<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:series="https://publishpress.com/"
	>

<channel>
	<title>Sprachperle - kunst &amp; wach</title>
	<atom:link href="https://www.wachsdum.ch/tag/sprachperle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.wachsdum.ch</link>
	<description>kunstwerken und wachstumswahn</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Nov 2024 08:47:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/cropped-Logo2_k-w-32x32.png</url>
	<title>Sprachperle - kunst &amp; wach</title>
	<link>https://www.wachsdum.ch</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Bindung, oder das seiende Sein des Seins</title>
		<link>https://www.wachsdum.ch/15470/bindung-oder-das-seiende-sein-des-seins/</link>
					<comments>https://www.wachsdum.ch/15470/bindung-oder-das-seiende-sein-des-seins/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Dec 2015 08:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperle]]></category>
		<category><![CDATA[Sein]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung]]></category>
		<category><![CDATA[Leidenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wachsdum.ch/?p=15470</guid>

					<description><![CDATA[Nr16 Bindung (stu)&#160;Im ausgesprochen harmonischen Format, das Schwarz halbwegs und mit zögerlichen Schwung aufgeschlitzt, so dass das intime Blutrot darunter schmerzlich sichtbar wird. Diese hässliche Wunde, dieser sadistisch bewusst geführte Schmiss quer über die ganze Fläche der eben noch heilen und diskret schwarzen Ausdehnung des Formates, erfährt dann eine nicht wirklich heilende und besänftigende Bindung ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/15470/bindung-oder-das-seiende-sein-des-seins/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2042" class="wp-caption alignleft">
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-deutung/nr16-bindung/"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2042 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr16c.jpg" alt="Nr16 Bindung" width="1140" height="742" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr16c.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr16c-150x97.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr16c-300x195.jpg 300w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr16c-1024x666.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a></p>
<p class="wp-caption-text">Nr16 Bindung</p>
</div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Im ausgesprochen harmonischen Format, das Schwarz halbwegs und mit zögerlichen Schwung aufgeschlitzt, so dass das intime Blutrot darunter schmerzlich sichtbar wird. Diese hässliche Wunde, dieser sadistisch bewusst geführte Schmiss quer über die ganze Fläche der eben noch heilen und diskret schwarzen Ausdehnung des Formates, erfährt dann eine nicht wirklich heilende und besänftigende Bindung<span id="more-15470"></span> mittels vollständig ungeeigneten Metallklammern im Design des doch eigentlichen pubertären und insofern harmlosen&nbsp; Sado-Punks und Heavy Metall der 80-iger Jahre des letzten Jahrhunderts, als diese Form eigentlich einer Selbstverletzung eines zwar suchenden aber halt nie findenden und deswegen trotzig-traurigen Menschen gleichkam, was glücklicherweise Niemandem Skandal war und ist.</p>
<p>Interessant an dieser Übersicht zu den Realien dieses Werkes des Kunstwerkers ist allenfalls, dass die Gegenwart und die jüngere Vergangenheit diese in einer am Sinn des Kunstwerks ebenfalls vorbeigehenden assoziative Befrachtung mit blutig mordenden schwarz vermummten Horden erfährt.</p>
<p>All dies und noch viel mehr kann und muss hier assoziiert werden, aber darum geht es dem Kunstwerker allenfalls auf einer tertiären Ebene.</p>
