri­tis­che Mass, religiös auf­bläht und dum­m­dreist daherurteilt.” soll weniger wider­lich sein als die “ominöse Vox Populi”?!
    Das ich nicht Lache!

    • Lieber engagiert­er Kommentator
      Ihnen ist offen­bar ent­gan­gen, wie stark ich ger­ade VITUS HUONDER kri­tisiere. Es geht mir im übri­gen niemals darum die eine Fehlleis­tung gegen eine andere auszus­pie­len. Mein Ziel ist es, den Wahn hin­ter den Fehlleis­tun­gen jeglich­er Art unge­bremst den Leser und Leserin­nen nahezubringen.
      Ich bin aber sehr dankbar für den wie gesagt engagierten Beitrag, und ich würde mir mehr davon wün­schen, ob sie kurz oder lang, ob sie hochd­if­feren­ziert oder ganz ein­fach, ob wahnsin­nig gescheit oder ganz direkt sind, all dies ist uner­he­blich, solange sie im Rah­men des grund­sät­zlichen men­schlichen Anstandes aus­for­muliert daherkommen.
      Nicht zulet­zt geht es dem Kunst­werk­er und mir mit unseren Beiträ­gen in “kun­st und wach” darum, dass die Besuch­er und Besucherin­nen sich mit den The­men befassen. Schön also, wenn eine Antwort kommt!

      W. Stud­er

      • Lieber Herr Studer
        Es freut mich das Sie meinen Kom­men­tar zu schätzen wis­sen. Es ist mir deshalb eben­falls ein Anliegen zu beto­nen, dass ich grund­sät­zlich gle­ich­er Mei­n­ung bin wie Sie in Ihrem Prolog.
        Mir war selb­stver­ständlich bewusst, dass Sie keine Lobrede auf den Her­rn Bischof hal­ten, aber ich hätte mir eine (noch) klarere Posi­tion­ierung gewünscht.
        Sie müssen schon zugeben, dass der erste Absatz wie eine Recht­fer­ti­gung für die Aus­sagen von Huon­der daherkommt, auch wenn Sie damit vielle­icht nur den religiösen Wahn her­vorheben wollten. 

        Erlauben Sie mir den (etwas gewagten und möglicher­weise von jugendlichem Über­mut geprägten) Ver­such, Vitus Huon­der sel­ber als unkri­tisch zu ent­lar­ven. (So wie ich es mir vielle­icht ins­ge­heim von Ihnen gewün­scht hätte)
        Der Bischof zitiert, ziem­lich am Anfang des besagten Vor­trags, in etwa fol­gen­den Satz aus der Bibel: 

        “Adam und Eva haben von Gott den Auf­trag die Erde zu bevölk­ern und sie [die Erde] sich Unter­tan zu machen und über die Tier­welt zu herrschen.”

        Ich denke wir sind uns alle einig, das ist längst der Fall — sprich der Auf­trag ist erfüllt — und zwar in einem eher unge­sun­dem Ausmass.
        Ein kri­tis­ch­er Denker würde vielle­icht eben­falls zu diesem Schluss kom­men und in Betra­cht ziehen, dass unter diesen Umstän­den auch andere For­men der Sex­u­al­ität ihre Berech­ti­gung haben können.
        Vitus Huon­der zieht es jedoch vor, weit­er­hin den Text aus der Bibel wörtlich zu nehmen und scheut auch nicht davor zurück, sog­ar von Todesstrafe zu sprechen!
        Man kön­nte auch behaupten, er sei in ein­er christlich katholis­chen Schweige­s­pi­rale gefangen.

        Natür­lich muss ich an dieser Stelle rel­a­tivieren und sagen, dass auch ich kein Experte in Sachen Reli­gion bin und solche Behaup­tun­gen lieber den the­ol­o­gisch sat­telfesteren über­lassen sollte.
        Trotz­dem ist es sog­ar für mich als Laie nicht son­der­lich schw­er eine gewisse Schwach­stelle in der bib­lis­chen Über­liefer­ung zu find­en wie sie von Huon­der vertreten wird.

        Ich weiss es ist teil­weise schi­er unerträglich, was gewisse Leute für Stuss von sich geben, ohne auch nur den Hauch ein­er Ahnung zu haben wovon sie eigentlich sprechen!
        Trotz­dem bin ich sehr froh, dass wir diese Möglichkeit über­haupt haben und das wir mit unserem Müll soviel mehr erre­ichen kön­nen, als Anno dazu­mal, als es ger­ade die Priester, Bis­chöfe und der Papst waren die einem sagten wie die Dinge zu laufen haben.
        Sind Sie nicht auch glück­lich über die Tat­sache, dass Sie eine Aus­bil­dung genossen haben, die es Ihnen erlaubt kri­tisch zu denken und für sich sel­ber zu entschei­den ob sie eine Mei­n­ung vertreten oder nicht?
        Ich denke ins­ge­samt über­wiegen die daraus resul­tieren­den Vorteile gegenüber dem vie­len Mist den wir uns deshalb anhören müssen.
        Gut möglich, dass wir als Gesellschaft noch enorm viel ler­nen müssen über die Art und Weise wie wir unsere Mei­n­ung kund­tun, inner­halb der Möglichkeit­en die sich uns dafür bieten!
        Vielle­icht soll­ten Sie ver­suchen die Dinge mal aus der Per­spek­tive ihrer eige­nen Jugend zu betra­cht­en und mit etwas gedanklich­er Ver­spieltheit wer­den Sie möglicher­weise fest­stellen, dass auch Sie damals Verän­derun­gen in der Gesellschaft miter­lebt und über­lebt haben. ;)

