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	<title>Wachstum - kunst &amp; wach</title>
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	<title>Wachstum - kunst &amp; wach</title>
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		<title>Wo ist der Meister geblieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[waStu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2020 09:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu) Das was hier wie ein Spätwerk der grossen Meret Oppenheim oder wie eines der preislichen Luxuswerke von Yoko Ono, der genial Merkantilen aber ewig in den Schatten ihres hingemeuchelten Gatten verdammten Künstlerin, aussieht und uns irgendwie in seinem hospital-ästhetischen Grausel-Outfit mit dem nadelkissenartig mit Spritzen gespickten Charme eines knapp den Status eines seriös&#160; gesundheitsrelevanten ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/22103/wo-ist-der-meister-geblieben/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_11856" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr60-krank/"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-11856" class="wp-image-11856 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr60_Notstand_002.jpg" alt="Nr60 Krank" width="1140" height="760" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr60_Notstand_002.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr60_Notstand_002-150x100.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr60_Notstand_002-620x413.jpg 620w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr60_Notstand_002-1440x960.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-11856" class="wp-caption-text">Nr60 Krank</p></div>
<p>(stu) Das was hier wie ein Spätwerk der grossen Meret Oppenheim oder wie eines der preislichen Luxuswerke von Yoko Ono, der genial Merkantilen aber ewig in den Schatten ihres hingemeuchelten Gatten verdammten Künstlerin, aussieht und uns irgendwie in seinem hospital-ästhetischen Grausel-Outfit mit dem nadelkissenartig mit Spritzen gespickten Charme eines knapp den Status eines seriös&nbsp; gesundheitsrelevanten Massagegerätes verfehlten Sex-Toys mehr verwirrt, als uns lieb sein kann, ist ja auch nur bedingt als ein lediglich not-stand-geiler Igel mit der kruden Potenz eines instantentflammbaren geschlechtszentrierten Super-Junkies zu verstehen. Nein! Es ist nichts davon und es ist auch nicht ein alabastriges Edelnichts, geschaffen mit dem gehobenen Anspruch in der nächsten Biennale in den Rängen zu glänzen, als hätte man die falsche Bescheidenheit eben erfunden und auch gleich mit Löffeln gefressen und vielleicht noch um eine Spritzenlänge weniger haben wir, das Publikum, es mit einem introvertierten Nagelkissen für den edlen Designbewussten Fakir zu tun, der im lustvollen Erdulden des Schmerzes nicht allein seine dunklen Seiten auslebt und uns mit der Flamme der Einsicht und der Lust auszuleuchten versucht, uns also in diesem Lichte den unserer unbezähmbaren Gier unausweichlich folgenden Dominoeffekt in den Untergang prophezeien. Nein!<span id="more-22103"></span><br>
Es ist auch keine künstlerisch verpackte Apologese der modernen Medizin, die für alles eine Spritze- aber scheints nie genug Ärzte hat diese zu applizieren! Der Psychiater-Kunstwerker ist ohnehin viel zu skeptisch gegenüber den Segnungen einer Medizin, die sich ab und an etwas zu vollmundig im Recht glaubt.<br>
Nein, denn das was hier den weissen Norm-Sockel des Kunstwerkers krönt, ist auch nicht ein igelig gestyltes Marzipantörtchen mit minimalistischem Schockotopping für die Gourmet-Schau der Haut Cuisine Konditoren und Konditorinnen in Paris und es ist ebensowenig eine Giftqualle aus den Tiefen des Pazifiks oder ein Virus in der gigantischen Vergrösserung eines Modells — aber halt! Stop! Doch, natürlich! Genau das ist es! Das Modell des Wachstums-Virus, der sich in krebsartig sinnlos wachsender Wucherung auswirkt, der — wie einst der Gott der Pantheisten — omnipräsent und sich in allem zur Geltung zu bringen vermag und zwar längst ohne dass wir irgendwie Einfluss nehmen könnten. Denn der Virus sitzt in unseren Köpfen und lässt uns das tun, was er will und zwar so, dass wir glauben Herren jeglicher Situation zu sein, ein Recht auf alles und jedes zu haben, was konsumiert werden kann und von dem wir überzeugt sind, es sei Teil des uns auf jeden Fall zustehenden Glücks. Wir alle sind jener Zauberlehrling, der in Abwesenheit seines Meisters sich dessen Zauberstab aneignet, um selbst einmal eine Runde zu zaubern und zwar zum Zwecke der eigenen Befriedigung, was ihm dann katastrophal aus dem Ruder und iderart über den Kopf wächst, dass nur der glücklicherweise gerade noch im letzten Moment zurückkehrende Meister den endgültigen Untergang abwenden kann. Allerdings scheint mir, dass in unserem Fall kein Meister mehr zur Verfügung steht, um jetzt, also im letzten Moment, dem ganzen Wahn Einhalt zu gebieten. Wo nur ist der Meister geblieben?</p>
