Wenn Sie schon mal hier sind...

Nr122 Spaltung

Nr122 Spal­tung

Willkom­men bei KUNST & WACH, der pri­vat­en Web­seite über Kunst­werken und Wachstums­wahn. Keine Ahnung, was Sie hier­her führt. Viel­leicht wollen Sie ja gle­ich wieder gehen? Oder höchs­tens — wenn Sie schon mal hier sind — kurz in Erfahrung brin­gen, worum es geht und wer dahin­ter steckt? Oder wollen Sie etwa gle­ich zur Sache kom­men und uner­schrock­en dem Wahnsinn ins Auge schauen, die virtuelle Galerie besuchen oder das neuste Werk und dessen Fun­dus erkun­den? Pro­loge lesen? Die feingeisti­gen Sprach­perlen des elo­quenten Kunsthistori­­kers durch­drin­gen? Kom­mentare der Gäste durch­stöbern? Kon­takt aufnehmen? Was weiss ich.

Am besten machen Sie doch ein­fach was Sie wollen…
So long, Mara

_____________
kun­st & wach | wachsdum.ch | alertgallery.com  | © Mara 1995 ‑2021

 

Ungebührliche Messages

Nr107 Spiessbürger

Nr107 Spiess­bürg­er

«Some peo­ple feel the rain.
Oth­ers just get wet»
- Bob Dylan

Liebe Kol­le­gen, Fre­unde, Ver­wandte, Bekan­nte, Zuge­wandte und bere­its Abgewandte.

Ich habe Euch zweiein­halb Jahre mit kri­tis­chen Mes­sages zur Coro­na-Krise beschickt. Unge­bührlich. Besorgt. Spätestens als vom Regierungskurs abwe­ichende Sichtweisen und deren Vertreter vom Main­stream zunächst tot­geschwiegen, bald verunglimpft1Möge die gesamte Repub­lik mit dem Fin­ger auf sie zeigen — Mar­cus Klöck­n­er, Jens Wer­nicke, ja sog­ar dig­i­tal „aus­gelöscht“ wur­den, war allerd­ings bald klar Schiff gemacht: Wer bei “Coro­na” zu Beson­nen­heit und kri­tis­chem Hin­ter­fra­gen aufruft, kämpft gegen Wind­mühlen. Vergebens.

(mehr …)

Quellen:

Quellen:
1 Möge die gesamte Repub­lik mit dem Fin­ger auf sie zeigen — Mar­cus Klöck­n­er, Jens Wernicke
 

Goldgrube für Superreiche

Prolog zum Werk Nr133

Nr133 Maskerade

Nr133 Masker­ade

 

Ich wollte als Arzt der Wis­senschaft folgen,
aber sie war weg.
Ich bin dann dem Geld gefolgt,
dort habe ich die Wis­senschaft gefunden.

Vom Virus zur grössten Umverteilung aller Zeiten

Liebe Besuch­er von KUNST & WACH. Der Begriff des autis­tisch-undiszi­plin­ierten Denkens1Autis­tisch-undiszi­plin­iertes Denken: war das ein­mal? https://saez.ch/article/doi/saez.2021.19838 wird uns wohl noch eine ganze Weile begleit­en. Und das nicht nur in der Medi­zin … Den Begriff geprägt hat Pro­fes­sor Eugen Bleuler, 1898 bis 1927 Direk­tor der Psy­chi­a­trischen Uni­ver­sität­sklinik Zürich, in seinem Buch Das autis­tisch-undiszi­plin­ierte Denken in der Medi­zin und seine Über­win­dung. Es erschien erst­mals 1919, hat fünf Aufla­gen erlebt und ist heute nur noch anti­quar­isch erhältlich. Unter anderem die Grippeepi­demie von 1918/19 gab Bleuler Anlass, das Denken und das Ver­hal­ten der Ärzte ­unter der dama­li­gen Belas­tungssi­t­u­a­tion zu hinter­fragen. Seine Beispiele und Über­legun­gen sind zum Teil gar nicht so weit weg von dem, was heute beobachtet und disku­tiert wird. Und so präsen­tiert sich hier erneut des Kunst­werkers heit­er vergebenes Tun mit einem neuen Werk. Schwe­ren Herzens über­bringe ich Ihnen damit zum ersten Mal ein Opus –> Nr133 MASKERADE ohne sachkundi­gen Kom­men­tar meines treuen Kunst­historikers und Fre­un­des Dr. W. Stud­er, der nach schw­er­er Krankheit seine let­zte Reise ange­treten hat. Mit sein­er her­aus­ra­gen­den sprach­lichen und ana­lytis­chen Elo­quenz hat er meinen Werken mit seinen Kom­mentaren jew­eils ger­adezu hand­stre­ichar­tig einen letz­ten Perl­glanz (s. Serie Sprach­perlen) ver­passt. Du fehlst…

