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(c) kunst & wach - Nr28 Randständige

(c) kunst & wach – Nr28 Randständige

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Gäste-Kommentare

  1. Lieber Marcel Ramseier,

    es freut mich sehr, dass meine Öffentlichkeitsarbeit zum herrschenden Geldsystem neue und tiefere Erkenntnisse bei Ihnen anregen konnte – und dass Sie mir Ihre Dankbarkeit dafür mitteilen. Durch Ihre vorgeschlagene Widmung fühle ich mich natürlich sehr geehrt und nehme sie gerne an.
    Ihre künstlerische Darstellung der „Zinsschraube“ bringt die Problematik noch mal auf andere Weise auf den Punkt, als ich es mit meinen Worten und Bildern getan habe.

    Mit den besten Wünschen
    Bernd Senf

  2. Super Werk hast du geschaffen!!! → Nr95 Ein bunter Strauss
    Auch das Ansprechen der Intensivmedizin bei Frühgeburten (die ich auch fragwürdig finde aus fachlicher(!!) Sicht! Als zukünftige Mutter ist das natürlich anders zu bewerten)

  3. Kommentar zum Werk Nr95 Ein bunter Strauss

    Ein schwie­ri­ges Thema. Es geht im wahrs­ten Sinne um Leben und Tod.
    Gerade bei The­men die­ser Art ist es, ich denke da sind wir uns einig, wich­tig eine gewisse Dis­tanz zu wah­ren und das Pro­blem von mög­lichst vie­len Sei­ten zu beleuch­ten.

    Der Mensch besitzt derart viele Facetten, was zwangsläufig dazu führen muss, dass man kaum je zu einem Konsens kommen wird gerade bei einer solchen Thematik. Oder treffender ausgedrückt: Ein bunter Strauss – der Mensch.

    Sie haben es vermutlich bereits erraten: Mir fehlt die Distanz zum Thema Abtreibung. Und dies beginnt bereits beim Motiv der Säuglingsflasche! Mir fehlt ganz klar die Mutter bei der Säuglings-flasche. Ich muss wohl niemandem erklären das es um zwei Leben geht bei der Abtreibung. Deutlich wird dies im speziellen, wenn die Schwangerschaft/Geburt aufgrund von Komplikationen zur direkten Lebensbedrohung für die Mutter wird. Aber auch das psychische Wohlbefinden der Mutter hat einen enormen Einfluss auf ihr Leben.
    Die werdende Mutter pauschal als „hilflose Schwangere“ zu bezeichnen ist fast schon grausam aber mit Sicherheit tendenziös! Es wird ein Bild gemalt, bei der die betroffene Frau als unreflektiertes Wesen daherkommt, die blind einem Impuls folgend ihr Kind dem Tod überlässt.
    Ich denke das trifft in der Mehrzahl der Fälle ganz und gar nicht zu.
    Gerade weil es die Debatte zum Thema Abtreibung gibt machen sich viele Frauen bereits als Teenager ihre Gedanken dazu und verfeinern diese nur noch wenn es sie tatsächlich betrifft.
    Mit diesem Punkt möchte ich auch die hilflos-bequemen Gesellschaft als widerlegt bezeichnen. Ich möchte trotzdem noch präziser werden: Klar macht sich nicht jeder gleich viele Gedanken dazu, manch einer gar keine. Aber spätestens wenn man Leute direkt darauf anspricht, kann man sich auf etwas gefasst machen, dann wird es unbequem!

    Mir fällt durchaus noch mehr zum Thema ein aber ich denke das reicht fürs Erste.
    Danke das ihr mich zu Denken gebracht habt! Hat Spass gemacht 😉

    Zum Abschluss noch soviel: Anstatt eines Schoppens, wäre ein Busen treffender gewesen!