    • Lieber Gian­lu­ca

      Her­zlichen Dank für Dein Kom­pli­ment, welch­es — ger­ade auch wenn Du nicht allzu sehr an Kun­st inter­essiert bist ‑selb­stver­ständlich gerne “ernst genom­men” wird, genau­so wie Deine engagierten Aus­führun­gen zur Frage des Umgangs mit Homo­sex­u­al­ität in unser­er Gesellschaft. Tat­säch­lich wird Bischof Vitus Huon­der mehr Ein­fluss haben als Du, aber unter­schätze nicht, wie viele Besuch­er Du per­sön­lich mit Deinen Ansicht­en auf dieser Web­site erreichst:

      https://www.wachsdum.ch, Zeitraum 12/08/2015 — 12/11/2015:
      Besucherge­samtzahl 14’913.00, Gesamtzahl der Sei­t­e­nan­sicht­en 165’929.00, Durch­schnit­tliche Besuch­er pro Tag 160.35, Durch­schnit­tliche Sei­t­e­nan­sicht­en pro Besuch­er 11.13, Durch­schnit­tliche Besuchs­dauer 00:13:38

      Liebe Grüsse auch an die Familie
      Marcel

  21. Der Men­sch mag tri­um­phieren, dass er eine Kak­er­lake per Smart­phone fern­s­teuern kann — in Zig­tausend Jahren wird es die Kak­er­lake sein, die frohlockt. Ihre Art wird es immer noch geben, während der Men­sch ein ver­gan­ge­nes Detail der Erdgeschichte sein wird.

  22. Ihrem roten Faden fol­gend hier ein nach­den­klich­es SUPER!! und WEITER SO!!
    Bin ges­pan­nt auf weit­ere Wahnsinnskunst.
    FG

  23. Hoch loben wir die Frei­heit. Die Frei­heit der Presse, der Mei­n­ung, des Glaubens, der Lebensweise. Doch nie­mand scheint zu merken, dass wir sie uns selb­st am meis­ten beschnei­den. Immerneue Geset­ze um jegliche 0.01% Even­tu­al­itäten und Risiken abzu­sich­ern. Moralis­che Höch­stleis­tun­gen der Presse in Fällen wie dem von W. Stud­er beschrieben, Ger­ry Müller, Zuger Sexskan­dal oder damals der Fall Car­los. Die fortwähren­den Schuldzuweisun­gen — denn immer braucht es einen Schuldigen. Geschieht ein Mord dann ist der Schuldige vielle­icht der provozierende Part­ner, die böswilli­gen Behör­den der KESB oder ein Psy­chi­ater mit seinem nachträglich als falsch erkan­nten Gutacht­en. Weil jemand muss ja Schuld daran sein was dieser Men­sch getan hat. Im Laufe all dieser Diskus­sio­nen und Medi­en­prozesse ist jed­er zu Hause selb­st der grösste Profi und weiss warum was wie geschah und was nun zu tun ist. Wir nehmen unser Urteilsver­mö­gen und Anspruchsver­hal­ten selb­st als zu wichtig und fordern post­wen­dend Veränderungen.
    Wo ist der Platz für grosse Red­ner, Vor­denker, Philosophen in der heuti­gen Zeit? Es gibt sie vielle­icht. Doch haben wir die Kun­st des Zuhörens ver­lernt, schwin­gen lieber selb­st die Keule — und hauen alles und jeden in die Pfanne! Heute so, mor­gen so. Ohne Weit­sicht und Klarheit.

  24. Vie­len Dank für die ” son­ntägliche” Bere­icherung mit dem neusten Werk der Schweigespirale.
    Wieder ein­mal tre­f­fend auf den Punkt gebracht, zeigt es auch auf, wie schwierig es gewor­den ist, heute eine Rede zu hal­ten oder einen Bericht in den Medi­en zu ver­fassen. Auch ger­ade die Presse und Medi­en, welche ja so auch immer auf ihre “Frei­heit” behar­ren, spie­len nicht immer eine löbliche Rolle zur Rede­frei­heit von “Ander­s­denk­enden”, sie soll­ten sich diesen Beitrag zur Lek­türe nehmen und ggf. ein solch­es, gelun­ge­nes Kunst­werk Nr65 in den Ein­gang stellen.
    Sich­er hat, durch die Möglichkeit der (vor-)schnellen Stel­lung­nah­men und Ver­bre­itung von Kom­mentaren durch das Inter­net etc, die Verunglimp­fung von “freien Red­nern” zugenommen.
    Freue mich schon auf das näch­ste Werk !

  25. Das neue Werk gefällt mir sehr! Die MARA’sche kün­st­lerische Umset­zung der “Schweige­s­pi­rale” führt sin­niger­weise von der weiträu­mi­gen Offen­heit über viele Stacheln in die Enge der Fix­a­tion… Vom offe­nen Reden über ver­let­zende Spitzen ins ängstliche Schweigen. Schade, dass es in der Lebenswirk­lichkeit nicht umgekehrt ist. Zudem ein wun­der­schön­er und tre­f­fend­er Werkkom­men­tar eben­so wie ein dif­feren­ziert­er Pro­log über die Causa Vitus Huon­der von W. Stud­er. Sowas habe ich in der hek­tis­chen Pres­se­land­schaft vermisst…

  26. Nine-One — wieder ein Werk, das mich mit seinem Hin­ter­grundgedanken in sein­er Ein­fach­heit, Klarheit und Unfar­bigkeit tief berührt. Messer­schar­fer und den­noch den betrof­fe­nen Frauen zuge­wandter Kom­men­tar — spricht mich sehr an. Danke und à bien­tôt, Karin

  27. Frei­heit und Sicher­heit schliessen sich zwar häu­fig aus, aber beileibe nicht immer. Mei­n­ungs­frei­heit, Reise­frei­heit, Wahl­frei­heit, Nieder­las­sungs­frei­heit, und und und…fundamentale Frei­heit­en, die die Sicher­heit nur mar­gin­al tang­ieren. Vielle­icht sind sie so selb­stver­ständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen?