Zum neuen Werk: Nr133 MASKERADE mit weit­eren Bildern, Werk­dat­en und brisan­ten Hintergründen.

Dez 2022 / Mara

Quellen:

Quellen:
1 Autis­tisch-undiszi­plin­iertes Denken: war das ein­mal? https://saez.ch/article/doi/saez.2021.19838
 

Daniel und die Decke der Oberflächlichkeit

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr75 Geöffnet

Nr75 Geöffnet

(stu) Wieder ein­mal mehr, bzw. schon wieder, macht es uns der Serien-Kunst­werk­er und Lust­täter im Kun­stschaf­fen mit sein­er Nr75 trotz viel­seit­iger und kluger Aus­deu­tung des eige­nen Kunst­werkens nicht leicht — und das ist gut so und let­ztlich unumgänglich. Denn das wirk­lich Kün­st­lerische ist — in welch­er Form es sich auch immer aus­drückt — nie leicht, selb­st dann nicht, wenn es sich der Form der Leichtigkeit bedi­ent, sich also darin abbildet und darin zeigt. Und dann auch gle­ich noch dies ins Stamm­buch der Besuch­er und Besucherin­nen dieser Web­site: Mara betra­chtet die Kirche grund­sät­zlich nicht als ein Kon­fes­sion­saffin­er und seine Reli­gio — heute nen­nt man dies etwas unge­nau “Spir­i­tu­al­ität” — ist tran­skon­fes­sionell. Den­noch, oder ger­ade deswe­gen ist ihm die christliche Kirche nicht gle­ichgültig, im Gegen­teil. Er erken­nt und anerken­nt die Kirche als von fun­da­men­taler sozialer Relevanz.

Allerd­ings hat er weniger die Kirche als ECCLESIA, als GEMEINSCHAFT DER GLÄUBIGEN im Auge. Ihm ist die Kirche geistliche und nicht materielle AUTORITÄT, die nicht nur gibt, son­dern auch fordert — Demut im Glauben zum Beispiel, denn nur so kann diese Insti­tu­tion ihren Gläu­bi­gen jene Sicher­heit der Seele und des Gemütes geben, die der Kon­fes­sion, dem Glaubens­beken­nt­nis näm­lich, durch deren zu Grunde gelegte Schriftlichkeit, der Bibel mit altem und neuem Tes­ta­ment, zuge­ord­net ist. Was auf Anhieb fast als dem Lit­er­al­is­mus, dem Buch­stabenglauben nahe, auf­s­tossen kön­nte, hat zwar, wie gesagt, nicht die demokratis­che Dynamik ein­er mod­er­nen Glaubens­ge­mein­schaft zum The­ma, die — wie Mara mit etlichen Beispie­len zeigt — zur Zeit zunehmend meint, in die Rich­tung merkan­til­er Anbiederung auf eben­falls zunehmend bil­dungs- und sog­ar inhalts­fer­nem Niveau sich anpassen zu müssen (mehr …)

 

Oder so…

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr70 EIN(S)FALL

Nr70 EIN(S)FALL

(stu) Das neue Werk des Kunst­werk­ers ist ein­mal mehr ein schönes Stück aus der Zauberk­iste der gepflegten Bürg­er­lichkeit. Und der Kunst­werk­er legt Wert darauf, genau diese Ober­fläche der wahrnehmenden Betra­ch­tung anzu­bi­eten, als wär der EIN(S)FALL ein harm­los apoli­tisch gewichtetes AMUSE YEUX. Eine Biederkun­st, ein Gera­ni­um auf dem Balkon des Kun­stschaf­fens und ein bildge­wor­denes Augen­zwinkern all jenen, die zwar früh lächeln, aber spät oder nie hin­ter die Dinge zu sehen vermögen.