<p>Der Schlüssel zum Verständnis der primären Ebene und dem Sinn dieses Werkes bietet die Beschriftung. Deutlich hat Mara diese Legende, die dann doch nicht so einfach zu verstehen ist, wie man annehmen könnte, in mindestens doppeltem Sinne ins Bild gesetzt. Beim Kunstwerker wird dieser Begriff nicht nur in aller Konsequenz unvoreingenommen ernst genommen, was bedeutet, dass BINDUNG Gewinn aber auch Verlust und eigentlich beides zur gleichen Zeit darstellt. Bindung als nur halb geschlossene, dürftigst und schmerzhaft aufrechtzuerhalten, die dennoch niemals aufzugeben ist, denn damit wäre die Verwundung im Sein des Menschen eben auch nicht aufgehoben und geheilt. Übergeordnet philosophiert ist es die eisige Erkenntnis, dass DAS SEIENDE SEIN DES SEINS eben das ganz profan reale Erleben des unauflöslichen Schmerzens ist. Da ist kein Geheimnis. Da ist nur Ohnmacht im Spiegel des Bewusstseins und halt zu lebende Ausweglosigkeit. Mag sein, dass hierin das wesentliche Agens des Religiösen liegt, das Agens für das Gegenteil ist es jedenfalls sicher und in der Theologie ist dieses Problem des von einem allmächtigen und liebenden Gott zugelassenen gequälten und absurden menschlichen Sein als die unliebsame, weil nicht wirklich zu erklärende Theodizee ein möglichst zu unterdrückendes.</p>
<p>Maras BINDUNG, soviel ist klar, ist aus dem Steinbruch der weitgehend unbeeinflussten Wahrnehmung mühsam und im Selbstversuch gewonnen und sein Seinsbegriff entfaltet sich zwangsläufig in die Richtung ausgerechnet jenes einzigen Seinsphilosophen der das Sein, wiewohl prinzipiell als unfassliche Emanation verstanden, trotzdem im Konkreten, dem Fass- und Erleidbaren, der PASSION DES LEBENS eben zu definieren behauptet. Es ist ausgerechnet jener grandiose und als protochristlich empfundene PLATON, der zudem als jener Denker profiliert ist, der jegliche materielle Existenz als Streben derselben nach der eigenen Uridee, dem zugehörigen Urprinzip begreift und dies intellektuell praktisch unantastbar zu vertreten wusste.<br>
Diese Zuordnung der Intentionen Maras spotten auch aller Denunziation in Richtung Depression. Wer sich Mara nicht in irgendeiner selbstgewählten Formulierung anschliessen mag, landet unweigerlich in der Lauheit – was im Sinne Platons das Streben nach der bei ihm eigentlich gar nicht vorkommenden Uridee des Sterbens bedeuten würde.</p>
<p>Mai 2015,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
<p>________________________________<br>
<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr16-bindung/">zum Werk</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wachsdum.ch/15470/bindung-oder-das-seiende-sein-des-seins/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<series:name><![CDATA[Sprachperlen]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Freiheit ist Abglanz ihrer Idee</title>
		<link>https://www.wachsdum.ch/15104/freiheit-ist/</link>
					<comments>https://www.wachsdum.ch/15104/freiheit-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 15:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperle]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wachsdum.ch/?p=15104</guid>

					<description><![CDATA[(stu)&#160;Dieses hochgestellte, den goldenen Schnitt oblongierende Format, das im einfachen dreigliederigen Graukeil aus der Tiefe des Anthrazit zum mittleren Grau zum überragenden Hell aufsteigend arrangiert ist und von einem schwarzen Schmalen Rahmen von unten her halbwegs, nämlich exakt bis in das vermittelnde Feld des 50%-igen schwarz-weiss reichend, umfasst wird, ist rein formal und dekorativ beurteilt ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/15104/freiheit-ist/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2034" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-gegensatz/nr14-freiheit-sicherheit/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2034" class="wp-image-2034" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr14a.jpg" alt="Nr14 Freiheit Sicherheit" width="350" height="551" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr14a.jpg 650w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr14a-95x150.jpg 95w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr14a-190x300.jpg 190w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px"></a><p id="caption-attachment-2034" class="wp-caption-text">Nr14 Freiheit Sicherheit</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Dieses hochgestellte, den goldenen Schnitt oblongierende Format, das im einfachen dreigliederigen Graukeil aus der Tiefe des Anthrazit zum mittleren Grau zum überragenden Hell aufsteigend arrangiert ist und von einem schwarzen Schmalen Rahmen von unten her halbwegs, nämlich exakt bis