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	<title>Glück - kunst &amp; wach</title>
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	<description>kunstwerken und wachstumswahn</description>
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	<title>Glück - kunst &amp; wach</title>
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		<title>Gib den Menschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 May 2021 14:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundsache]]></category>
		<category><![CDATA[tempora et mores]]></category>
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					<description><![CDATA[Gib den Menschen Wettkämpfe… Überfrachte sie mit sinnlosen Daten, fülle sie bis zum Rand voll mit “Fakten”, bis sie völlig übersättigt sind, sich aber absolut brilliant informiert fühlen. Dann werden sie das Gefühl haben, dass sie denken, sie werden ein Gefühl von Bewegung haben, ohne jemals von der Stelle zu kommen. Und sie werden glücklich ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/22756/gib-den-menschen/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-CH">Gib den Menschen Wettkämpfe… Überfrachte sie mit sinnlosen Daten, fülle sie bis zum Rand voll mit “Fakten”, bis sie völlig übersättigt sind, sich aber absolut brilliant informiert fühlen. Dann werden sie das Gefühl haben, dass sie denken, sie werden ein Gefühl von Bewegung haben, ohne jemals von der Stelle zu kommen. Und sie werden glücklich sein…</p>
<p lang="de-CH">— <i>Aus Ray&nbsp;Bradburys Roman “Fahrenheit 451” aus dem Jahr 1953</i></p>
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		<title>Glück auf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2016 16:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
		<category><![CDATA[Walter Studer]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<category><![CDATA[Werk]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu)&#160;Wieder ein Werk wie aus der Bou­tique für das geho­bene Wohn-Accessoire in einer so wohl mas­sierten Ästhetik, dass nie­mand auf Anhieb auf die Idee käme, sich mit der netten Typo­gra­phie auch inhalt­lich ein­zu­lassen: In diesem Doppelrahmen-Ensemble ist optisch das GLÜCK dem GLEICH har­mo­nisch gleich­ge­wichtig und gleich­be­rech­tigt zuge­sellt und man ist schnell ver­sucht, die Ver­heis­sung GLÜCK ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/16211/glueck-auf-2/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7876" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-gegensatz/nr36-gegensatz-3/"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7876" class="wp-image-7876 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg" alt="kw_20140703_Gegensatz 3_e" width="1140" height="641" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-150x84.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-568x319.jpg 568w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-7876" class="wp-caption-text">Nr36 Gegensatz 3</p></div>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Wieder ein Werk wie aus der Bou­tique für das geho­bene Wohn-Accessoire in einer so wohl mas­sierten Ästhetik, dass nie­mand auf Anhieb auf die Idee käme, sich mit der netten Typo­gra­phie auch inhalt­lich ein­zu­lassen: In diesem Doppelrahmen-Ensemble ist optisch das <span class="caps">GLÜCK</span> dem <span class="caps">GLEICH</span> har­mo­nisch gleich­ge­wichtig und gleich­be­rech­tigt zuge­sellt und<span id="more-16211"></span> man ist schnell ver­sucht, die Ver­heis­sung <span class="caps">GLÜCK</span> <span class="caps">GLEICH</span> zu lesen oder noch besser umge­kehrt das rein hedo­nis­tisch befeh­lende <span class="caps">GLEICH</span> <span class="caps">GLÜCK.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Aber nein!&nbsp;Mara weist die zu seinem Werk Nr36 ver­einten Begriffe <span class="caps">GLEICHHEIT</span> und <span class="caps">GLÜCK</span> als zwei sich gegen­seitig aus­schlies­sende Unver­ein­bar­keiten aus. Als unbe­dingt als paradigmatisch-programmatisch para­do­xales <span class="caps">UNEINIGES</span> <span class="caps">EINS</span> zu ver­stehen. Also ein wei­teres Mal ein <span class="caps">OXIMORON</span>, das erst in der Umkehr­form von <span class="caps">GLÜCK</span> <span class="caps">GLEICH</span> <span class="caps">UNGLEICHHEIT&nbsp;</span>sinn­fällig deut­lich aber halt weniger hin­ter­hältig geist­reich wahr­zu­nehmen ist.&nbsp;Was genau meint unser <span class="caps">VERTRAUTER</span> <span class="caps">UNVERTRAUTE</span> (Oxi­mora sind cool!) Kunst­werker Mara nun mit dieser <span class="caps">KRYPTISCHEN</span> <span class="caps">KLARHEIT</span> (ich kann’s nicht lassen)?</p>