Da ist der gepflegt aus­gepen­delte Graukeil, der vom Weiss der EINS zum Grav­it­grau der Sock­elplat­te die Sinne beruhigt. Da ist das kleine rote Rechteck, das in die eine Ecke des Rechtecks der Basis­plat­te tendiert — ohne dass wir je eine Erk­lärung dafür find­en kön­nten, auss­er die eine gestal­ter­ische Wahrheit, dass eben dieses Rote einen gefäl­li­gen Kon­trast und ein dra­matur­gis­ches Rät­sel ergibt. (mehr …)

 

Es war mir eine Ehre

W. Studer

Dis­en­tis, 2015

Wal­ter Studer
09. Sep 1948 — 29. Jan 2022
_______________________________

Auf dein­er Reise in die Ewigkeit, ein let­zter Gruß mein Freund.

Deinen allerersten Kom­men­tar zu einem mein­er Werke, eine gute lange Zeit ist’s her, bat ich zu kürzen und weniger ver­schachtelt zu über­ar­beit­en – zum Glück mit wenig Erfolg. Welch ein Ver­lust, hätte ich weit­er darauf bestanden! Eine Lizenz zum Frei­flug ohne Bodenkon­trolle war geboten für den Freigeist der geisti­gen Höhen­flüge und – ich tat gut daran, sie Dir for­t­an zu geben: Mit sprach­lich­er Elo­quenz und einem schi­er uner­schöpflichen his­torischen Back­ground hast Du in der Folge den Kunst­werk­er und die Besuch­er von kun­st & wach mit deinen Werk­s­analy­sen und ‑Inter­pre­ta­tio­nen über viele kreative Jahre gle­icher­massen beza­ubert, berührt und geistig beflügelt…

Ich wollte dir noch so viele Werke anver­trauen. Jet­zt ist es viel zu früh zu spät.

Es war mir eine Ehre.
Herr – gib Acht auf ihn. Und auf Eliane.

Mara

 

kunst & wach am Radio

Und dann diese Stim­men! Radio München repro­duziert das Werk NR123 BLASENTEE:

„Wohlen im Feb­ru­ar 2021. MARA nimmt nicht nur als Kün­stler das Auseinan­der­brechen der Gesellschaft wahr. MARA ist auch Dr. Mar­cel Ram­seier, Facharzt für Psy­chi­a­trie und Psy­chother­a­pie im Aar­gauer Land in der Schweiz. Sein Text zur dama­li­gen und heuti­gen gesellschaftlichen Sit­u­a­tion heißt: Blasen­tee. Gefun­den hat das Kunst­werk auch der Schweiz­er His­torik­er, Kun­sthis­torik­er und Psy­chologe Dr. Wal­ter Stud­er, dessen Werk­skom­men­tar im Anschluss gele­sen wird…“

—> Zum Beitrag von Radio München

—> Zum Werk <Nr123 Blasen­tee>

 

Dem unbekannten Arzt ein Gruss

Menschlichkeit - für 3B und gegen 3D

Nr60 Krank

Nr60 Krank

Sehr geehrter Herr Kollege

Besten Dank für Ihre Rep­lik auf meinen offe­nen Brief1Offen­er Brief an die Mit­glieder des lokalen Ärzte­ver­bands: “Wo man nicht hinge­hört, Gedanken zum bevorste­hen­den Advent”. Der offene Brief basiert auf dem aus­führlichen Orig­i­nal­beitrag: “Wo man … Con­tin­ue read­ing an die Mit­glieder des lokalen Ärzteverbands.