in das vermittelnde Feld des 50%-igen schwarz-weiss reichend, umfasst wird, ist rein formal und dekorativ beurteilt Vieles, das es nebst den Inhalten auch zu würdigen gilt – was leider oft vergessen wird. Zunächst ist es ein fast plastisch zu empfindendes Tableau, das als ein dem ART DECO und dem BAUHAUSSTIL näherstehendes Object als Raumschmuck und sogar als eigentliches wandgliederndes Element, einer Täferlisene gleich, eine ausgeprägte architektonische Qualität besitzt und erfüllt. Überdies reizt das ebenso als unfertiges oder in seiner Funktion rätselhafte Möbel, etwa als unvollendeter Paravent oder als einfüssiger Liege- oder Klappstuhl zu sehende Werk, die Lust der Betrachtenden zur Manipulation.<span id="more-15104"></span></p>
<p>Man möchte das Ding auseinander klappen oder entfächern, bevor man sich überhaupt mit Verständnissinnigem abgeben mag. Und schliesslich- und damit betreten wir unversehens eben doch schon die Inhaltliche, die aussagende Ebene – kann man sich fragen, ob dieses Tableau, das sich spontan auch als ein Überrest eines entsprechenden Triptychons unserer Empfindung anzuschmiegen weiss, als ein ruinen- und zeichenhaftes MEMENTO MORI gedacht ist. Und gleich weiter mit der Jagd nach der tryptichonalen Dreigliederung – dreht man das Paneel um 90 Grad in die Waagrechte entdeckt sich uns die Dreiteilung und wir ahnen, dass es hier um mehr geht als um die philosophisch gesehene Banalität von Freiheit versus Sicherheit. Denn allein schon die Einsicht, dass sich, da wir nicht allein auf der Welt leben, Freiheit nur im Gemeinsamen, also in einer zweckgebundene und regulierenden Einigung mit dem Rest der Menschheit, erreichen lässt, macht klar, dass der Kunstwerker in seinem stetigen und nicht nur in Nummer 14 aufleuchtenden Anmahnen des ewigen Rahmens des Seins, im Sein und als eigentliches Sein eine viel tiefschichtiger anzusiedelnde fundamentale und deshalb prinzipiell a priori apolitische ENTITÄT sich selbst und allenfalls uns, den Betrachtenden, zum Ausdruck verhelfen will. Eine WESENHEIT, die nach menschen ermessen allerdings unfasslich und nur indirekt und stetig unvollständig zum Beispiel durch das Vehikel der Kunst zu umschreiben ist.</p>
<p>An dieser Stelle angekommen, scheinen wir uns im Feld des Metaphysischen schwerelos und ungerichtet zu bewegen, als wären wir geistige Embryonen im Fruchtwasser der Philosophie. Dabei lässt sich doch schon im absolut Prosaischen der Neurologie und der jüngeren Hirnforschung ein philosophisch und kausal-logisches PARADOXON festmachen, das uns Maras scheinbar trivialen Aussagen explosionsartig zum Horror auswachsen lässt. Mittlerweile ist es wissenschaftlich unumstösslich gesichert, dass wir, wenn wir eine bewusste Entscheidung treffen, dies nur vermeintlich tun, weil eine neurologisch nicht zu definierende Instanz unseres Zentralen Nervensystems diese Entscheidung bereits einen winzigen Zeitraum zuvor schon getroffen hat, wir also nur ausführen was schon beschlossen war. Wenn wir uns dann auch noch den wissenschaftlich beschreibbaren aber nicht wirklich verstehbaren relativen Charakter der Zeit vergegenwärtigen und uns klar wird, dass ein uns winzig zu erlebender Zeitabschnitt zur angenäherten Unendlichkeit aufzudefinieren ist, können wir das schreckliche Ausmass im Kunstgewerkten Nr. 14 von Mara auszuloten beginnen, wohl ahnend, dass dem Lot kein Grund beschieden sein wird.</p>
<p>Gibt es Trost in dieser Einöde der nichtexistenten Freiheit?&nbsp;Vielleicht ansatzweise darin, dass&nbsp;wirkliches Vertrauen oder auch echte Treue sich zunächst die zweitgrösste Freiheit leistet, nämlich die der potentiellen Enttäuschung, des Missbrauchs also des Vertrauens, und im weiteren beschenkt sie sich mit der allergrössten Freiheit die es überhaupt gibt, die des Verzichtes auf einen Teil ihrer selbst.</p>
<p>Freiheit ist somit ohnehin nur ein Abglanz ihrer Idee. (<a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-gegensatz/nr14-freiheit-sicherheit/">zum Werk</a>)</p>
<p>Jul 2015,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wachsdum.ch/15104/freiheit-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<series:name><![CDATA[Sprachperlen]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Gnade vor Recht</title>