<p>Das Feuer, dessen Funken den pyromanen Virus endgültig zum letzten Brand entfachen wird, ist längst geschürt — uns wird nicht einmal mehr die Zeit vergönnt sein, neudeutsch und in der dem Hedonismus verankerten Borniertheit cool festzustellen “shit happens“.</p>
<p><a title="mehr zu W. Studer" href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W.&nbsp;Studer</a></p>
<p>Besu­chen Sie die <a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr60-krank/">Werk­seite von&nbsp;Nr60</a>&nbsp;(mit &nbsp;weiteren Bildern, Werk­daten und Klas­si­fi­ka­tion)</p>
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		<title>Zeit- und Denkraub</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2019 12:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[tempora et mores]]></category>
		<category><![CDATA[Eskalation]]></category>
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					<description><![CDATA[“Nicht jede Verschwörungstheorie ist gefährlich, manchmal ist es gefährlich, keine Verschwörungstheorie zu haben“ — Daniela Dahn Lassen Sie uns nachdenken Etwa darüber, dass sich die Welt­­bevöl­kerung seit Beginn des 19. Jahrhunderts mehr als versiebenfacht hat und täglich (sic!) um na­hezu eine Viertel­­million Menschen weiter wächst. Darüber, dass diese Bevöl­kerungs­explosion&#160;verdrängt werden muss, weil der Zwang zum ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/21645/zeit-und-denkraub/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-13914 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Schweigen_0012-e1443852488362.jpg" alt="Schweigen_001" width="800" height="280" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Schweigen_0012-e1443852488362.jpg 800w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Schweigen_0012-e1443852488362-150x53.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Schweigen_0012-e1443852488362-620x217.jpg 620w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px"></p>
<blockquote><p><span style="font-size: 14px;"><em>“Nicht jede Verschwörungstheorie ist gefährlich, manchmal ist es gefährlich, keine Verschwörungstheorie zu haben“ — Daniela Dahn</em></span></p></blockquote>
<h3 style="clear: both;">Lassen Sie uns nachdenken</h3>
<p>Etwa darüber, dass sich die Welt­­bevöl­kerung seit Beginn des 19. Jahrhunderts mehr als versiebenfacht hat und täglich (sic!) um na­hezu eine Viertel­­million Menschen weiter wächst. Darüber, dass diese <a href="https://www.wachsdum.ch/der-rote-faden/der-wahn/">Bevöl­kerungs­explosion</a>&nbsp;verdrängt werden muss, weil der Zwang zum zinsbasierten Wirtschaftswachstum letztlich voraussetzt, dass immer mehr Konsumenten “<a href="https://www.wachsdum.ch/der-rote-faden/der-wahn/#zuImmerMehrMehr">immer mehr Mehr</a>” konsumieren. Also wir. Sie und ich. Sie und ich und die Anderen. Möglichst rund um die Uhr. Mit Giralgeld und auf Pump. In immer grösseren <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen/handel/einkaufstempel-die-groessten-shoppingmalls-der-welt/6190660.html?p=2&amp;a=false&amp;slp=false#image">Konsumtempeln</a>&nbsp;oder gerne auch grenzenlos — die vorläufig letzte Raketenstufe des unersättlichen Wachstumswahns — im World Wide Web. Mit Glanz &amp; Gloria und <a href="https://www.wachsdum.ch/5435/armer-hund/">Fractional Life</a>. Von&nbsp;Werbe-Milliarden, Kuppel-Shows, Frauentausch und <a href="http://www.stupidedia.org/stupi/Hartz-IV-TV">Hartz-IV-Television</a>&nbsp;weichgekocht und entseelt. Auf der vermeintlichen Siegerseite der <a href="https://www.wachsdum.ch/der-rote-faden/der-wahn/#zuSchweigespirale">Schweigespirale</a>&nbsp;kleinmütig aber politisch korrekt mit den Wölfen heulend und klickend.&nbsp;Lassen Sie uns nachdenken darüber, dass unser zins- und zinseszinsbasiertes&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr100-die-zinsschraube/">Finanz- und Wirtschaftssystem</a> uns nächstens wieder an die Wand fahren wird und lassen Sie uns schliesslich erkennen, dass uns die zunehmende Boulevardisierung von Politik und Gesellschaft nicht nur die Zeit zum Nachdenken raubt, sondern durch Spaltung in orts‑, bindungs- und orientierungslose Einzelmasken — der <a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr76-single/">entfesselte Single</a>&nbsp;als perfekter Konsument — letztlich auch jegliche Fähigkeit zu Solidarität und Demokratie…</p>
