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	<title>Randständig - kunst &amp; wach</title>
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	<description>kunstwerken und wachstumswahn</description>
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		<title>Neid leuchtet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[waStu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 08:11:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Werk]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu) Als wär’s ein selt­sames und kostbar-anrü­chiges Exponat in einem Museum des ana­ly­tisch aber letzt­lich trotzdem unver­ständ­lich dar­ge­stellten Wahn­sinns, in einer ewigen und all­um­fas­senden Samm­lung his­to­risch-eth­no­lo­gisch-sozi­o­psy­cho­lo­gi­scher Para­digmen, im Kabi­nett des über­wirk­lich Wirk­li­chen und brav ein­ge­füllt in einer den übli­chen Sockel des Kunst­wer­kers krö­nenden Scha­tulle, ist da zu sehen GRÜNERGLIBBER umstanden von Figür­chen, die zunächst den ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/17336/neid-leuchtet/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8488" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-deutung/randstaendige/"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8488" class="wp-image-8488 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_004_Nr28Randständige_01.jpg" alt="Nr38 Randständige" width="1024" height="683" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_004_Nr28Randständige_01.jpg 1024w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_004_Nr28Randständige_01-150x100.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_004_Nr28Randständige_01-568x378.jpg 568w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></a><p id="caption-attachment-8488" class="wp-caption-text">Nr38 Randständige</p></div>
<p class="wp-caption-text" style="text-align: justify;"><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a> Als wär’s ein selt­sames und kostbar-anrü­chiges Exponat in einem Museum des ana­ly­tisch aber letzt­lich trotzdem unver­ständ­lich dar­ge­stellten Wahn­sinns, in einer ewigen und all­um­fas­senden Samm­lung his­to­risch-eth­no­lo­gisch-sozi­o­psy­cho­lo­gi­scher Para­digmen, im Kabi­nett des über­wirk­lich Wirk­li­chen und brav ein­ge­füllt in einer den übli­chen Sockel des Kunst­wer­kers krö­nenden Scha­tulle, ist da zu sehen <span class="caps">GRÜNER</span><span class="caps">GLIBBER</span> umstanden von Figür­chen, die zunächst den Mass­stab der Sze­nerie vor­geben.<span id="more-17336"></span><br>
Glibber, gefähr­lich oszil­lie­rend in einem je nach Sicht­weise vom edelsten Sma­ragd­grün ins wider­liche Gift­grün chan­gie­renden Farbton, unbe­kannter phy­si­scher Her­kunft und unab­wäg­barer psy­chi­scher Wir­kung und dem Auge in betonter Harm­lo­sig­keit als gezähmt schei­nende Kunst dar­ge­boten in kon­trast­rei­cher Insze­nie­rung mit den am Rande des Bas­sins auf­ge­stellten Men­schen, die sich mehr oder weniger osten­tativ von der sich aus­brei­tenden grünen Masse in ihrer Mitte abwenden. Als ein­fache und lust­volle Ver­bild­li­chung der Kom­bi­na­tion der drei geläu­figen Begriffe “breite Masse” und “grün vor Neid” und “Rand­stän­dige”. Der Kunst­werker führt uns also die Inkor­po­ra­tion der von Rand­stän­digen umstan­denen, vor Neid grün gewor­denen breiten Masse&nbsp;vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses unmit­telbar als fast bie­der­meie­riges Mahn-Fin­ger­lein daher­kom­mende Werk lässt uns zunächst schmun­zeln. Nicht zuletzt, weil die älteren unter dem Publikum diesen grün aus­lau­fenden Popanz sub­stan­tiell als jenen “Slimie” der 70er Jahre wie­der­er­kennen, mit dem sich die Erin­ne­rung an präch­tigen und ten­den­ziell unan­ständig ekligen Unfug ein­stellt. Und die etwas Jün­geren werden sich mög­li­cher­weise fragen, ob der Kunst­werker nicht viel­leicht grüne Gum­mi­bär­chen ein­ge­kocht habe, um diese Chemie ver­un­fallte Masse zu erzeugen. Kurzum: alles hat auf Anhieb irgendwie putzig harm­lose Eisen­bahn-Anlage-Aus­strah­lung. Ein kind­li­cher Charme, der sich jedoch bei näherer und län­gerer Betrach­tung im eigent­li­chen Wort­sinn als frag­würdig – näm­lich der Fragen würdig – her­aus­stellt:</p>
<p style="text-align: justify;">Wer sind denn diese augen­schein­li­chen Nor­malos die hier als Rand­stän­dige fun­gieren und warum sind sie dem zen­tralen Motiv, dem Haupt-Bild­ge­gen­stand, dem grünen Glibber eben weit­ge­hend abge­wandt plat­ziert?</p>