		<link>https://www.wachsdum.ch/14545/gnade-vor-recht/</link>
					<comments>https://www.wachsdum.ch/14545/gnade-vor-recht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Oct 2015 18:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperle]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Gnade]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wachsdum.ch/?p=14545</guid>

					<description><![CDATA[(stu)&#160;Drei gleichformatige und ohnehin gleichartige Quadrate in grauweisser Ausdehnung, die nur mit je einem in eine Ecke geschobenen dunkel-blutroten kleinen Viereck zu einer unmittelbar kaum merklichen aber eben doch sehr wirksamen Spannung und insgesamt zum alle drei Gestaltungen vereinenden Spannungsbogen zu führen vermögen. Zu diesem bewusst dezenten Gestaltungsstatus addiert sich dann aber noch ein Schriftzug ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/14545/gnade-vor-recht/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2074" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr12-aus-dem-rahmen-gefallen/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2074" class="wp-image-2074 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr12b.jpg" alt="Nr12 Aus dem Rahmen gefallen" width="1140" height="641" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr12b.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr12b-150x84.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr12b-300x168.jpg 300w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr12b-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-2074" class="wp-caption-text">Nr12 Aus dem Rahmen gefallen</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Drei gleichformatige und ohnehin gleichartige Quadrate in grauweisser Ausdehnung, die nur mit je einem in eine Ecke geschobenen dunkel-blutroten kleinen Viereck zu einer unmittelbar kaum merklichen aber eben doch sehr wirksamen Spannung und insgesamt zum alle drei Gestaltungen vereinenden Spannungsbogen zu führen vermögen. Zu diesem bewusst dezenten Gestaltungsstatus addiert sich dann aber noch ein Schriftzug in einer gestempelt erscheinenden Blockschrift, die an Containerbeschriftung, aber auch fast nostalgisch an Militärmagazine und Waffenbeschriftungen, an Panzerschiffe und Unterseeboote erinnert. Und in der Tat passt diese letztere Assoziation besonders gut, denn die drei Tableaus wirken ja wirklich wie alte stahlgraue Panzerplatten mit einer durchdrückenden, ins Viereck gezwungene Blutspur.<span id="more-14545"></span></p>
<p>Nein, obwohl rein abstrakt ausgeführt, es ist keine sinnlich angenehm aufzunehmende Kunst, die uns der Kunstwerker hier anheim stellt! Insbesondere, wenn wir den auf alle drei Bildtafeln annähernd paritätisch verteilten Schriftzug lesen. AUS DEM RAHMEN GEFALLEN steht da, als wäre es ein von einem anonymen Beamten eines totalitären Regimes verhängtes und sicherheitshalber auf ewig eingebranntes Verdikt, von dem man hinwiederum nicht weiss, ob es der skandalösen, wenn auch durchaus designnmässig dekorativen Schieflage der Bilder Rechnung trägt, oder ob diese an ein sinkendes Schiff angelehnt erscheinende Schräge, diese Sinklage, dieser höllische Winkel der Titanik, ein das Urteil vollstreckendes Moment des Verdiktes darstellt. Möglicherweise – und ich tendiere unbedingt in diese Richtung – ist es ein Paradoxon, das beides meint, das dann einerseits in der im Werk beklemmend vermittelten Unausweichlichkeit gegenüber jeglicher anonymer Macht, als Hommage an Kafka und in seiner Paradoxalität an Shakespeare zu verstehen wäre.</p>
<p>Klar ist natürlich die Primärbotschaft Maras, der ja immer wieder den lächerlichen Dirigismus darlegt, dass zwar Kunst aus dem Rahmen zu fallen hat, um von der Clique der Apparatschiks, die sich als Intelligenzija der Kunst- und Finanzwelt feiern, als solche beglaubigt zu werden, dass aber dann jegliches aus dem Rahmen fallen von Kunst einen neuen Rahmen der alten Verbürgerlichung zur Folge hat. Wer aus dem Rahmen fallen will, fällt nirgendwohin, ausser in den Rahmen zurück. Der einzige Fall, den eine solche um die Gunst der Menge und um dir Gunst der jeweilig von dieser beglaubigten Gralshüter der richtigen, der wirklichen Kunst bemühte Kunst zur Folge hat, ist ein moralischer Fall und einer der letztlich in die Kunstferne führt.</p>