<p style="text-align: left;">Entweder niemand ist schuld oder wir sind es alle&nbsp;— Demut und Bildung tut Not.<br>
Mara / kunst &amp; wach</p>
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		<title>Schweinereien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Mar 2017 07:45:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prologe]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwein]]></category>
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					<description><![CDATA[“Man muss das abwägen. Der Herztod ist die häufigste Todesursache […] Wir haben einfach zu wenig menschliche Spenderorgane, deshalb brauchen wir eine Alternative”&#160;–&#160;Ein&#160;Herzchirurg P.S. Gemeint ist die Xenotransplantation von Schweine-Herzen auf den Menschen. Ich freue mich, Ihnen ein weiteres Werk aus dem Werkraum Wachsdum präsentieren zu können: ⇒&#160;zur Werkseite&#160;Nr89 MehrSchwein&#160;mit weiteren Bildern, Werkdaten und einem ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/19883/schweinereien/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19755" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-19755" class="wp-image-19755 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr89-MehrSchwein_schmal.jpg" alt="Nr89 MehrSchwein" width="1140" height="301" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr89-MehrSchwein_schmal.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr89-MehrSchwein_schmal-150x40.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr89-MehrSchwein_schmal-800x211.jpg 800w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr89-MehrSchwein_schmal-768x203.jpg 768w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"><p id="caption-attachment-19755" class="wp-caption-text">Nr89 MehrSchwein</p></div>
<p><em>“Man muss das abwägen. Der Herztod ist die häufigste Todesursache […] Wir haben einfach zu wenig menschliche Spenderorgane, deshalb brauchen wir eine Alternative”&nbsp;</em>–&nbsp;Ein&nbsp;Herzchirurg</p>
<p>P.S. Gemeint ist die Xenotransplantation von Schweine-Herzen auf den Menschen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich freue mich, Ihnen ein weiteres Werk aus dem Werkraum Wachsdum präsentieren zu können: ⇒&nbsp;zur Werkseite&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr89-mehrschwein/">Nr89 MehrSchwein</a>&nbsp;mit weiteren Bildern, Werkdaten und einem Kommentar von W.&nbsp;Studer</p>
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		<title>Die Pest ist ein Aperçu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[waStu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 13:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu) Ein Hauch von edlem Holz­spiel­zeug von unschul­diger Hand­werk­lich­keit und abs­trakter plas­ti­scher Qua­lität, zwi­schen PAS­TO­RINI und VISA GLORIA zu asso­zi­ieren. Auch gerade mit seiner fast pudrig feinen Ober­fläche zeigt sich &#60;Nr45 Eskalation&#62; als künst­le­ri­sche Spie­lerei in Weiss und Rot und – als lichtes ste­hendes Mobile schwe­bend erschei­nend – als eine der Ästhetik CALDER’S ver­pflich­tetes Werk, ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/19446/die-pest-ist-ein-apercu/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_9660" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr45-eskalation/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9660" class="wp-image-9660 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr45_Eskalation_006.jpg" alt="Nr45_Eskalation_006" width="1140" height="760" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr45_Eskalation_006.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr45_Eskalation_006-150x100.