  28. Ein paar Gedanken…
    Seit Jahrhun­derten erforschen wir den Men­schen und entwick­eln unsere The­o­rien, um unsere Kinder möglichst gut zu erziehen. War es früher die Autorität, die das Unheil brachte, fan­den wir sel­biges darauf im Anti­au­toritären Erziehungsstil. Heute wird der demokratis­che bzw. der flex­i­ble Erziehungsstil als die gold­ene Mitte beze­ich­net. Ziel ist es, möglichst zufriedene und eigen­ständi­ge Erwach­sene her­anzuziehen. Dessen ungeachtet erzieht der Staat mit immer neuen Geset­zen, Reg­ulierun­gen und Hil­f­sange­boten, sowie die Wirtschaft als kap­i­tal­is­tis­ch­er Hochadel kon­se­quent neue Abhängigkeit­en. Denn ohne Abhängigkeit des Volkes wäre die Legit­imierung der Poli­tik passé und die Unmen­gen an Waren wür­den nicht wie gewün­scht kon­sum­iert. Die Förderung der Unab­hängigkeit unser­er Kinder endet fol­glich in der “frei­willi­gen” Entschei­dung der­sel­ben sich in die Abhängigkeit des Kap­i­tals und Kon­sums zu begeben. War es früher noch etwas klar­er und direk­ter wie der Adel und die Aris­tokratie ihre Herrschaft kol­portierten musste man dem erwacht­en Bewusst­sein im Laufe der franzö­sis­chen Rev­o­lu­tion mit etwas sub­til­eren Mit­teln begeg­nen. Anstatt das gemeine Volk mit der Peitsche in die Abhängigkeit zu treiben, darf es sich heute immer­hin schon selb­st für diese Entschei­den — viel mehr bleibt ihm auch nicht übrig.

  29. Liebe Mar­cel, du hesch jo so rächt und du hesch jo so unrächt mit dim wun­der-wun­der­schöne Liebes­brief an dini Lieb­schti mit däm Pen­sion­ierigs­the­ma — das jo eigentlich d Unabän­der­lichkeit vom Altere und vom Tod mitbehandlet!
    Doderzue isch logis­cher­wis scho sit ewige Zite vil gseit worde und es wird, wie dis Bis­ch­pil jo au grad bewist, vil gseit. Allerd­ings: niemer cha würk­lich öppis nöis sage, e Lösig usser­halb vo unsere oft sich säl­ber sozial­ro­man­tisch kaschierende Leis­chtigs­gsellschaft nenne.
    Oh! wär ich doch nur e geis­chtige Dän­di, wo sich ele­gant und sich­er gege das latänt bis offen faschis­toi­di Pri­mat vonere omnipresänt erzwun­gene Nüt­zlichkeit vo allem und vo jedem stelle chönnti!
    Sin mer denn uf ewig wachstumswahnsinnig?
    Übri­gens: “es ist voll­bracht” seit beze­ich­nen­der­wis lut de Evan­gelie Chrisch­tus am Chrütz bevor er ändgültig der Geis­cht ufgit.

  30. Es gibt so unendlich viel Bedarf an “sin­nvollen Auf­gaben” im sozialen und bürg­er­schftlichen Engage­ment, dass ich ein­fach nicht ver­ste­he, wieso die Rent­ner an ein­er “Leere” kranken!
    Klar, es ist ein Umstel­lung und man muss ein biss­chen suchen und aktiv wer­den — aber ger­ade in heuti­gen Net­zzeit­en ist es ein­fach gewor­den, sich eine frei­willige Tätigkeit quer durch viel­er­leit Ange­bote und The­men auszusuchen! 

    Es ist ja heute schon so, dass die große Mehrheit der Ehrenämter von Senioren aus­geübt wer­den — was hält denn die anderen davon ab?

    Manche kön­nen nicht gut mit neuen Men­schen, okay. Es gibt aber auch dafür viele Gele­gen­heit­en, sich zu engagieren, etwa im Tier‑, Umwelt- und Naturschutz. 

    Auch anson­sten ist die Palette riesig: Alten und Kranken das Leben erle­ichtern, Jugendlichen helfen, Opa/Oma erset­zen, in sozialen Ein­rich­tun­gen mitar­beit­en, Bürg­erini­tia­tiv­en unter­stützen und vieles mehr.

    “Gebraucht wer­den” ist gar nicht vornehm­lich ein The­ma der bezahlten Erwerb­sar­beit — viel drin­gen­der wer­den Men­schen dort gebraucht, wo sich nichts “ren­tiert” und kein “Markt” existiert, in den sich Investi­tio­nen kom­merziell lohnen würden.

    Ein­fach nur gemütlich rumhän­gen ist gewiss für ein paar Wochen oder Monate toll — aber dann?

    • Besten Dank für Ihren engagierten Kom­men­tar zur Pensionierung.