  4. ….noch viele lange Hoch­zeiten nach der Hoch­zeit und nicht zuletzt die opti­mis­ti­sche Hei­ter­keit zur Bewäl­ti­gung unver­meid­li­cher Tief­zeiten. Wow! Was für ein tiefsinniger und poetischer Wunsch. Diese Braut ist zu beneiden. Gratuliere!

    • Kann mich nur anschliessen! Und dann noch dieses Umsetzung von Hochzeit in eine Hoch-Zeit als Werk. Genial

  5. Guten Abend Herr Ramseier,

    ganz herzlichen Dank für die Meldung! So nett, dass sie mich benachrichtigen! Es ist traurig einerseits, andererseits freu ich mich sehr, dass Olga so alt werden konnte. 17 Jahre ist sehr schön!! Offensichtlich hatte sie ein schönes und gutes Leben bei Ihnen! Das freut mich sehr!!

    Wie es scheint, sind die Hunde, die ich gezüchtet hatte ein zäher Stamm. Diejenigen, von denen ich gehört habe und die nicht einem Unfall zum Opfer fielen, wurden alle alt. Leider habe ich nicht von sehr vielen eine Meldung bekommen. Drum freut es mich doppelt, dass sie sich gemeldet haben! Vielen Dank!

    Alles Gute und hoffentlich viel Freude mit einer Nachfolge von Olga!!

    Mit herzlichen Grüssen
    Ada von Tscharner
    mittlerweile aus dem Engadin

  6. Wir haben die Wahl zwischen 100 Joghurt, 20 verschiedenen Klopapiersorten oder 40 Zahnbürsten. Ist das die Freiheit, die wir brauchen? Die uns in bunter Werbung vorgegaukelt wird? Oder sollten wir uns nicht vielmehr um Freiheiten kümmern, die immer mehr beschnitten werden, Freiräume, die verschwinden im immer grösseren Gesetzesdschungel?

  7. Tolle Website, gratulation! Leider bin ich erst kürzlich darauf gestoßen, was gleich zu einer guten dreiviertel Stunde Verhocken führte. Es hat sich gelohnt! Speziell gefesselt haben mich unter anderem ihre Weichlinge. Aber auch die spitzige, witzige aber nie gehässige Tonalität auf Kunst & Wach ist toll. Es freut mich, dass es auch 2016 weitergeht, ich werde gerne wieder reinschauen.

    Freundliche Grüsse
    Stefan W.

    • Besten Dank Stefan W. aus K. für die Blumen, das motiviert!

      Für das „gerne wieder reinschauen“ empfiehlt sich übrigens der Newsletter von kunst & wach, den Sie rechts unten in der Seitenleiste abonnieren können. Sie werden dann automatisch per Email über neue Beiträge und Werke informiert. Völlig unverbindlich und jederzeit wieder kündbar.

      Freundliche Grüsse

  8. Zunächst mal ein Kompliment an der Kunstwerker, das Werk ist so schlicht und einfach wie die Botschaft dahinter und aus meiner Sicht deshalb gelungen!
    Obwohl nicht allzu sehr an Kunst interessiert und somit Gefahr zu laufen, eine „lächerliche und der Sache, der Kernfrage und deren nötige Diskussion durchwegs abträgliches unkontrolliert auswilderndes JEKAMI“ zu verursachen hoffe ich das mein Kompliment trotzdem ernst genommen werden kann.

    Aber nun gibt es neben der Kunst auch Themen, die alle etwas angehen, über die jeder mitreden kann und zu denen alle eine Meinung haben sollten.
    Ein solches Thema ist die Frage wie wir mit Homosexualität in unserer Gesellschaft umgehen.
    Selbstverständlich gibt es Menschen, die scheinbar aus reiner Profilierungssucht irgendetwas nachplappern, von dem sie mit ziemlicher Sicherheit kaum etwas verstehen, im Sinne von “ Hey, seht mich an, ich sehe das übrigens genauso wie dieser XY, folglich bin ich mindestens so intelligent, gut oder weltoffen etc.“

    Aber wenn, gerade jemand wie Vitus Huonder, der zumindest in gewissen Kreisen ein Vorbild ist (bzw. sein sollte) und damit mit seinen Ansichten mehr bewegen kann als beispielsweise ich persönlich, hier auf dieser Website, dann ist es schon bedenklich, wenn Sätze wie der folgende mehr oder weniger unkommentiert so stehen gelassen werden.