<p>Ja, diese Zusammenhänge zu vermitteln sind Mara wichtig und sie sind ihm in allem, was er als Kunstwerker tut und in seinem ganzen Denken zu verwesentlichen sucht als prinzipiell philosophische Prämisse und als bewusstes Agens stets gegenwärtig. Und der Mechanismus, der jedes Aus-dem-Rahmen-fallen automatisch und unmittelbar zu einer neuen Verrahmung führen ist natürlich auch ein beispielhaftes Modell des Leibnizschen Determinismus, zu dem Mara im Laufe seines Lebens eine starke Affinität entwickelt hat.</p>
<p>Selbstredend hat dieses Leben in seiner Psyche Spuren hinterlassen, die sich auch in seinen Werken abbilden, auch wenn Mara richtigerweise – wiewohl selbst Psychiater – keineswegs bemüht ist, seine Werke psychogrammatisch aufleben zu lassen – es geht eben um sehr viel mehr – auch wenn dieses niemals geklärt und gefasst werden kann, auch nicht künstlerisch!</p>
<p>Dies darf jedoch die Betrachtung seiner Werke nicht hindern, auch den Menschen Mara, seine seelische Befindlichkeit, seine im selbst un- oder halbbewussten rein menschlichen Motive zu suchen. Denn immer ist der Künstler sehr viel stärker sein Werk, als es ihm selbst und uns auf Anhieb erscheint und bewusst ist. Wobei es bei all den Versuchen das Werk zu verstehen, niemals um Enthüllung und Entblössung des jeweiligen Autors zu tun ist – es sei denn, dass wir uns dadurch, in einer zweiten Phase selbst zu entdecken vermögen, indem wir letztlich vor uns selbst unser eigenes Selbst enthüllen und entblössen.</p>
<p>Lassen wir uns, falls wir tiefenpsychologische Eroberungen im unbekannten Kontinent des Kunstwerkers und im noch unbekannteren und rätselhafteren Kontinent unserer selbst – weil dieser uns zunächst zu Unrecht scheinbar zugänglicher erscheint – nicht erschrecken. Seien wir geduldig mit uns und auch mit allen andern und lassen wir dann vor allem GNADE VOR RECHT walten. Kunst sollte uns niemals neurotisieren, sondern uns im Gegenteil befreien dürfen. Geben wir ihr und uns die Chance!</p>
<p>Mai 2015,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
<p>________________________________<br>
<a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr12-aus-dem-rahmen-gefallen/">zum Werk</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wachsdum.ch/14545/gnade-vor-recht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<series:name><![CDATA[Sprachperlen]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Revolution</title>
		<link>https://www.wachsdum.ch/13073/revolution/</link>
					<comments>https://www.wachsdum.ch/13073/revolution/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 05:00:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperle]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wachsdum.ch/?p=13073</guid>

					<description><![CDATA[(stu)&#160;Im gediegen mit Mattglanz veredelten Goldrahmen und hinter Glas verewigt die tiefgoldgelbe Platte, die mittels unten rechts sorgfältig attackiertem Drehwerklein mit musikalischem Potential zur goldenen Schallplatte erkoren ist, die trotzdem nicht wie üblich rund sondern einem Tafelbildchen gemäss brav rechteckig ausgeformt die eingemessene Rahmenmitte schmückt und somit als eigentlicher Bildgegenstand erkennbar das Rahmenwerk zum Thron ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/13073/revolution/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2070" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr11-rahmenhandlung-4/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2070" class="wp-image-2070 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr11a.jpg" alt="Nr11 Rahmenhandlung 4" width="1140" height="821" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr11a.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr11a-150x108.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr11a-300x216.jpg 300w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr11a-1024x737.