      Natür­lich haben Sie recht: Es gibt unendlich viel Bedarf an Engage­ment; man muss sich halt umstellen, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den; die große Mehrheit der Ehrenämter wer­den von Senioren aus­geübt; es gibt viele Gele­gen­heit­en sich zu engagieren; die Palette ist riesig und “Gebraucht wer­den” ist nicht vornehm­lich ein The­ma der bezahlten Erwerbsarbeit.

      Aber warum denn…

      …soll die Leere nach der Pen­sion­ierung krank sein (oder ist sie gar gesund)?
      …soll man nicht ein­fach weit­er­ar­beit­en dür­fen wie bisher?
      …soll man “sich umstellen, ein biss­chen suchen und aktiv wer­den” müssen, um gebraucht zu wer­den — nach­dem man nicht mehr gebraucht wird?

  31. “wenn die Last von Pub­lic Man­age­ment und sozial­ro­ma­tis­chem Teamdik­tat bis zur Selbstaufgabe”
    ele­gant ver­schriftlicht, so dass die Dor­nen in den von aussen gese­henen zarten Rosen­blät­ter spür­bar sind
    Wenn ich das lies: Ich freu mich auf die Pensionierung ;)

  32. Bra­vo lieber Mar­cel: ganz ein­fach leicht­füs­sig geschriebene Spitze zum all­ge­meinen Nach­denken und mit ein­er leicht­en Prise Zweifel an vielem und einzel­nem, wo jen­er beson­dere Hauch philosophis­ch­er Rat­losigkeit zu Wehen ver­mag, der wiederum jen­er erlaubten und leicht ver­daulichen oder auch gnädig zu über­lesenden Schwest­er der Philoso­phie, der Melan­cholie, den nöti­gen Dun­stkreis einräumt!

  33. Beken­nende Nicht-Flieger soll­ten ihre Schaden­freude zügeln: Bei den SBB herrscht der­selbe Trend — immer mehr Pas­sagiere wer­den in die Züge gepfer­cht, mit­tler­weile kann man auch zwis­chen Zen­tren in den Genuss von S‑Bahn-“Komfort” kommen.

  34. Tat­säch­lich erge­ht es mir jew­eils auch so wie oben
    beschrieben — mit einem (anfangs noch) Schmuzeln stelle ich jew­eils fest, dass doch in jedem von uns eine masochis­tis­che Ader steckt…

  35. Grat­uliere zum neuen Werk! Der vierte Weich­ling bricht das schw­er-weiche der Weich­linge 1–3 auf und präsen­tiert sich leicht, luftig und.…blutrot. Ein Wolf im Schafpelz.

    ELVIS VOR EVER

  36. Danke für den aufrüt­tel­nden Artikel. Ihr Weich­ling 4 ist auf den ersten Blick dur­chaus weich, im Zusam­men­hang mit Kit­ty Gen­ovese aber beängsti­gend hart. Ich finde, es wäre gut, an den Schulen über den den Zuschauer Effekt zu reden, um die Schüler zu sen­si­bil­isieren, spon­tan zu helfen.

  37. Soeben bekomme ich von unser­er Vor­sorge-Ver­sicherung fol­gen­des Schreiben: “Liebe Kundin, lieber Kunde. Seit der Ein­führung der beru­flichen Vor­sorge ist die Lebenser­wartung stark angestiegen. Im Jahr 1985 lebte ein 65-Jähriger im Durch­schnitt noch weit­ere 14.9 Jahre, heute sind es bere­its 19.1 Jahre. Bei den 65-jähri­gen Frauen stieg die Lebenser­wartung im gle­ichen Zeitraum von 84 auf 87.1 Jahre. Damit ist die Lebenser­wartung in der Schweiz eine der höch­sten der Welt. Und der Trend hält weit­er an: Experten rech­nen damit, dass die Lebenser­wartung auch in Zukun­ft mehr als einen Monat pro Jahr steigen wird. Für die zweite Säule bedeutet dies, dass die Renten bere­its heute viel länger aus­gerichtet wer­den, als ursprünglich vorge­se­hen war, und sich dieser Zeitraum zudem noch ständig vergrössert …”
    Nun habe ich mir natür­lich zuerst auch Gedanken gemacht, was diese Entwick­lung wohl für uns alle in Zukun­ft bedeutet. Aber es gibt zu Glück nur eine “mod­er­ate Anpas­sung des Umwand­lungssatzes im Über­ob­lig­a­to­ri­um”… :) Ich hoffe, ich bin nicht naiv …

  38. Die Besucherzahlen zeigen, dass das The­ma inter­essiert. Wachstum(swahn) gehört zur Geschichte des Men­schen. Fortschritt und Wach­s­tum führen und führten zum (Teil)untergang von grossen Zivil­i­sa­tio­nen und doch wieder­holt sich die Geschichte jew­eils erneut. Es ist schw­er abzuse­hen was am Ende kom­men wird, doch gibt es trotz allem die wohlige Gewis­sheit, dass die Men­schheit endlich und die Erde beina­he “unendlich” ist. Danke für das anre­gende Werken und weit­er so!