<p style="text-align: justify;">Ist sein Werk Nr36 eine Apo­lo­gese auf jenes sta­tis­tisch legen­däre Ein­pro­zent der Welt­be­völ­ke­rung, das gut und gerne 75 Pro­zent des Welt­ver­mö­gens besitzt? Wie­der­setzt sich Mara der jüngsten Ein­sicht von Welt­bank und Wäh­rungs­fond? Diese Grals­hüter des Finanz­li­be­ra­lismus und Wachs­tums kamen 2014 zur Ein­sicht, dass die welt­weite Ungleich­heit auf ein sozial ver­träg­li­chem Aus­mass aus­ge­gli­chen werden müsse, damit das ihrer Ansicht nach unbe­dingt nötige ste­tige Wachstum auf Dauer garan­tiert sei. Armut und Elend sind gewiss keine Glücks­bringer und Mara gewiss kein Sozi­o­path — zumin­dest nicht mehr als Sie und ich es mensch­li­cher­weise auch&nbsp;sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Oder zielt er womög­lich mit seiner apo­dik­ti­schen These in die Felder des Psy­cho­lo­gi­schen, Psy­cho­so­zialen und Sozio­lo­gi­schen? Nun, dort gilt, durch eine Unmenge von wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chungen seit den 70-er Jahren des letzten Jahr­hun­derts bis heute erhärtet, das, was der Volks­mund sprich­wört­li­cher­weise und trotz den die Regel jeweils bestä­ti­genden Aus­nahmen längst weiss: <span class="caps">GLEICH</span> <span class="caps">UND</span> <span class="caps">GLEICH</span> <span class="caps">GESELLT</span> <span class="caps">SICH</span> <span class="caps">GERN</span> — und was der Volks­mund weiss, hat der Psych­iater Mara mit an Sicher­heit gren­zender Wahr­schein­lich­keit längs­tens auch kapiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Worum also geht’s ihm dann? Welche Ebene mensch­li­chen Seins und Bewusst­seins, wel­chen Status im mensch­li­chen Spek­trum der Wahr­neh­mung nimmt Maras Aus­sage denn sonst ein? Mara führt mit seinen per se wider­sprüch­li­chen Aus­sagen seinen urei­genen <span class="caps">PHILOSOPHISCHEN</span> <span class="caps">PLOT</span> ein, und diesen kunst­wer­kend aus. Er kon­stru­iert und pos­tu­liert seinen <span class="caps">KONTRAPUNKTISCHEN</span> <span class="caps">KATEGORISCHEN</span> <span class="caps">IMPERATIV</span>, den er als mensch­lich unfair aber nichts­des­to­trotz mit Nach­druck als <span class="caps">WAHR</span> bekräf­tigt, womit sich Mara ganz in der Tra­di­tion des Phi­lo­so­phie­rens befindet, wo <span class="caps">UNBEWEISBARE</span> <span class="caps">BEWEISE</span> (ups, ich oxi­mo­ronne ja schon wieder) die pure Dog­matik dar­stellen. Und genau hierin treffen und ver­binden sich die Wesens­züge jeg­li­cher Kunst und jeg­li­chen Phi­lo­so­phie­rens zu einer wun­der­baren und in eine abso­lute Über­ord­nung hinein <span class="caps">WAHR</span> wer­denden unspalt­baren Ein­heit: Es sind stets Aus­sagen, die nie wirk­lich zu behaften sind und die sich immer erst beim Weg­schauen für einen Moment ohne Dauer als Wet­ter­leuchten des uni­ver­sellen Geistes diesem selbst, gewis­ser­massen im Spiegel des Men­schen, als <span class="caps">WAHR&nbsp;</span>zu erkennen geben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span class="caps">GLÜCK</span> <span class="caps">AUF</span>!! Schauen wir hin und dann schnell mal weg — ver­su­chen wir Spiegel des Geistes zu sein, indem wir unser Spie­gel­bild betrachten — übri­gens: bei dieser Wahr­neh­mung des Abglanzes von Schön­heit ist Eitel­keit eine&nbsp;Zier!</p>
<p style="text-align: justify;">Nov 2014,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
<h3 style="text-align: justify;">Zur Werkseite</h3>
<p style="text-align: justify;">Besuchen Sie die <a title="Nr36 Gegensatz 3" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr36-gegensatz-3/">Werk­seite von&nbsp;Nr36</a>&nbsp;(mit allen Bildern, Werkdaten und der Klas­si­fi­ka­tion des Werks)</p>
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		<title>Glück auf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 15:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Unkateg - kunst & wach]]></category>
