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	<title>Religion - kunst &amp; wach</title>
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	<title>Religion - kunst &amp; wach</title>
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		<title>Stacheldraht Papiertiger und Biedermänner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Nov 2021 08:44:56 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_14275" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-deutung/nr68-angestachelt/"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-14275" class="wp-image-14275 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr68_Angestachelt_010-e1444315278868.jpg" alt="Nr68 Angestachelt" width="1140" height="760"></a><p id="caption-attachment-14275" class="wp-caption-text">Nr68 Angestachelt</p></div>
<p>(<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">stu</a>)&nbsp;100&nbsp;Meter soliden und neuen Stacheldrahtes zur Rolle gewickelt und zum Zylinder hochgestellt, als wärs ein Suppentopf. Aber nein! Hier heisst es nicht: “Es ist angerichtet!” sondern viel mehr: “Es ist angestachelt!” und auch wenn man den Eindruck haben könnte, dass der Kunstwerker zwar nicht auf den Hund sondern eben auf den Stacheldraht gekommen sei — tatsächlich ist Nummer 68 bereits das zweite Werk stacheldrahtiger Phänomenologie — hat es sich Mara nicht leicht gemacht. Denn seine Materialwahl ist im thematischen Kontext zwingend, weil Aussage, Programm und Ikonologie in Einem. Mir hat es der kryptopolitische Konzeptkünstler Mara, der sich als Kunstwerker versteht, auch nicht leicht gemacht — mit diesem brisanten Thema, das sinnvoll nur mit der Inanspruchnahme&nbsp; von mehr Platz als üblich kommentiert werden&nbsp;kann<span id="more-23407"></span>.</p>
<p>Als Inspiration für sein Kunstwerk und ganz klar auch uns als solche angetragen, verweist Mara auf die Eingangs zitierte Warnung von Ulli Kulke, der — alarmiert von der allgemeinen Ignoranz der westlich-christlichen ersten Welt gegenüber den gefährlich militanten Hetztiraden gegen die Christen und den Westen der islamischen vorwiegend der dritten Welt angehörenden Propagandisten auf dem Vehikel des Islam, was im Umfeld des Islam Pogromen gegen die dort ansässigen Christen zur Folge hat.&nbsp;Pogrome die einerseits absolut gegen das Gebot der Religionsfreiheit im Islam verstossen — die islamische Theologie und Weisheitslehre begründet diese Religionsfreiheit seit altersher damit, das Allah, wenn er nur den Islam gewollt hätte, dies auch so geschaffen hätte. Pogrome und Hetzerei, die andererseits dem Westen seit Jahrhunderten bekannt sind — waren doch die Christen selbst in dieser Sparte des Hetzens und Schlachtens Andersgläubiger noch bis ins 19. Jahrhundert die überragenden Meister — die aber die jüngste Geschichte und die Gegenwart tunlichst verschweigt. Selbst oppositionellsten Kreisen und deren Medien sind diese Verbrechen von Extremisten und breiten Kreisen der Bevölkerung und den Regierungen in islamischen Ländern ein Tabu. Warum eigentlich? Warum werden die wenigen Warnenden wie der genannte Ulli Kulke oder erst recht Schwerstgewichte was Kompetenz betrifft wie der weit herum geächtet verstorbene Peter Scholl Latour als Falken oder gar als rechtslastige Fremden-Hetzer oder als komische und geistig behinderte Figuren diffamiert und lächerlich gemacht? Diese Warnung und zweifelsfrei gerechtfertigte Klage von Ulli Kulke steht natürlich im Zusammenhang mit den zunehmend im Millionenbereich zu zählenden Flüchtlingen aus vorwiegend eben gerade diesen Brandherden der irrationalsten Christenhetze und Christenverfolgung. Es ist klar, dass es europaweit keinerlei griffige, nachhaltige und billige bzw. auf Dauer im ohnehin schon sozial unverträglich liberal tiefbesteuerten Bereich bezahlbare Konzepte gibt mit denen Massen von Migranten assimiliert werden können. Es handelt sich um Migranten, die auch Wünsche äussern und deren Leumund und Gesinnung und deren Grad politisch-religiöser Militanz, ja sogar deren zivile Identität in der Regel überhaupt nicht festgestellt werden kann. Es ist selbst den