Archive For: Prologe

Dein Bauch gehört dir

Prolog zum Werk Nr95

Nr95 Ein bunter Strauss

Nr95 Ein bunter Strauss

Meine <Nr61 Kinder­le­icht> vor knapp zwei Jahren war inspiri­ert vom Ein­druck, die säku­lare Kon­sumge­sellschaft habe sich ihrer christlich-hip­pokratis­chen Ver­ant­wor­tung bequem entledigt, indem sie die äusserst lästige Schuld­frage beim Abtreiben bis zur zwölften Schwanger­schaftswoche allein der uner­wünscht Schwan­ge­ren über­liess. Sie erin­nern sich: Dein Bauch gehört dir — deine Entschei­dung — deine Ver­ant­wor­tung — deine Schuld.

Mit­tler­weile gehören hierzu­lande täglich durch­schnit­tlich 27 legale Abtrei­bun­gen zum selb­stver­ständlichen Ärzteall­t­ag. Seit die Schweiz­er Bevölkerung vor 15 Jahren die Fris­ten­lö­sung legal­isiert hat, hört man öffentlich kaum noch von Ärzten, Hebam­men oder Pflege­fach­per­so­n­en, die sich aus Gewis­sens­grün­den weigern “es” zu tun. Und wenn, dann kön­nen “Sachzwänge” dazu führen, dass sie deswe­gen eine Anstel­lung nicht erhal­ten oder nicht behal­ten kön­nen […]

 

Hornochse!

Prolog zum Werk Nr91

Nr91 Kuh­bis­mus

Kubis­mus — Kuh­bis­mus — Kuhbissmuss

Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr. Ein­mal mehr soll hier im Wer­kraum Deu­tung der Sprache auf den Grund gegan­gen wer­den ohne Rück­sicht auf sprach­liche Cor­rect­ness: Eine Trav­es­tie über Horn­vieh und Kunstbetrieb…

⇒ Zur Werk­seite Nr91 Kuh­bis­mus mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Studer

 

Schweinereien

Prolog zum Werk Nr89

Nr89 MehrSchwein

Nr89 MehrSchwein

“Man muss das abwä­gen. Der Herz­tod ist die häu­fig­ste Todesur­sache […] Wir haben ein­fach zu wenig men­schliche Spenderor­gane, deshalb brauchen wir eine Alter­na­tive” – Ein Herzchirurg

P.S. Gemeint ist die Xeno­trans­plan­ta­tion von Schweine-Herzen auf den Menschen.

Ich freue mich, Ihnen ein weit­eres Werk aus dem Wer­kraum Wachs­dum präsen­tieren zu kön­nen: ⇒ zur Werk­seite Nr89 MehrSchwein mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Studer

 

Unver­läss­li­che Frei­heit oder unfreie Verlässlichkeit

Prolog zum Werk Nr88

Nr88 Gegensatz 6

Nr88 Gegen­satz 6

“Soweit die Zuver­läs­sig­keit herrscht, läßt sich alles beherrschen.”
Lü Bu We (um 300 – 235 v. Chr., chi­n. Kaufmann)

________________________

So irri­tie­rend und schw­er zu akzep­tieren es auch sein mag, es ist evi­dent: Auf Frei­heit ist nun mal kein Ver­lass… Ich freue mich, Ihnen ein weit­eres Werk aus dem Wer­kraum Gegen­satz präsen­tieren zu können:

⇒ Zur Werk­seite Nr88 Gegen­satz 6 mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und einem Kom­men­tar von W. Studer

 

Was sie nicht hören wollen…

Prolog zum Werk Nr86

Nr86 Politi­cART Correctness

Kapierst du denn nicht den eigent­li­chen Sinn von Neu­sprech?… lässt George Orwell in seinem zeit­kri­ti­schen Roman einen Vasallen aus dem Wahr­heits­mi­nis­te­rium schul­meis­tern und selb­st­gerecht fort­fahren… Beschweigen und Beschnei­den sollen die Band­breite der Gedanken ein­engen. [So]… wer­den Gedan­ken­ver­bre­chen buch­stäb­lich unmög­lich, weil es keine Begriffe mehr gibt, um sie aus­zu­drü­cken […]