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-2070" class="wp-caption-text">Nr11 Rahmenhandlung 4</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Im gediegen mit Mattglanz veredelten Goldrahmen und hinter Glas verewigt die tiefgoldgelbe Platte, die mittels unten rechts sorgfältig attackiertem Drehwerklein mit musikalischem Potential zur goldenen Schallplatte erkoren ist, die trotzdem nicht wie üblich rund sondern einem Tafelbildchen gemäss brav rechteckig ausgeformt die eingemessene Rahmenmitte schmückt und somit als eigentlicher Bildgegenstand erkennbar das Rahmenwerk zum Thron erkürt und das mit kitschigschönem Schriftzug in der Mode der Fünfziger zusätzlich zur edlen Trophäe im Retrolook gestylt gestaltet ist.&nbsp;Heintje und Peter Alexander hätten ihre pures Entzücken wohl gleich musikalisch auszudrücken gewusst, aber wir lassen uns jetzt nicht einlullen und lesen was da so herzallerliebst in etwa von unten links nach oben rechts hingeschnörkelt steht.<span id="more-13073"></span></p>
<p>RAHMENHANDLUNG 4 steht unmissverständlich und ziemlich ernüchternd da und überhaupt ist da gar kein Schutzglas für Edles und das Mittelgeviert ist nicht tiefgolden gefärbt, sondern packpapierig-pavatexig bräunlich sandfarben profanisiert. Und die kleine Musikmaschine, dieser frühe Computer, klimpert beim Drehen wohl auch nicht irgendein nettes Melödiechen aus der rosaroten Marzipanwelt, sondern vermutlich die zwar eigentlich geniale „Elise“ von Beethoven, die als über zweihundertjähriger Gassenhauer jedoch derartig sirupisiert die Gehörgänge verklebt, dass ein gewöhnlicher Tinitus fast als gnädiges Privileg zu begrüssen wäre. Drehen wir also um Gotteswillen nicht an der Minikurbel, denn diese erwiese sich gewissermaßen als Büchsenöffner für die Büchse der Pandora! Oder will uns der verschmitzt gewitzte Kunstwerker an der Nase herum führen, indem das Musikmaschinlein Jimi Hendrix‘ s „Hey Joe“ runterklöppelte, wenn man es nur wagen würde, die Kurbel zu drehen?</p>
<p>Genug der Spekulation! Es geht zwar schon um Musik. Aber eigentlich steht hier die Musik nur als eine der unendlich scheinenden Möglichkeiten, die das menschliche Leben uns bereitstellt. Möglichkeiten, die zu ergreifen wir aufgefordert sind, nach unserem freien Willen zu nutzen oder auch nicht? Können wir wirklich tun und lassen, was uns gefällt? Ist es nicht vielleicht eher so, dass alles was wir vermeintlich nach unserem freien Willen tun, uns tatsächlich gar nicht anders möglich ist zu tun? Ist es uns wirklich möglich? Das ist die Frage, die der Kunstwerker sich und uns immer wieder in neuer Ausprägung und Differenzierung stellt – ohne sie je beantworten zu können. Denn das diesbezüglich stetige Fragen kann uns zwar keineswegs aus dem ewigen Rahmen erlösen, aber es ist oder wäre die einzige Revolution, die unblutig, menschenfreundlich und in sich als Wert echten Erfolg darstellt, denn sie ist nicht allein dem Tun nach sondern auch ein gefühltes Bisschen echt willentlich!&nbsp;In diesem Sinne: AUF BRÜDER UND SCHWESTERN! ZUR SONNE ZUR FREIHEIT….!</p>
<p>Und bitte — drehen Sie doch einfach an der Kurbel, wenn gerade niemand hinsieht! Es wird Ihnen gut tun. (<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-rahmenhandlung/nr11-rahmenhandlung-4/">zum Werk</a>)</p>
<p>Mai 2015,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wachsdum.ch/13073/revolution/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<series:name><![CDATA[Sprachperlen]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>Anleitung zum Glücklichwerden</title>
		<link>https://www.wachsdum.ch/12299/anleitung-zum-gluecklich-werden/</link>
					<comments>https://www.wachsdum.ch/12299/anleitung-zum-gluecklich-werden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 11:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Auseinandersetzung]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachperle]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.wachsdum.ch/?p=12299</guid>