Gutmeinendsten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Exekutiven, Sozialinstitutionen und der allgemeinen Bevölkerung — und wer will den Flüchtlingen nicht helfen — mindestens im Hinterkopf klar, dass wir innert nützlicher Frist die Heerscharen von in keinerlei Beziehung mit den Gegebenheiten der westlichen Welt zu vereinigenden Flüchtlinge, die mehrheitlich bereits vor ihrer Ankunft bei uns als Parallelgesellschaften formiert sind — mit dem überdies nicht wegzudiskutierenden Potential zur Mehrheitsbildung — nicht wirklich in unsere kulturell und ökonomisch und sozial höchst sensiblen Staaten aufnehmen können. In eine nota bene selbst in ihrem allfälligen Atheismus christlich und aufklärerisch geprägte europäische Welt, die den pathologischen altorientalischen Frauenhass — den auch das Christentum zu überwinden hatte — keinesfalls dulden kann. Zur Erinnerung: In den islamischen Stammländern der Immigranten werden Frauen, entgegen übrigens wiederum den Vorschriften des Korans, traditionsgemäss verhüllt und ebenfalls entgegen dem Koran in der persönlichen Entwicklung systematisch unterdrückt und ebenfalls entgegen dem Koran in gewissen Gegenden sogar geschlechtlich beschnitten, das heisst in traumatischer Weise körperlich und seelisch-geistig übelst verstümmelt.</p>
<p>Natürlich gibt es historische Altlasten aus der Zeit des imperialistischen Kolonialismus und leider auch gegenwärtige, oft verbrecherische und mindestens am Rande einer im übrigen fragwürdigen westlich gewichteten Legalität operierende ökonomisch-institutionelle Fehlleistungen und Mächte, wie etwa die Ausbeutung besagter Länder über Rohstoffkonzerne, Waffenhandel, Agrar-Bodenspekulation, Patente auf Basis-Sämereien und Basis-Medikamenten, Wasserrechte, Hedge-Fonds und anderes mehr. All dies im übrigen ohne die Einhaltung auch nur der geringsten Sozial- und Umwelstandards! Vergessen wir ebenfalls nicht den nach wie vor nicht ausgerotteten Hunger in der Welt im Kontrast zu unserer wachstumsgeilen übersättigt hedonistischen Konsumgesellschaft, die mit der Hälfte dessen was sie an Nahrungsmittel wegwirft den Hunger in der Welt für immer stillen könnte. Vergessen wir auch nicht die auf Grund unseres ungebremsten Ölhungers weltweit geschützten radikalislamischen Diktaturen wie etwa die Emirate, die ihresgleichen selbst in der europäischen Antike und Mittelalter kaum zu finden&nbsp;sind.</p>
<p>Mit all dem endlich aufzuräumen ist ein absolutes Muss. Unterlässt man diese Korrekturen, sind alle Pläne der EU und der ersten Welt die Migrationgsströme zu assimilieren und zum Versiegen zu bringen lediglich Papiertiger.</p>
<p>Berechtigt nun diese Art der Unterdrückung und Ausbeutung der dritten Welt durch unsere, durch die erste Welt die derzeitig kultivierte POLITICAL CORRECTNES der absoluten ZENSUR und WAHRNEHMUNGSBLÖDHEIT und der FALSCH VERSTANDENEN MENSCHLICHKEIT die nicht nur von der politischen sondern auch der intellektuellen und kulturellen Kaste dieser ersten Welt weitestgehend mitgetragen&nbsp;wird?</p>
<p>Nein! Im Gegenteil! Denn unser Europa, das Europa der EU in Vereinigung mit den wenigen nicht EU zugehörigen aber dennoch europäischen Staaten, wie vor allem der Schweiz, ist insgesamt gerechnet die grösste Wirtschaftsmacht der Welt, und Europa ist das Stammland&nbsp; der westlichen hochentwickelten Kulturen und deren Einflussgebiete, und Stammland der Leitkultur weltweit. Diese ökonomische und kulturelle Welt-Macht Europa hat eine entsprechende Verantwortung und — gerade wenn sie helfen will — die Pflicht sich und seine demokratisch-aufklärerischen Ideale zu schützen. Europa braucht eine agile Aussenpolitik und die finanziellen und militärischen Mittel, diese nachhaltig, nämlich zum Nutzen aller Beteiligten, durchzusetzen — und zwar auch vor Ort. Vor allem aber braucht Europa ein starkes Selbstbewusstsein und den entsprechenden, wenn nötig aggressiven Selbsterhaltungstrieb. Mit devoter Anbiederung und Anpassung an primitiv-islamistische Flüchtlinge und deren Schleppermafia und den meist unrealistisch überspannten Ansprüchen dieser fehlgeleiteten jedoch