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr45_Eskalation_006-568x378.jpg 568w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr45_Eskalation_006-1024x682.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-9660" class="wp-caption-text">Nr45 Eskalation</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a> Ein Hauch von edlem Holz­spiel­zeug von unschul­diger Hand­werk­lich­keit und abs­trakter plas­ti­scher Qua­lität, zwi­schen <span class="caps">PAS­TO­RINI</span> und <span class="caps">VISA</span> <span class="caps">GLORIA</span> zu asso­zi­ieren. Auch gerade mit seiner fast pudrig feinen Ober­fläche zeigt sich &lt;Nr45 Eskalation&gt; als künst­le­ri­sche Spie­lerei in Weiss und Rot und – als lichtes ste­hendes Mobile schwe­bend erschei­nend – als eine der Ästhetik <span class="caps">CALDER</span>’S ver­pflich­tetes Werk, das in seinem Sinne auch als <span class="caps">UN</span> <span class="caps">BLANC</span> <span class="caps">ET</span> <span class="caps">UN</span> <span class="caps">ROUGE</span> beti­telt werden könnte<span id="more-19446"></span>.</p>
<p>Da ist dann auch noch dieser fast zu über­se­hende Knick in der in Weiss und Rot ansonsten wun­der­schön har­mo­nisch figu­rierten Bucht. Gleichsam einem gestal­te­ri­schen Aperçu, spontan ent­wachsen der Intui­tion des Autors als raf­fi­niert hüb­sche Unre­gel­mäs­sig­keit, die der Betrach­tung zusätz­lich Anreiz ver­leiht.</p>
<p>Nun gut. Die Lust der Betrachter hält sich ja dann doch ziem­lich in den Grenzen der unschönen Rea­lität, die sich in der im Werk von Mara tat­säch­lich wie­der­ge­ge­bene <a title="zur Kurve" href="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/BevExpl.jpg">Kurve des welt­weiten Wachs­tums</a>&nbsp;der mensch­li­chen Spe­zies unmit­telbar prä­sen­tiert.<br>
Wobei – aus Platz­gründen hat der Doku­men­ta­rist offenbar nicht einmal die voll­stän­dige Kurve zu zeigen ver­mocht, son­dern nur quasi den jüngsten Abschnitt dieses in dra­ma­ti­scher Expo­nen­ta­lität in die Unvor­stell­bar­keit ein­mün­denden Ver­laufes. Den Mass­stab des Werkes ein­hal­tend näm­lich, hätte der Kunst­werker, wollte er wirk­lich auch den Beginn der Kurve dar­stellen, mehr als 50 Meter dem bereits bestehenden Part vor­an­setzen müssen!</p>
<p>Wer nun findet, mara sei ein fan­ta­sie­loser Angst­ma­cher, reagiert wie jener König, der die Über­bringer schlechter Bot­schaften hin­richtet – damit er die noch ver­blei­bende Zeit im Hoch­ge­fühl seiner ver­meint­li­chen All­macht ver­leben&nbsp;kann.</p>
<p>Das genannte bild­liche Aperçu, jene kokett reiz­voll geist­reich die Haupt­kurve leicht stö­rende Kerbe übri­gens ent­spricht der im späten Mit­tel­alter nicht nur in Europa gras­sie­renden Pest. Die Pest also, ent­larvt als gewis­ser­massen ein letzt­lich uner­heb­li­ches Moment im töd­li­chen Gleich­mass der gra­fi­schen Schön­heit der Popu­la­ti­ons­kurve des Men­schen.</p>
<p>Nov 2014, <a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
<h3>Zur Werkseite</h3>
<p>Besu­chen Sie die <a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr45-eskalation/">Werk­seite von&nbsp;Nr45</a>&nbsp;(wei­tere Bilder, Werk­daten und Klas­si­fi­ka­tion)</p>
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		<item>
		<title>Ein Segel im Wind des freien Geistes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 08:54:10 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu)&#160;Das Werk Nr20 vom Kunst­werker Mara ist Vieles. Dieses ver­hält­nis­mässig frühe Werk ist vor allem auch eine wun­der­schön gestal­tete Typo­gra­phie von bestechender gestal­te­ri­scher und inhalt­li­cher Ein­fach­heit und kon­ge­nialer Ver­knüp­fung. Gerade auch im Schwarz-Rot-Weiss seiner Phä­no­me­no­logie erscheint es als unver­kenn­bare Hom­mage an die welt­weite Hoch­blüte der Schweizer Schrift­gra­phik der Sech­ziger- und Sieb­zi­ger­jahredes vorigen Jahr­hun­derts, als diese ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/18773/ein-segel-im-wind-des-freien-geistes/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2268" style="width: 895px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-wachsdum/nr20-der-fehler/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2268" class="wp-image-2268 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr20-e1453367650339.jpg" alt="Nr20 Der Fehler" width="885" height="615" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr20-e1453367650339.jpg 885w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr20-e1453367650339-150x104.