					<description><![CDATA[(stu)&#160;Meiers haben Zoff und zwar gewaltig und sie haben dies nicht zum ersten Mal, sondern zum gefühlten hunderttausendsten Mal! Sie prügeln in der Folge gnadenlos und auch oder gerade unter der Gürtellinie verbal aufeinander ein und am liebsten würden sie – und sie sind immer näher daran es wirklich zu tun – dies auch manuell ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/12299/anleitung-zum-gluecklich-werden/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2043" style="width: 360px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-deutung/nr17-auseinandersetzung/"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2043" class="wp-image-2043" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr17a-676x1024.jpg" alt="Nr17 Auseinandersetzung" width="350" height="530" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr17a-676x1024.jpg 676w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr17a-99x150.jpg 99w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr17a-198x300.jpg 198w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kwNr17a.jpg 753w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px"></a><p id="caption-attachment-2043" class="wp-caption-text">Nr17 Auseinander- Setzung</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Meiers haben Zoff und zwar gewaltig und sie haben dies nicht zum ersten Mal, sondern zum gefühlten hunderttausendsten Mal! Sie prügeln in der Folge gnadenlos und auch oder gerade unter der Gürtellinie verbal aufeinander ein und am liebsten würden sie – und sie sind immer näher daran es wirklich zu tun – dies auch manuell und peduell tun. Sie, die Sie das lesen, kennen dies natürlich nur vom Hörensagen, aber Sie wissen schon in etwa, was ich meine. Eine üble Situation, wenn sich Zwei derart innig streiten, statt sich in gleicher Intensität zu küssen oder so – vor allem oder so. Statt sich gesittet miteinander AUSEINANDER ZU SETZEN, machen sie sich miteinander gegenseitig das Leben zusehends zu Hölle. Was ist zu tun?<span id="more-12299"></span></p>
<p>Meiers sollten sich unbedingt zwei Stühle schnappen und es müssen nicht zwingend die wunderschönen beiden Design-Klassiker sein, die selbst noch im Vitra-Modell, als die Mara sie in seiner Modellinstallation verwendet hat, einfach prima aussehen, obwohl ich Ihnen eigentlich raten möchte, sich solch schönes Mobiliar zu leisten, denn empfundene Schönheit ist immer ein Therapeutikum, selbst bei Meiers. Zurück zu Meiers, die sich also zwei Hocker von Ikea gegriffen haben und sie jetzt in der Art AUSEINANDERSETZEN wie in Maras Modell oder in seiner ANLEITUNG ZUM GLÜCKLICH WERDEN, wie man sein Werk schlichtweg auch betiteln könnte, zu sehen ist. Sind die Sitzgelegenheiten schliesslich positioniert, können Meiers Platz nehmen und sie sind nun AUSEINANDER GESETZT. Dies ist nötig um sich nun tatsächlich miteinander in einer geregelten Form verbal und inhaltlich AUSEINANDER ZU SETZEN.</p>
<p>Natürlich sollte – gerade bei Meyers, die schon so tief im Unvermögen miteinander klar zu kommen verloren sind, dass sie sich in fruchtbarer einigermassen stressarmer und notwendigerweise leicht ritualisierter Form AUSEINANDER ZU SETZEN längst ausser Stande sind – an dieser Stelle eine am besten professionell befähigte Person zugezogen werden, als da sind Mediatoren mit psychologischem, psychiatrischem und vielleicht auch juristischem Hintergrundwissen von stabilster Gründlichkeit. Denn jetzt geht es mit Meiers ins Volle. Es wird, eben mit Hilfe der Mediation, abgemacht wer zuerst redet und dass während der ebenfalls in der Dauer vorher festgelegten Sprechdauer der jeweils andere nur zuhören, nicht aber unterbrechen darf und so weiter und so fort.</p>
<p>Sie und ich haben so etwas natürlich nicht nötig, aber vielleicht kennen Sie und ich jemanden, dem diese geführte Form der AUSEINANDERSETZUNG wirklich gut tun könnte. Suchen Sie auf alle Fälle professionelle Hilfe, und die von Ihnen anvisierten Patienten werden staunen, wie gut AUSEINANDERSETZUNG tatsächlich tun kann. Es ist kein Allheilmittel. Aber ganz allgemein und für jede Form von Frage oder Konflikt ist die AUSEINANDERSETZUNG der einzige Weg zu wirklichen Lösungen, selbst wenn diese oftmals darin bestehen einzusehen, dass es nicht immer eine Lösung gibt. (<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr17-auseinandersetzung/">zum Werk</a>)</p>
<p>Mai 2015,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.wachsdum.ch/12299/anleitung-zum-gluecklich-werden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
		
		<series:name><![CDATA[Sprachperlen]]></series:name>
	</item>
	</channel>
</rss>