 

Eine Hochzeit für die Hochzeit

Prolog zum Werk Nr85

Nr85 Hochzeit

Für Céline

Du bist schön, Du bist klug, Du bist — sehr sehr liebenswert. Du ver­hil­f­st, ein­fühlsam und mit­tler­weile voll pro­fes­sionell, dem Nach­wuchs hoff­nungsvoller Paare zum guten “Rutsch” in die schöne neue Welt des 21. Jahr­hun­derts. Und nun schnappst Du Dir also auch noch diesen sym­pa­this­chen Kerl mit dem wun­der­vollen Namen, um mit ihm den Bund für’ s Leben einzuge­hen. Wohlan, da will ich doch […]

 

Unkultivierte Freiheit oder unfreie Kultur

Prolog zum Werk Nr84

Nr84 Gegensatz 5

Nr84 Gegen­satz 5

“Ein guter Teil des Rin­gens der Mensch­heit staut sich um die eine Auf­gabe, einen zweck­mä­ßigen, d.h. beglü­ckenden Aus­gleich zwi­schen diesen indi­vi­du­ellen und den kul­tu­rellen Mas­sen­an­sprü­chen zu find­en, es ist eines ihrer Schick­sals­pro­bleme, ob dieser Aus­gleich durch eine bes­timmte Gestal­tung der Kul­tur erre­ich­bar oder ob der Kon­flikt unver­söhn­lich ist” […]

 

Du brauchst dich nur zu entscheiden

Prolog zum Werk Nr82

Nr82 Multioptionsgesellschaft

Nr82 Mul­ti­op­tion­s­ge­sellschaft

Die west­liche Mod­erne treibt sich in ihrem Wachs­tums­wahn immer weit­er an und sprengt “mul­ti­op­tion­al” alle Gren­zen — eine end­lose Par­ty mit end­los­er Pro­duk­te­vielfalt. Da aber nie­mand alles haben oder wer­den kann — wir haben nur einen Magen und ein Leben — sieht sich jede Gesellin/ jed­er Geselle der Kon­sumge­sellschaft erst ein­mal ver­sucht “die besten Optio­nen” für seine/ihre Per­son­al­i­ty-Show her­aus­finden zu müssen. […]

 

Wie faule Hunde Grundbesitzer werden

Prolog zum Werk Nr81

Nr81 Grundbe­sitzer

Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr. Ein­mal mehr soll hier im Wer­kraum Deu­tung der Sprache auf den Grund gegan­gen wer­den ohne Rück­sicht auf sprach­liche Cor­rect­ness: Denn streng wörtlich und zahlen­mäs­sig genom­men ist nun mal der typ­is­che Grundbe­sitzer ein fauler Hund, der seinen Hin­tern nicht hebt! Sie sind empört […]

 

Sind Sie integriert?

Prolog zum Werk Nr80

Nr80 Gegensatz 4

Nr80 Gegen­satz 4

“Es gehört zur Para­dox­ie des umstand­s­los dom­i­nant geset­zten Uni­ver­sal­is­mus, dass in der Willkom­men­skul­tur auch der soziokul­turell Fremdeste auf nahezu gren­zen­los­es Ver­ständ­nis ver­trauen kann, während die Land­sleute, die sich jen­em Kult wider­set­zen und tradierte Lebens­for­men pfle­gen möcht­en, als kaum noch inte­gra­tions­fähige Zeitgenossen erscheinen.”

- Herib­ert Seifert, NZZ 14. Mai 2016

________________________

Ich freue mich, Ihnen ein weit­eres Werk […]