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					<description><![CDATA[(stu)&#160;Wieder ein Werk wie aus der Boutique für das gehobene Wohn-Accessoire in einer so wohl massierten Ästhetik, dass niemand auf Anhieb auf die Idee käme, sich mit der netten Typographie auch inhaltlich einzulassen: In diesem Doppelrahmen-Ensemble ist optisch das GLÜCK dem GLEICH harmonisch gleichgewichtig und gleichberechtigt zugesellt und man ist schnell versucht, die Verheissung GLÜCK ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/11813/glueck-auf/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7876" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-gegensatz/nr36-gegensatz-3/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7876" class="wp-image-7876 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg" alt="Nr36 Gegensatz 3" width="1140" height="641" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-150x84.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-568x319.jpg 568w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-7876" class="wp-caption-text">Nr36 Gegensatz 3</p></div>
<p><a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">(stu)</a>&nbsp;Wieder ein Werk wie aus der Boutique für das gehobene Wohn-Accessoire in einer so wohl massierten Ästhetik, dass niemand auf Anhieb auf die Idee käme, sich mit der netten Typographie auch inhaltlich einzulassen: In diesem Doppelrahmen-Ensemble ist optisch das GLÜCK dem GLEICH harmonisch gleichgewichtig und gleichberechtigt zugesellt und man ist schnell versucht, die Verheissung GLÜCK GLEICH zu lesen oder noch besser umgekehrt das rein hedonistisch befehlende GLEICH GLÜCK.&nbsp;Aber nein!<span id="more-11813"></span></p>
<p>Mara weist die zu einem Werk vereinten Begriffe GLEICHHEIT und GLÜCK als zwei sich gegenseitig ausschliessende Unvereinbarkeiten aus. Als unbedingt als paradigmatisch-programmatisch paradoxales UNEINIGES EINS zu verstehen. Also ein weiteres Mal ein OXIMORON, das erst in der Umkehrform von GLÜCK GLEICH UNGLEICHHEIT sinnfällig deutlich aber halt weniger hinterhältig geistreich wahrzunehmen ist.</p>
<p>Was genau meint unser VERTRAUTER UNVERTRAUTE (Oximora sind cool!) Kunstwerker Mara nun mit dieser KRYPTISCHEN KLARHEIT (ich kann’s nicht lassen)? Ist sein Werk eine Apologese auf jenes statistisch legendäre Einprozent der Weltbevölkerung, das gut und gerne 75 Prozent des Weltvermögens besitzt? Wiedersetzt sich Mara der jüngsten Einsicht von Weltbank und Währungsfond? Diese Gralshüter des Finanzliberalismus und Wachstums kamen 2014 zur Einsicht, dass die weltweite Ungleichheit auf ein sozial verträglichem Ausmass ausgeglichen werden müsse, damit das ihrer Ansicht nach unbedingt nötige stetige Wachstum auf Dauer garantiert sei. Armut und Elend sind gewiss keine Glücksbringer und Mara gewiss kein Soziopath – zumindest nicht mehr als Sie und ich es menschlicherweise auch sind.</p>
<p>Oder zielt er womöglich mit seiner apodiktischen These in die Felder des Psychologischen, Psychosozialen und Soziologischen? Nun, dort gilt, durch eine Unmenge von wissenschaftlichen Untersuchungen seit den 70-er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute erhärtet, das, was der Volksmund sprichwörtlicherweise und trotz den die Regel jeweils bestätigenden Ausnahmen längst weiss: GLEICH UND GLEICH GESELLT SICH GERN – und was der Volksmund weiss, hat der Psychiater Mara mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit längstens auch kapiert.</p>
<p>Worum also geht’s ihm dann? Welche Ebene menschlichen Seins und Bewusstseins, welchen Status im menschlichen Spektrum der Wahrnehmung nimmt Maras Aussage denn sonst ein? Mara führt mit seinen per se widersprüchlichen Aussagen seinen ureigenen PHILOSOPHISCHEN PLOT ein, und diesen kunstwerkend aus. Er konstruiert und postuliert seinen KONTRAPUNKTISCHEN KATEGORISCHEN IMPERATIV, den er als menschlich unfair aber nichtsdestotrotz mit Nachdruck als WAHR bekräftigt, womit sich Mara ganz in der Tradition des Philosophierens befindet, wo UNBEWEISBARE BEWEISE (ups, ich oximoronne ja schon wieder) die pure Dogmatik darstellen. Und genau hierin treffen und verbinden sich die Wesenszüge jeglicher Kunst und jeglichen Philosophierens zu einer wunderbaren und in eine absolute Überordnung hinein WAHR werdenden unspaltbaren Einheit: Es sind stets Aussagen, die nie wirklich zu behaften sind und die sich immer erst beim Wegschauen für einen Moment ohne Dauer als Wetterleuchten des universellen Geistes diesem selbst, gewissermassen im Spiegel des Menschen, als WAHR zu erkennen geben.</p>