tatsächlich hilfsbedürftigen Entwurzelten ist der Katastrophe Tür und Tor geöffnet. Mit blindem Optimismus die Arme öffnen und so tun als sei die Integration von vorwiegend schlecht ausgebildeten jungen Männer aus bildungsfernen islamisch bis islamistisch geprägten Heimatländern in einen mindestens angespannten und den Ankömmlingen weitgehend nicht adäquaten und ohnehin brutal liberalisierten Arbeitsmarkt eine Sache des guten Willens, der privaten Initiative und der Menschlichkeit, ist letztlich eine explosive und konzeptionslos dumme Lügerei. Es ist eben dies jene Augenwischerei, die sich bei näherem Hinsehen als biedermännische Brandstifterei im ganz grossen Stil entlarvt. Wem nützt’s? Auf Dauer gewiss Niemandem — nicht einmal jenen Politiker, die sich jetzt plötzlich ein überaus grosses und weit offenes Herz zugelegt haben, um dann wenig später, beim Durchbruch des Scheiterns die Hände in Unschuld waschen zu können — wie weiland der biblische Prokurator von Jerusalem, Pontius Pilatus.</p>
<p>Okt 2015, <a title="mehr zu W. Studer" href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W.&nbsp;Studer</a></p>
<p>________________________________<br>
<a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-deutung/nr68-angestachelt">zur Werkseite von &lt; NR68 ANGESTACHELT &gt;</a> mit weiteren Bildern, Werkdaten und Klassifikation</p>
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		<title>Zurück in die Zukunft der Blau-Wahrnehmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 08:08:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[(stu)&#160;Eine seltsam elegant dahin drehende Stacheldraht-Spirale, die wie ein Modell im Maßstab 1:100 eines Tornados allein schon daher Ungutes ahnen lässt und die auf dem üblichen Podest des Kunstwerkers je nach Lichteinfall merkwürdige und unheimelige Schatten wirft, die uns diffus an schreckliche nur schlecht verdrängte Bilder mahnt, und die uns trotz ihrer tänzerische Dynamik wegen ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/22278/zurueck-in-die-zukunft-der-blau-wahrnehmung/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_12860" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr65-schweigespirale/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12860" class="wp-image-12860 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr65_Schweigespirale_011-e1444315452123.jpg" alt="Nr65 Schweigespirale" width="1140" height="760"></a><p id="caption-attachment-12860" class="wp-caption-text">Nr65 Schweigespirale</p></div>
<p>(<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">stu</a>)&nbsp;Eine seltsam elegant dahin drehende Stacheldraht-Spirale, die wie ein Modell im Maßstab 1:100 eines Tornados allein schon daher Ungutes ahnen lässt und die auf dem üblichen Podest des Kunstwerkers je nach Lichteinfall merkwürdige und unheimelige Schatten wirft, die uns diffus an schreckliche nur schlecht verdrängte Bilder mahnt, und die uns trotz ihrer tänzerische Dynamik wegen ihrer Stacheln zurückschrecken lässt.</p>
<p>Es ist dies die fast naive und auf jeden Fall unmittelbar authentisch, quasi der Jugendkultur gleich, wirkende Umsetzung der in wissenschaftlichen Arbeit von E. Noelle-Neumann definierten SCHWEIGESPIRALE, die ebenso exakt und menschlich und künstlerisch besser, nämlich in gefühlstiefer Wahrnehmung im Werk von Heinrich Mann “der Untertan” und in Alberto Moravias “Il conformista”, in nicht zu überbietender Differenziertheit und in einer kaum zu ignorierenden ewigen Aktualität längst zum literarischen Denkmal geworden ist.</p>
<p>Dem Kunstwerker ist dieser Stoff, dieses Urphänomen in einer ihm nur scheinbar paradoxal fröhliche Gelassenheit auslösenden Intensität stetig nahe. Es gibt nichts, an dem er diese Leidigkeit nicht ermessen würde. Aber seiner unmittelbaren Erkenntnis dieses die Menschheit seit jeher mit-definierenden Wesenszuges folgt die Weisheit des frohen Mutes. Diese seine, jeglicher Depression ferne Sicht ist das Fundament aller seiner Werke und wohl auch seines ärztlichen Wirkens. Bezeichnenderweise erinnert die Stachelspirale an die DORNENKRONE und es scheint, als hätte Mara diese Krone auseinandergezogen dargestellt, um deren Tatsächlichkeit in jeder ihrer Windungen, vom Kleinen ins Unendliche und Unbestimmte, quasi wissenschaftlich aufgegliedert darzubieten.</p>