  39. Tolle Zahl der Besuch­er! Ich gehöre auch zu den Besuch­er ihrer Home­page bish­er ohne Kom­men­tar abzugeben. Mir gefällt der Stil mit der Schreib­weise und vor allem das mit dem Wach­s­tum­swahn. Ich glaube es ist auf den meis­ten Blog so das die Kom­mentare viel sel­tener sind als die ohne Kom­mentare. Mir gefällt auch ihre Kun­st­serie über die Weich­linge weil es vie­len so geht.

    mit fre­undlichen Grüssen

  40. Wieso Tod­sünde? Neid ist ein (allzu) men­schlich­es Gefühl, das sog­ar — wie es heute in der Zeitung zu lesen war — seine pos­i­tiv­en Seit­en hat: Neid kann ans­pornen, sich anzus­tren­gen, um mit dem Benei­de­ten gle­ichzuziehen, oder gar ihn zu über­holen. Und erst der Benei­dete: Er ist der Benei­denswerte, kann den Neid der andern geniessen…Also lassen wir dem Neid sein Plätzchen in der men­schlichen Psyche.

  41. Das Exper­i­ment zeigt nicht nur, zu welchen Grausamkeit­en der “Nor­mal­bürg­er” fähig ist, son­dern weist auch auf die Autoritäts­gläu­bigkeit des Men­schen hin — offen­bar unverän­dert in der heuti­gen Zeit. Sich ein­er Autorität unterzuord­nen, statt dem eige­nen Gewis­sen zu fol­gen, ist für viele der ein­fachere Weg. Darf man sie in jedem Fall dafür verurteilen? Wie hätte man sich sel­ber entsch­ieden? Inter­es­sant ist die Frage, was den­jeni­gen aus­macht, der sich unmen­schlichen Befehlen widersetzt.

  42. DENKEN VERSUS FOLTER

    Du hast uns wiedere­in­mal voll erwis­cht, lieber Mar­cel, mit deinem Artikel!

    Da haben wir Men­schen uns über Jahrtausende Strate­gien der Ver­drän­gung aus­gedacht. Vor allem die Sün­den­bock-Meth­ode, die mit Begrif­f­en wie “Luz­ifer”, “Teufel”, “Satan” usw. den Hor­ror vom Men­schen abzutren­nen ver­sucht. Jedoch ist das Phänomen des Bösen so unab­d­ing­bar und abso­lut mit den Men­schen ver­bun­den, wie es dessen Fähigkeit ist, als einziges uns bekan­ntes Wesen dage­gen ange­hen zu können.

    Dies allerd­ings geht nur, wenn wir die Sün­den­bock-Meth­ode radikal über Bord schmeis­sen und in ein­er nicht moral­isieren­den Offen­heit nachzu­denken begin­nen, die vor rein gar nichts zurückschreckt – nicht ein­mal vor der Möglichkeit der guten Tat!

    Schon der kle­in­ste Ver­such lohnt sich sofort: man erschrickt weniger beim Betra­cht­en der Welt, des Selb­st und gewiss auch etwa beim Lesen deines Artikels, lieber Marcel.

  43. Lieber Mar­cel
    Vielle­icht hast Du die Beiträge in der NZZ vom 23.12 zum The­ma Die Pro­voka­tion des Verzicht­ens bere­its gese­hen. Ich jeden­falls fand sie sehr interessant:

    Im übri­gen hoffe ich, es geht Euch gut und wün­sche eine ruhige und erhol­same Weihnachtszeit.

    PS: Deine Web­site ist fan­tastisch und wird immer bess­er! Ein wahres “Bijou” im heuti­gen Meer nut­zlos­er Internetseiten.

  44. Deine Web­site ist mit­tler­weile so beängsti­gend gut, dass du sie unbe­d­ingt weit­erziehen soll­test — auch wenn deren Radikalität par­al­lel zur Wirk­lichkeit nur zunehmen kann und schliesslich, gemäss der Final­ität im Felde des Endgülti­gen, in süff­isan­ter NEKROPHILIE aufge­hen wird — wie wir alle!
    Hoff­nung? Gibt es sie? sie liegt allen­falls in der sehr kleinen Gegen­wart des denk­enden, trotz allem heit­er ver­ständi­gen INNEHALTENS und, so gut es eben geht, eben­solchen HANDELNS.

  45. Wieder ein Kunst­werk, das zum Denken anregt. Nach Über­schre­it­en der Kli­max dro­ht der Abgrund…und die Men­schen gehen darauf zu — wis­sen sie es?

  46. Das neuste Werk gefällt. In Rei­he und Glied.. so erin­nert das Men­sch­sein doch oft auch an die fleis­sige Ameise wie sie blin­d­lings den neuen Inno­va­tio­nen hin­ter­her­läuft und da sich die Ameise jew­eils am Hin­terteil des vorderen ori­en­tiert, kann es nach einem Durcheinan­der dur­chaus passieren, dass die ganze Expe­di­tion bis zum bit­teren Ende im Kreise läuft.

  47. Hal­lo Marcel
    Beein­druck­ende Web­site, grat­uliere! Eine richtige Per­le im World Wide Web.
    (wir waren Anfangs 80er Jahre bei­de Unteras­sis­ten­ten auf der Der­ma­tolog. Univ.-klinik ZH)
    Liebe kol­le­giale Grüsse

  48. Der Rah­men, um es in Ihren Worten zu schreiben, hat sich sichtlich verän­dert. Schlechte Tage, fiese Launen, Trauer, Sucht und Zwang — alles gehört zum Leben dazu und ist seit jeher eine Kon­stante. Die Def­i­n­i­tion darüber was krank ist und was nicht, verän­dert sich der­weil stetig. In ein­er Zeit in der es ein “No Go” ist schlechte Laune oder einen schlecht­en Tag zu haben, in der man gegenüber allem und jedem Glück vorzu­gaukeln hat und stets leis­tungs­fähig sein muss, ja in solchen Zeit­en hat sich die Def­i­n­i­tion mit Sicher­heit verändert.