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr20-e1453367650339-800x556.jpg 800w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr20-e1453367650339-768x534.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 885px) 100vw, 885px"></a><p id="caption-attachment-2268" class="wp-caption-text">Nr20 Der Fehler</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Das Werk Nr20 vom Kunst­werker Mara ist Vieles. Dieses ver­hält­nis­mässig frühe Werk ist vor allem auch eine wun­der­schön gestal­tete Typo­gra­phie von bestechender gestal­te­ri­scher und inhalt­li­cher Ein­fach­heit und kon­ge­nialer Ver­knüp­fung. Gerade auch im Schwarz-Rot-Weiss seiner Phä­no­me­no­logie erscheint es als unver­kenn­bare Hom­mage an die welt­weite Hoch­blüte der Schweizer Schrift­gra­phik der Sech­ziger- und Sieb­zi­ger­jahre<span id="more-18773"></span>des vorigen Jahr­hun­derts, als diese Art von auch sehr intel­lek­tu­eller Gra­phik die Welt eroberte, indem sie fried­voll Freude und künst­le­risch-gestal­te­ri­sches Poten­tial mit sich brachte und sich zu ver­schenken wusste.&nbsp;Diese auch als <span class="caps">BASLERGRAPHIK</span> bekannte Typo­gra­phie ver­mochte in ihrer Zeit die Schweiz mit Kunst statt mit Käse, Waffen und Mammon zu asso­zi­ieren. Es ist somit diese Kom­po­si­tion des Kunst­wer­kers eine Tro­phäe des künst­le­ri­schen Geistes und dessen, was dieser zu erschaffen im Stande war und&nbsp;ist.<br>
<span id="more-18773"></span></p>
<p>Das in seiner wackeren Sta­bi­lität des Rah­mens, des Tuches und der Methode der Bespan­nung mit­tels Anschlag soge­nannter end­loser Liek­bändsel ( Segel­saum-Band) am Rahmen min­des­tens maritim akzen­tu­ierte Werk, lässt sich poe­tisch dem­nach ver­stehen als ein <span class="caps">SEGEL</span> <span class="caps">DEM</span> <span class="caps">WIND</span> <span class="caps">DES</span> <span class="caps">FREIEN</span><span class="caps">GEISTES&nbsp;</span>und als ein <span class="caps">PERSENNING</span>, gespannt zum Schutz und Schild vor einer <span class="caps">PHILOSOPHIE</span> <span class="caps">DES&nbsp;</span><span class="caps">UNGEISTES</span>, näm­lich der behaup­teten Not­wen­dig­keit eines unge­bremsten Wachs­tums, die im Lichte des augen­zwin­kernden Witzes unseres Kunst­wer­kers sich als nichts anderes als ein Euphe­mismus für die uralte Dumm­heit aller Dumm­heiten bzw. der ewig mensch­li­chen <span class="caps">HABGIER</span> her­aus­stellt.</p>
<p>Ein Lob auch der schrift­gra­phi­schen Umset­zung eines für Mara typi­schen Wort­witzes und einer eben­sol­chen Wort­schöp­fung, die zwar das rote “d” an die Stelle des schwarzen “t” setzt, die, da diese Mass­nahme offen­sicht­lich bereits dem Sinne und der Absicht des Kunst­wer­kers gerecht wird, auf den noch anzu­fü­genden letzten Buch­staben, das zweite “m” durchaus ver­zichten kann.</p>
<p>Bei dieser Qua­lität und treff­si­cheren Gewich­tung, die letzt­lich schon alles was dieser Web­site Aus­sage war, ist und noch sein wird ent­hält und aus­drückt, ist es kein Wunder, dass dieses als ein&nbsp;<span class="caps">RELIKT&nbsp;</span><span class="caps">EINER</span> <span class="caps">REISE</span> <span class="caps">IN</span> <span class="caps">EINE</span> <span class="caps">NIE</span> <span class="caps">DA</span> <span class="caps">GEWESENE</span> <span class="caps">WELT</span> erschei­nende Werk zum Signet, zum Label und zum Motto der Web­site des Kunst­wer­kers Mara geworden ist.&nbsp;Mir scheint dieses <span class="caps">WACHSDUM</span> übri­gens auch geeignet anstelle von <span class="caps">PROSIT</span> oder <span class="caps">GESUNDHEIT</span> als Motto beim Anstossen mit einem guten Glas ver­wendet zu werden – denn schliess­lich hat ja <span class="caps">WACHSDUM</span> genau diese unsere Gesund­heit zum Ziel, auch wenn vielleicht halt eher die des Geistes im anvi­sierten Vor­der­grund steht. In diesem Sinne ein trotz allem Wahn- und Unsinn fröh­li­ches und Mut machendes: <span class="caps">WACHSDUM</span> <span class="caps">MITEINANDER</span>!</p>
<p>Jan 2016, <a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
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