<p><span id="more-22278"></span></p>
<p>Kommen wir nun zu dieser SCHWEIGESPIRALE, kommen wir zu Maxli, der zusammen mit dem etwas älteren Vreneli, den Himmel betrachtet. Vreneli behauptet, der Himmel sei rosa. Maxli, dem die Farbe des sommerlichen und wolkenlosen Nachmittagshimmel durchaus als blau vorkommt, beeilt sich aber nach kurzem Nachdenken zu bestätigen, was die “Chefin” sagt: Ja, der Himmel ist rosa! Was auf dieser Ebene noch als schlaue Vermeidung von Sanktion erscheint, wird spätestens bei Max bereits so weit verinnerlicht sein, dass es ihm selbst nicht mehr bewusst ist. Max ist denn auch jener ideale Gehorsamsneurotiker, der sich die meiste Zeit als bedacht und weitsichtig wahrnimmt, der von sich glaubt, ein idealer Bürger zu sein und der in seiner Pflichterfüllung als Untergebener oder als Vorgesetzter bis zur offenen und kompensatorisch narzisstischen Unmenschlichkeit radikal sein wird. Max und sein weibliches Gegenstück, das es selbstverständlich auch gibt, sind der Stoff aus dem das Podest der Macht besteht, und es ist völlig egal ob dieses Monstrum wirtschaftlicher, militärischer, politisch, religiös-konfessioneller, esoterischer, wissenschaftlicher, partnerschaftlicher, sexueller usw. Ausprägung ist, die Maxen dieser Welt sind immer gerne und übereifrig dabei, sich für die Macht in die Brust oder in den Waffenrock zu werfen, um gnadenlos niederzumachen, was widerborstig genug ist, sie möglicherweise daran zu erinnern, dass auch in ihnen selbst noch immer jener verschüchterte Maxli gefangengesetzt verharrt.</p>
<p>Kann Max geheilt werden,? Wird Max dereinst zu einem, der die SCHWEIGESPIRALE zu verlassen im Stande ist, bevor er jemandes Unheil lauthals als Heil zu deklarieren gezwungen wird oder gar gerne dazu bereit ist? Wird Max, werden wir uns QUERDENKEND vom aufoktroyierten Vollzugsgehilfen-Dasein FREIDENKEN — und dies auf Dauer? Was fast unmöglich scheint, ist eigentlich fast ein Kinderspiel: Werden wir Kinder und starten wir noch einmal. Das bedeutet nicht kollektive Reinfantilisierung, sondern die Wiedergeburt der reinen BLAU-WAHRNEHMUNG. Wagen wir das Wagnis des Denkens und Fühlens ausserhalb jeglicher Vorschriften auf dem Spielplatz jenes Lebens, das unseres ist, und beginnen wir endlich statt zu schweigen zu reden. Nehmen wir in Kauf auch mal das Falsche, das Peinliche und das Unkluge herausbrechen zu lassen. Man kann sich in der Bewegung des Redens verändern, erneuern und klüger werden — und, ja, ist Ihnen nicht auch schon aufgefallen, dass jene stillen Wasser, die so überaus tief gründen sollen, zum überwiegenden Teil langweilige Flachwasser sind?</p>
<p>Sep 2015, <a title="mehr zu W. Studer" href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W.&nbsp;Studer</a></p>
<p>Besu­chen Sie die <a href="https://www.wachsdum.ch/galerie/werkraum-rahmenhandlung/nr65-schweigespirale/">Werk­seite von&nbsp;Nr65</a>&nbsp;(mit &nbsp;weiteren Bildern, Werk­daten und Klas­si­fi­ka­tion)</p>
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		<title>Närrische Öffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2015 06:58:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prologe]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Rahmenhandlung «Ist das irgendwie aufzuhalten» fragte der Reporter auf Radio Vatikan bedeutungsvoll. Gemeint war die erschreckende&#160;Zunahme von Austritten aus den grossen Landeskirchen. Tatsächlich sind auch in der Schweiz die Konfessionslosen die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe, deren Anteil sich zwischen 1970 und 2012 mehr als verfünfzehnfacht (sic!) hat. 2009 gab es im Kanton Zürich erstmals mehr ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/10431/naerrische-oeffnung/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_10451" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a title="Nr51 Närrische Öffnung" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-rahmenhandlung/nr51-naerrische-oeffnung/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10451" class="wp-image-10451 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr51-Närrische-Öffnung-bk-rd.jpg" alt="Nr51 Närrische Öffnung" width="1024" height="288" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr51-Närrische-Öffnung-bk-rd.jpg 1024w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr51-Närrische-Öffnung-bk-rd-150x42.