    Im Wahn alles zu erk­lären und zu ver­ste­hen gilt man bere­its als gemeinge­fährlich sobald man ab und an wütend wird. Beim kri­tis­chen Hin­ter­fra­gen der Obrigkeit­en wenn sie uns wieder auss­pi­onieren ist man bere­its para­noid (USA lässt grüssen) und wer sich heutzu­tage noch mit Spir­ituellen The­men beschäftigt ist sicher­lich Psychotiker. 

    Schlussendlich trägt dieser Def­i­n­i­tion­swahn dazu bei, dass sich “Krankheit­en” weit­er ver­bre­it­en. Viele unbescholtene Bürg­er lesen von neu ent­deck­ten Störun­gen und fra­gen sich, ob sie vielle­icht auch betrof­fen sind. Unsere Real­ität basiert zu einem grossen Teil auf unseren Erfahrun­gen. Wie wir eine Sit­u­a­tion erleben hängt mit den Erfahrun­gen zusam­men die wir gesam­melt haben. Man stelle sich eine Kolonne mit Autos vor. Der pas­sion­ierte 60er Jahre Hip­pie sieht den grü­nen VW Bus, der sehn­süchtig auf Kinder hof­fend­en Frau fällt der Fam­i­lien­wa­gen mit den Kindern auf, dem gut­be­tucht­en Banker sticht der Porsche ins Auge den er sich let­zthin beim Händler ange­se­hen hat und für den pres­san­ten Burschen ist die Kolonne lediglich ein Stau. Allen aber ist gemein, dass sie die gle­iche Sit­u­a­tion auf­grund ihrer Wahrnehmung und Bew­er­tung anders erlebt haben.
    Was bedeutet dies nun für die neuen DSM’s und ICD’s? Bei all der Fülle von möglichen Diag­nosen und dazuge­höri­gen Symp­tomen, find­et sich für jeden das Passende, das sich mit seinen Erfahrun­gen deckt! Halleluja!

  49. Stand­ing Ova­tion, oder wie man zumin­d­est früher in Deutsch sagte ste­hende Ova­tion oder ste­hen­der Beifall, beze­ich­net jene Form von Applaus, der auf­grund ein­er ful­mi­nan­ten Dar­bi­etung, die das Pub­likum buch­stäblich aus den Sitzen reisst, spon­tan und eben ste­hend erfol­gt. Ste­hende Ova­tio­nen sind trotz deren ten­den­zieller Infla­tion bei den Pro­tag­o­nis­ten jeglich­er Art beliebt. Selb­st über­triebene Kom­pli­mente sind den Adres­sat­en eben Bal­sam auf die ewig ban­gen und erfol­gssüchti­gen See­len. Das ist men­schlich und eigentlich ganz gut so.
    Wenn dann aber diese ste­hende Ova­tion zur sich narzis­stisch selb­st hochjubel­nden Dauer­erek­tion und zur ewig Kli­max heis­chen­den Attitüde verkommt, dann lieber Mar­cel ist — lei­der — die Zeit für dein jüng­stes Werk gekom­men: der sich selb­st beleuch­t­ende und selb­st erzeu­gende ewige Dauer­stän­der, dieses Un-Denkmal eines zunehmend fehl entwick­el­ten Eros.

    Lasst uns also ob dein­er “Leucht­lat­te” nicht in ste­hen­den Beifall hinein verblö­den! Lasst uns Schmun­zeln — und uns dabei auch ein wenig selb­st an der Nase nehmen!

  50. Danke für diesen Beitrag! Kön­nte es nie so gut for­mulieren obwohl mich das auch stört. Das gle­iche ist doch das stan­dart­mäs­sige Rauspfeifen für eine Zugabe nach einem Konz­ert. Das hat sich auch schon ausgeleiert.

  51. Wieder eine orig­inelle Skulp­tur! Bei Stand­ing Ova­tion ist es wie bei anderen Grup­pen­phänome­nen: Es gibt keine befriedi­gende Lösung, wie man sich ver­hal­ten soll. Entwed­er man unter­wirft sich dem Kollek­tiv, schwimmt mit dem Strom, eventuell gegen die eigene Überzeu­gung, eckt dafür nicht an — oder man tut, was man für richtig hält, ste­ht zu sein­er Mei­n­ung, mit dem Risiko, als Son­der­ling aus­ge­gren­zt zu wer­den. Bei einem Konz­ert allerd­ings ist let­zteres nicht so von Bedeutung…

  52. Vie­len Dank für diesen Beitrag. Der süsse Duft der Frei­heit, wie lange begleit­et er die Men­schen schon? Am ehesten seit Adam und Eva und er kommt sel­ten allein. Denn die Folge auf Frei­heit ist Angst vor der Unsicher­heit. Frei­heit­skämpfer und Ide­al­is­ten, für so manch­es wurde in der Ver­gan­gen­heit im Namen der Frei­heit gekämpft, nur um danach wieder neuem Platz zu geben welch­es die Frei­heit auf andere Art beschnit­ten hat.

    FERIEN. Die Schweiz­erin­nen kon­nten darüber abstim­men, ob sie 6 Wochen Ferien möcht­en. Schein­bar griff die schiere Angst um sich was mit dieser vie­len freien Zeit zu tun wäre, denn wir haben sie abgelehnt — zumin­d­est vorder­gründig aus Wachstumsgründen. 