<p>GLÜCK AUF!! Schauen wir hin und dann schnell mal weg – versuchen wir Spiegel des Geistes zu sein, indem wir unser Spiegelbild betrachten – übrigens: bei dieser Wahrnehmung des Abglanzes von Schönheit ist Eitelkeit eine Zier! (<a href="https://www.wachsdum.ch/intro/blog-kunst-wach/galerie/werkraum-gegensatz/nr36-gegensatz-3/">zum Werk</a>)</p>
<p>Nov 2014,&nbsp;<a href="https://www.wachsdum.ch/4405/lyrik-gegen-den-wahn/#zu-ueber-den-gastautor">W. Studer</a></p>
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		<title>Unfair</title>
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		<dc:creator><![CDATA[mara]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2014 05:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Prologe]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Unfair]]></category>
		<category><![CDATA[Fairness]]></category>
		<category><![CDATA[Ungleich]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich freue mich, Ihnen ein neues Werk aus dem Werkraum Gegensatz präsentieren zu können: Eine künstlerische Zumutung an das unreflektierte Alltagsleben. ______________________________ Ungleichheit ist die treue Begleiterin des Glücks -&#160;Nr36 Gegensatz 3, mara 2014 - Ausserhalb des begnadeten Lebens “vor sich hin” sind Glück und Gleichheit grundlegende Gegensätze. Das ist unfair und das ist wahr. ... <a class="excerpt-readmore" href="https://www.wachsdum.ch/8028/unfair/">Read More</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7876" style="width: 1150px" class="wp-caption alignnone"><a title="Nr36 Gegensatz 3" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr36-gegensatz-3/"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7876" class="wp-image-7876 size-full" src="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg" alt="Nr36 Gegensatz 3" width="1140" height="641" srcset="https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e.jpg 1140w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-150x84.jpg 150w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-568x319.jpg 568w, https://www.wachsdum.ch/wp-content/uploads/kw_20140703_Gegensatz-3_e-1024x576.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1140px) 100vw, 1140px"></a><p id="caption-attachment-7876" class="wp-caption-text">Nr36 Gegensatz 3 / <a title="Copyright kunst &amp; wach" href="https://www.wachsdum.ch/">kunst &amp; wach</a></p></div>
<p>Ich freue mich, Ihnen ein neues Werk aus dem Werkraum Gegensatz präsentieren zu können: Eine künstlerische Zumutung an das unreflektierte Alltagsleben.<span id="more-8028"></span></p>
<p>______________________________</p>
<h3>Ungleichheit ist die treue Begleiterin des Glücks</h3>
<p>-&nbsp;<a title="Nr36 Gegensatz 3" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr36-gegensatz-3/">Nr36 Gegensatz 3</a>, mara 2014 -</p>
<p><span style="color: #666666;">Ausserhalb des begnadeten Lebens “vor sich hin” sind Glück und Gleichheit grundlegende Gegensätze. Das ist unfair und das ist wahr</span>.</p>
<h3>Aphorismen zum Thema</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.aphorismen.de/zitat/73393">Luc de Clapiers Vauvenargues</a>&nbsp;(1715 — 1747), Marquis de, französischer Philosoph, Moralist und Schriftsteller,&nbsp;Quelle: »Betrachtungen und Maximen«</li>
<li><a href="http://www.aphorismen.de/suche?text=gl%C3%BCck&amp;autor_quelle=b%C3%A4nziger&amp;thema=">Hans Ulrich Bänziger</a>, 1938, Schweizer Psychologe und Schriftsteller,&nbsp;Quelle: »Überhaupt und kopfunter. Aphorismen und Gedanken«</li>
<li><a href="http://www.aphorismen.de/suche?text=gl%C3%BCck&amp;autor_quelle=maria+hecht&amp;thema=">Maria Hecht</a>,&nbsp;1973, Lageristin</li>
<li><a href="http://www.aphorismen.de/zitat/140704">Karl Julius Weber</a>,&nbsp;1767 — 1832, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller</li>
</ul>
<h3>Zur Werkseite</h3>
<p>Die Klassifikation des Werks sowie weitere Bilder, Werk-Daten und den Werk-Kommentar von W.&nbsp;Studer finden Sie auf der&nbsp;<a title="Nr36 Gegensatz 3" href="https://www.wachsdum.ch/galerie/wkr-deutung/nr36-gegensatz-3/">Werkseite von Nr36</a></p>
<p>______________________________</p>
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