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/Nr51-Närrische-Öffnung-bk-rd-620x174.jpg 620w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><p id="caption-attachment-10451" class="wp-caption-text">Nr51 Närrische Öffnung</p></div>
<h3>Rahmenhandlung</h3>
<p>«Ist das irgendwie aufzuhalten» fragte der Reporter auf Radio Vatikan bedeutungsvoll. Gemeint war die erschreckende&nbsp;Zunahme von Austritten aus den grossen Landeskirchen. Tatsächlich sind auch in der Schweiz die Konfessionslosen <span id="more-10431"></span>die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe, deren Anteil sich zwischen 1970 und 2012 mehr als verfünfzehnfacht (sic!) hat. 2009 gab es im Kanton Zürich erstmals mehr Konfessionslose als Reformierte oder Katholiken und selbst die universelle Begeisterung für den neuen Papst konnte die Emigration aus den beiden grossen Landeskirchen nicht aufhalten. Die Lage ist ernst und guter Rat teuer.</p>
<h3>Reformieren und Öffnen</h3>
<p>Aus dem Zürcherischen Stadtpräsidium kam unlängst der gerissene Vorschlag, die leeren Kirchen zwecks Verbesserung der kümmerlichen Besucherzahlen anderen, besser frequentierten Konfessionen zur Verfügung zu stellen. Ein Vorschlag, der allerdings beträchtliche Proteste nach sich zog. Hingegen scheint —&nbsp;ungeachtet der Tatsache, dass gerade die bereitwillig reformierten Reformierten am meisten Austritte zu beklagen haben&nbsp;— allgemeiner Konsens darüber zu herrschen, dass sich die grossen Landeskirchen (weiter) reformieren und öffnen müssen. Und sie öffnen sich. So zum Beispiel die Peterskapelle an besten Lage an der Reuss in Luzern mit neuen Angeboten, welche die vielfältigen Bedürfnisse heutiger Menschen ansprechen — Ausstellungen, Installationen, Lesungen oder Hip-Hop Konzerte. Andernorts wurden in Kirchen Bibliotheken, Museen oder Restaurants eingerichtet. Auch in der hiesigen Bevölkerung findet zum Beispiel der ökumenische Fastnachtsgottesdienst bereits grossen Anklang und die unzähligen Fastnachts-Guggen (ohne Mangel an Zulauf) sind dankbar, dass ihnen mittlerweile sogar die Katholische Kirche die Pforten öffnet für ihre (lauten) Proben. Eine närrische Öffnung quasi…</p>
<h3>Mehr zum Werk Nr51</h3>
<p>Weitere Bilder, Werk-Daten und einen Kommentar von W.&nbsp;Studer finden Sie auf der <a title="Nr51 Närrische Öffnung" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-rahmenhandlung/nr51-naerrische-oeffnung/">Werkseite von Nr51</a></p>
<p>___________________________</p>
<h3>Quellen</h3>
<p>Kirchenaustritte, langfristige Gründe und aktuelle Anlässe&nbsp;<a title="zum Artikel" href="http://de.radiovaticana.va/storico/2013/11/02/kirchenaustritte_langfristige_gr%C3%BCnde_und_aktuelle_anl%C3%A4sse/ted-742911">Radio Vatikan</a><br>
Strukturerhebung Religion 2012&nbsp;<a title="Bundesamt für Statistik" href="https://web.archive.org/web/20160926050658/http://www.bfs.admin.ch:80/bfs/portal/de/index/themen/01/05/blank/key/religionen.html">Bundesamt für Statistik</a><br>
Soll die Kirche Fastnacht feiern&nbsp;<a title="Aargauer Zeitung" href="http://www.aargauerzeitung.ch/panorama/vermischtes/soll-die-kirche-fasnacht-feiern-6407000">AG Zeitung</a><br>
Leere Kirchen kosten auch&nbsp;<a title="St. Galler Tagblatt" href="http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/stadtstgallen/tb-ag/Leere-Kirchen-kosten-auch;art197,4095675">St.Galler Tagblatt</a><br>
In dieser Kirche soll es Hip-Hop Konzerte geben&nbsp;<a title="zum Artikel" href="http://www.20min.ch/schweiz/zentralschweiz/story/In-dieser-Kirche-soll-es-Hip-Hop-Konzerte-geben-17427175">20Min</a></p>
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