<p style="text-align: justify;">Es sind mit­nichten die aus Armut Rand­stän­digen, son­dern wit­ziger Weise – so dekla­riert der Kunst­werker – die Super­rei­chen. Die Happy Few also, die aller­dings doch nicht immer so glück­lich zu sein scheinen, wie es die breite Masse, die über­wie­gende Mehr­heit der Men­schen, glaubt. Reiche also, die sich, ange­wi­dert vom Neid der breiten Masse, abzu­wenden scheinen? Oder wenden sie sich von den Folgen ihres Tuns bzw. Nicht­tuns ab, um in ihrer Idylle keine Gewis­sen­strü­bung erdulden zu müssen?</p>
<p style="text-align: justify;">War’s das schon, was unser Kunst­werker uns ver­mit­teln will oder sollen wir mög­li­cher­weise unsere und seine Pri­mär­deu­tung zu hin­ter­fragen ver­su­chen? Ist hier etwa gar ein Mora­li­sieren des übli­chen, des gän­gigen Mora­li­sie­rens her­vor­ge­lockt? Sollen wir unser eigenes Spie­gel­bild als Täu­schung ent­larven?<br>
Kunst ist nie­mals sinn­voll oder ein­di­men­sional logisch oder ein­deutig und vor allem unter kei­nerlei Umständen und zu keiner Zeit voll­um­fäng­lich bewusst – auch beim besten und aus­ge­wie­senen Willen weder dem des Urhe­bers noch dem der Betrachter. Ergo schauen wir hin und fühlen wir und – wie gerne rate ich dieses an – <span class="caps">DENKEN</span><span class="caps">WIR</span>&nbsp;<span class="caps">NACH</span>!</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Kunst­werker ein Dan­ke­schön für das neu­er­liche Ergebnis seines Tuns und dafür, dass wir jetzt wissen, dass Neid im Dun­keln leuchtet.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="mehr zu W. Studer" href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Zur Werkseite</h3>
<p style="text-align: justify;">Besuchen Sie die <a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-deutung/randstaendige/">Werk­seite von&nbsp;Nr38</a>&nbsp;(mit allen Bildern, Werkdaten und der Klas­si­fi­ka­tion des Werks)</p>
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		<title>Die Angst der Randständigen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Sep 2014 08:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prologe]]></category>
		<category><![CDATA[Wahn]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich freue mich, Ihnen ein neues Werk aus dem Werkraum Deutung bekanntgeben zu können. Randständige Weltweit leben rund 20’000 Randständige mit einem Vermögen von über 30 Mio Dollar. Diese Ultra High Net Worth Individuals fürchten sich vor Bittstellern unter ihren Freunden, leiden unter Neid, Spott und hohen Erwartungen der breiten Masse und müssen sich zum ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/8415/randstaendige/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8500" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8500" class="wp-image-8500 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_014_Nr28Randständige_schmal.jpg" alt="(c) kunst &amp; wach - Nr38 Randständige" width="1024" height="193" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_014_Nr28Randständige_schmal.jpg 1024w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_014_Nr28Randständige_schmal-150x28.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140925_014_Nr28Randständige_schmal-568x107.jpg 568w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-8500" class="wp-caption-text">© kunst &amp; wach — Nr38 Randständige</p></div>
<p>Ich freue mich, Ihnen ein neues Werk aus dem Werkraum Deutung bekanntgeben zu können.</p>
<h3>Randständige</h3>
<p>Weltweit leben rund 20’000 Randständige mit einem Vermögen von über 30 Mio Dollar. Diese <em>Ultra High Net Worth Individuals</em> fürchten sich vor Bittstellern unter ihren Freunden, leiden unter Neid, Spott und hohen Erwartungen der breiten Masse und müssen sich zum Schutz ihrer Privatsphäre isolieren. Oft haben sie Angst — vor Geldverlust.<span id="more-8415"></span></p>
<p>Diagnose: “<a title="mehr zu Sudden Wealth Syndrome" href="http://www.mmcinstitute.com/about-2/sudden-wealth-syndrome/">Sudden Wealth Syndrom</a>”</p>
<p>Bei dringendem Bedarf können die Randständigen am <a href="http://www.mmcinstitute.com/">Money, Meaning and Choice Institute</a> in Kalifornien psychologische Hilfe beim Reichsein in Anspruch nehmen.</p>
<h3>Zum Werk</h3>
<p>Zur Werkseite&nbsp;&lt;<a title="Nr38 Randständige" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/randstaendige/">Nr38 Randständige</a>&gt; mit weiteren&nbsp;Bildern, Werk-Daten und einem Kommentar von&nbsp;W. Studer</p>
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