    ÄGYPTEN. Gekämpft haben sie auf den Strassen, für die Frei­heit. Ihr Leben riskierten sie um Mubarak zu stürzen. Nach langem kämpfen war es geschafft. Nur um 1 Jahr später die demokratisch gewählten zu stürzen und das Mil­itär einzuset­zen welch­es sogle­ich den alten Peiniger für dessen Abgang man so geblutet hat­te wieder freilässt.

    Die Men­schen kämpfen seit jeher für ihre Frei­heit. Eine oft teuer erkaufte Frei­heit und nicht sel­ten, leg­en sie sich anschliessend selb­st wieder in neue Ketten.

  53. I tru­ly love your web­site.. Pleas­ant col­ors & theme.
    Did you build this web­site your­self? Please reply back as I’m hop­ing to cre­ate my own per­son­al web­site and would like to learn where you got this from or exact­ly what the theme is named. Thank you!

  54. Wikipedia definiert die Rah­men­hand­lung so: „Die Rahmen­erzäh­lung ist eine Son­der­form des mehrschichti­gen Erzäh­lens. In ihrer ein­fachen Form zeigt sie sich als ein epis­ch­er Text mit ein­er charak­ter­is­tis­chen, die Struk­tur der Erzäh­lung dominieren­den Zweis­chichtigkeit. Diese ist der­art, dass die erste Tex­tebene (der Rah­men) die zweite (die Binnen­erzäh­lung) umgibt oder ihr auch nur vor­angestellt ist und eine mündliche Erzählsi­t­u­a­tion kon­sti­tu­iert, in der ein oder mehrere nicht mit dem Rahmen­erzäh­ler iden­tis­che Erzäh­ler einem oder mehreren Zuhör­ern ein oder mehrere ver­gan­gene Geschehen frei erzählen.“

    Alles klar?
    Mir jeden­falls nicht!

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rahmenerz%C3%A4hlung&oldid=116750204

    • Die im The­ater ist was anderes, näm­lich wie ein Neben­schau­platz. Die Kun­st-Rah­men­hand­lung hier ist eigentlich die Haupthand­lung also die Gesellschaft heute und alles rund herum und der Tote ist der Neben­schau­platz der vergessen geht glaube ich

  55. Ja, so geht das “beson­dere Erleb­nis” ver­loren. Das stetig wach­sende Überange­bot braucht Raum und Platz. Nimm Dir eine Wolldecke, set­ze dich irgend­wo auf eine Wiese, warte .. und Du hast vielle­icht in kurz­er Zeit den besten Platz am Openair…
    Es wird in Zukun­ft sich­er nicht ein­fach­er, sich “zur Ruhe zu set­zen”. Deshalb geniesse ich ger­ade jet­zt meinen “per­sön­lichen Raum” welchen ich habe, welch ein Luxus !! …

  56. Web­site-Neugestal­tung: Es ist alles der­art viel­seit­ig, ele­gant, ansprechend ja span­nend gewor­den, dass leicht und anstren­gungs­los herumgestöbert wer­den kann und der Anreiz inter­ak­tiv zu wer­den ist opti­mal gegeben und wiederum ohne Aufwand spon­tan zu ver­wirk­lichen. Ich kann nur grat­ulieren! Die einzige Gefahr ist nurmehr die, dass du dich selb­st wohl nicht mehr topen kannst. Eine Sack­gasse also, ein Psy­chophilosophis­ch­er Patt gar – oder vielle­icht doch nicht? Wir wer­den sehen.

    • Whow! Danke Wal­ter! Ger­ade noch wollte ich auf Deinen net­ten sprach­lich-philosophis­chen Blu­men­strauss mit einem min­destens eben­bürdi­gen Feuer­w­erk antworten und schon waren sie da — die Sack­gasse und das psy­chophilosophis­che Patt…

      Freue mich auf Deine weit­eren Kommentare

  57. Schade um das schwarze Design, war irgend­wie spezieller. Und mit Schwarz­malen hat­te das ja nichts zu tun ;-). Son­st finde ich es pro­fes­sioneller und ich bin ges­pan­nt auf die weit­eren Blo­gein­träge. Das mit dem abon­nieren habe ich lei­der noch nicht gecheckt :-( , mache es dann nochmal, wenn ich mehr Zeit habe

  58. Weiss ist doch viel fre­undlich­er! Obwohl: Schwarz würde bess­er passen…oder hast Du eine Lösung für das Wachstumsproblem?
    Gruss Martin

  59. Whow! Super Verbesserung des Designs. Auch die Kom­mu­nika­tion­s­möglichkeit­en haben sich mit dem neuen Blog poten­ziert. Gratuliere

  60. So, so — “die Bun­desregierung begin­nt die Arbeit mit einem Wach­tums­beschle­u­ni­gungs­ge­setz” .… siehe » Poli­tik­er, .… köstlich. Vie­len Dank für die tolle Home­page, lädt immer wieder zum besinnlichen Ver­weilen ein.

  61. Hochin­ter­es­sant! Tat­säch­lich ist es eige­nar­tig, dass ein­er­seits die oekol­o­gis­chen Fol­gen des unge­brem­sten Wach­s­tums in aller (Medi­en-) Munde sind, das viel grundle­gen­dere Prob­lem der glob­alen Bevölkerung­sex­plo­sion hinge­gen kaum the­ma­tisiert wird. Ohne­hin wird die oekol­o­gis­che Katas­tro­phe wohl bis zum Abwinken the­ma­tisiert, moral­isiert und ver­mark­tet (Oeko-Boom, Bio-Wahn, Eso­terik-Kitsch) und damit zu grossem Geld gemacht, konkrete Lösun­gen allerd­ings sind weit und bre­it keine in Sicht, oder aber sie kom­men (glob­al gese­hen) nicht über das Sta­di­um gut­ge­mein­ter Lokalfolk­lore hin­aus. Die glob­ale Bevölkerung­sex­plo­sion lässt sich zwar eben­falls (noch) wirtschaftlich ver­mark­ten (neue Märk­te), als exis­ten­ziell bedrohlich­es Prob­lem aber muss sie — weil let­ztlich unlös­bar — natür­lich ver­drängt werden. 