Lassen Sie mich (manch­mal ist es bess­er zu schweigen und keinen Lärm zu machen) nur noch Fol­gen­des kurz anfügen:

Selb­stver­ständlich ist Ihre Frei­heit nicht weniger wert. Ihre Kol­le­gen am Jahress­chluss-Anlass wieder­se­hen zu dür­fen, am Son­ntag beim tra­di­tionellen Kaf­fee-Besuch gemein­sam mit ihrer Frau auf angenehme Gesellschaft zu stossen statt auf leere Tis­che, wertvolle kul­turelle Ver­anstal­tun­gen wieder ohne „fast polizei­würdi­ge Mass­nah­men“ besuchen und geniessen zu kön­nen — all dies gehört(e) zur ver­fas­sungsmäs­sig geschützten Frei­heit von Geimpften und Ungeimpften bis dass der Krieg 2FRANCE 24, 16.03.2020, E. Macron, Rede an die Nation gegen die Kro­ne der gekrön­ten Viren aus­gerufen wurde und heute noch andauert. (mehr …)

Quellen:

Quellen:
1 Offen­er Brief an die Mit­glieder des lokalen Ärzte­ver­bands: Wo man nicht hinge­hört, Gedanken zum bevorste­hen­den Advent”. Der offene Brief basiert auf dem aus­führlichen Orig­i­nal­beitrag: “Wo man nicht hinge­hört. Im Gedenken an das erzwun­gen ein­same Ster­ben der alten Men­schen unter Corona-Notrecht.
Betrüblich: Der Vor­stand des lokalen Ärzte­ver­bands zog sein anfänglich­es Ange­bot zur fre­undlichen Über­nahme der Weit­er­leitung an die Ver­bandsmit­glieder nachträglich aus inhaltlichen Grün­den zurück. So kon­nten lei­der nicht alle Mit­glieder erre­icht wer­den (unvoll­ständi­ge Adressliste beim Autor). Bei Bedarf bitte entsprechend weiterleiten.
2 FRANCE 24, 16.03.2020, E. Macron, Rede an die Nation
 
Wer in einem trostlosen, repressiven Spießerbiotop sein Dasein fristet und nun noch auf neue Kommandos der Regierenden wartet, wer sich anderen unterwirft und sich dabei klein und kleiner macht, Leben, Lieben und Lachen völlig aus den Augen verliert, der sitzt bereits im Wartesaal zum Friedhof. – Jürgen Stark
 

Schluss jetzt, Sie werden gelöscht

Nicht mehr zeitgemäss...

Nr107 Spiessbürger, 2020

Nr107 Spiess­bürg­er, 2020

Nein! Selb­stver­ständlich wer­den nicht Sie gelöscht und auch nicht kun­st & wach. Aber mit der Newslet­ter ist nun endgültig Schluss. Sie ist nicht mehr zeit­gemäss und mit­tler­weile mit der­art vie­len geset­zlichen Aufla­gen ver­bun­den dass es mir stinkt. Es wird von kun­st & wach in Zukun­ft keine weit­ere Newslet­ter mehr geben. Alle Email-Adressen der Abon­nen­ten wur­den von mir gelöscht. Schliesslich kön­nen Sie ja sel­ber nach­schauen, wie alle Anderen ;-). Was auf kun­st & wach so läuft. Falls es Sie inter­essiert. Die Adresse ken­nen Sie ja. Seit Jahren www.wachsdum.ch

So, jet­zt wis­sen Sie Bescheid! (mehr …)

 

Stacheldraht Papiertiger und Biedermänner

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr68 Angestachelt

Nr68 Anges­tachelt

(stu) 100 Meter soli­den und neuen Stachel­draht­es zur Rolle gewick­elt und zum Zylin­der hochgestellt, als wärs ein Sup­pen­topf. Aber nein! Hier heisst es nicht: “Es ist angerichtet!” son­dern viel mehr: “Es ist anges­tachelt!” und auch wenn man den Ein­druck haben kön­nte, dass der Kunst­werk­er zwar nicht auf den Hund son­dern eben auf den Stachel­draht gekom­men sei — tat­säch­lich ist Num­mer 68 bere­its das zweite Werk stachel­drahtiger Phänom­e­nolo­gie — hat es sich Mara nicht leicht gemacht. Denn seine Mate­ri­al­wahl ist im the­ma­tis­chen Kon­text zwin­gend, weil Aus­sage, Pro­gramm und Ikonolo­gie in Einem. Mir hat es der kryp­topoli­tis­che Konzep­tkün­stler Mara, der sich als Kunst­werk­er ver­ste­ht, auch nicht leicht gemacht — mit diesem brisan­ten The­ma, das sin­nvoll nur mit der Inanspruch­nahme  von mehr Platz als üblich kom­men­tiert wer­den kann (mehr …)