    Bitte weit­er Kunstwerken!
    Fre­undliche Grüsse

  62. ich kenne Sie zwar nicht, ich finde aber ihre Home­page sehr ein­drück­lich und Sie erstaunlich stark, weil es auch nicht frem­den­feindlich ist. Ich sehe aber auch keine Lösung dafür.
    Mit fre­undlichen Grüssen 

    P.S. wann gibt es ein neues Kunst­werk zu entdecken

  63. @Matthäus (24): Grat­uliere zum Geburt­stag und wün­sche auch für’s 2013 alles Gute und nicht wenige philosophis­che Höhep­unk­te. Liebe Grüsse 

    mara
    k u n s t & w a c h

  64. Inspiri­erend finde ich ins­beson­dere die Werke zum The­ma Gegen­sätze. Nr 14 und 19 scheinen mir sehr gelun­gen, da sie vieles auf den Punkt brin­gen was den Men­schen umtreibt oder eben nicht. Das latente dahin­veg­etieren im alltäglichen Trott erspart Men­sch zwar das müh­same Hin­ter­fra­gen der eige­nen Rou­ti­nen, doch lebt man gle­ichzeit­ig ständig in einem Vakum der Hal­bzufrieden­heit. Oft eingeschlossen in fes­ten Mustern die es nicht zu hin­ter­fra­gen gilt. Unglück­lich­sein durch Leben­szustände bei denen die Kraft oder der Mut fehlt sie zu hin­ter­fra­gen und zu verändern.
    Trotz reich­lich­er eigen­er Selb­stre­flek­tion und tem­porärem Bewusst­sein darüber haben mich doch genau auch diese Muster, Äng­ste und fehlen­der Mut immer mal wieder gehemmt. Während ein­er symp­tom­freien Zeit dieser Muster durfte ich aber auch erleben, was für Poten­tial im Men­schen schlum­mert wenn er sich mutig, selb­st­sich­er und offen jedem Tag und den darin­liegen­den Gegeben­heit­en stellt. Viele neue Türen öff­nen sich in viel­er­lei Hinsicht.
    Freude hat mir ein Zitat von Markus Aure­lius bere­it­et welch­es sin­ngemäss bedeutet: “Nichts kön­nte dir bess­er bekom­men, als das, was dir das Leben ger­ade bringt.” 

    In diesem Sinne, kreative Grüsse
    Mar­co Schwab

  65. Nr. 21 — Wieder genial umge­set­zt — so gefällt mir Kunst !
    Mal so umge­set­zt gedacht — welch­er Kugelschreiber möchte man sein -
    der Ober­ste ? — der liegt am bequem­sten — allerd­ings würde
    man auch am schnell­sten verbraucht .….

  66. Auch Nr. 21 regt wieder zum Nach­denken an. Die Idee mit dem far­bigen Licht ist wirk­lich gut. Wie häu­fig wer­den doch Prob­leme gerne schöngeredet!
    Ich bin ges­pan­nt auf Dein näch­stes Kunstwerk!

  67. Hal­lo liebe Mara
    Hihi­hi­ii dass war eine Ueber­raschung Die Idee von diesem Kunst­werk genial umgestzt. Schöne HP grat­uliere. Mara macht in allem keine hal­ben Sachen, smile.
    Mach weit­er so, solche Kunst­werke braucht es!
    Gruessli Carole

  68. Grat­uliere zu Nr21 Ins beste Licht gerückt. Auf so eine Idee zur Darstel­lung des Wach­s­tum­swahns muss man zuerst noch kom­men. Unbe­d­ingt ausstellen! Gibt zu denken… weit­er so.

  69. Nr. 21 triffts auf den Punkt. Schon para­dox, dass Poli­tik und Wirtschaft uns die Ursache unseres grössten Prob­lems als seine Lösung verkaufen. Wobei…vielleicht ist auch ein­fach der Glaszylin­der zu klein geraten ;-)

  70. Irgend­wie blöd – eigentlich wollte ich den Vorschlag mit der Ausstel­lung machen – Chrisos­to­mos ist mir halt jet­zt zuvor gekom­men – egal, Haupt­sache es kommt zum klap­pen mit der Ausstel­lung. Ich kenne da eine kleine Galerie in Brugg, die von ein­er begeis­terungs­fähi­gen Finnin namens Sir­ka (Tay­lor) geführt wird. Falls all­ge­mein oder auch nur bei Weni­gen der Wun­sch nach ein­er Ausstel­lung dein­er Werke beste­ht, würde ich mal bei der Galeristin nachfragen.
    Liebe Gäste, gebt also eure Kommentare!

  71. Lieber Mar­cel
    Als regelmäs­siger Besuch­er dein­er Home Page hat mich deine Nr. 21 sehr gefreut und ich bin dabei auf den Gedanken gekom­men, dass es eigentlich an der Zeit wäre, deine Werke in ein­er Ausstel­lung zu zeigen.
    Was meinst du zu mein­er Idee?
    Was meint Ihr anderen Gäste von “wachsdum.ch” dazu?

    her­zlich Chrisostomos

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