    „Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.“

    Aber nein, seine katholische Eminenz VITUS HUONDER, setzt sogar noch einen obendrauf und sagt etwas später: „Die beiden Stellen allein würden genügen, um der Frage der Homosexualität aus der Sicht des Glaubens die rechte Wende zu geben.“ – Kein Wort darüber wie das jetzt genau mit der Aussage „beide werden mit dem Tod bestraft“ verstanden werden darf/muss/sollte…

    Ich bin der Meinung, dass sind Aussagen die kommentiert und verurteilt werden dürfen/müssen/sollten.
    Auch von Menschen die nichts vom Katholizismus verstehen!

    Das Sakrament der Ehe wird von Herrn Studer als axiomatisch dargestellt, als etwas über das man nicht diskutieren kann- als ein Thema zu dem keine Redefreiheit existiert, aber gleichzeitig nervt sich Herr Studer, offenbar über alle Masse, über die Menschen die vermeintlich dem Mainstream folgen ohne sich kritische Gedanken zum Thema gemacht zu haben.

    Irgendwie schon speziell: Ein Mann der in „selbstbefriedigender moralischer Attitüde, aber weitgehend bar selbst basaler Kenntnisse von Liebesbeziehungen und Sex, aber auch der Geistesgeschichte vor allem jener der Sexualkunde und der Menschenrechte und überdies ohne jedes selbstkritische Mass, religiös aufbläht und dummdreist daherurteilt.“ soll weniger widerlich sein als die „ominöse Vox Populi“?!
    Das ich nicht Lache!

    • Lieber Gianluca

      Herzlichen Dank für Dein Kompliment, welches – gerade auch wenn Du nicht allzu sehr an Kunst interessiert bist -selbstverständlich gerne „ernst genommen“ wird, genauso wie Deine engagierten Ausführungen zur Frage des Umgangs mit Homosexualität in unserer Gesellschaft. Tatsächlich wird Bischof Vitus Huonder mehr Einfluss haben als Du, aber unterschätze nicht, wie viele Besucher Du persönlich mit Deinen Ansichten auf dieser Website erreichst:

      http://www.wachsdum.ch, Zeitraum 12/08/2015 – 12/11/2015:
      Besuchergesamtzahl 14’913.00, Gesamtzahl der Seitenansichten 165’929.00, Durchschnittliche Besucher pro Tag 160.35, Durchschnittliche Seitenansichten pro Besucher 11.13, Durchschnittliche Besuchsdauer 00:13:38

      Liebe Grüsse auch an die Familie
      Marcel

    • Lieber engagierter Kommentator
      Ihnen ist offenbar entgangen, wie stark ich gerade VITUS HUONDER kritisiere. Es geht mir im übrigen niemals darum die eine Fehlleistung gegen eine andere auszuspielen. Mein Ziel ist es, den Wahn hinter den Fehlleistungen jeglicher Art ungebremst den Leser und Leserinnen nahezubringen.
      Ich bin aber sehr dankbar für den wie gesagt engagierten Beitrag, und ich würde mir mehr davon wünschen, ob sie kurz oder lang, ob sie hochdifferenziert oder ganz einfach, ob wahnsinnig gescheit oder ganz direkt sind, all dies ist unerheblich, solange sie im Rahmen des grundsätzlichen menschlichen Anstandes ausformuliert daherkommen.
      Nicht zuletzt geht es dem Kunstwerker und mir mit unseren Beiträgen in „kunst und wach“ darum, dass die Besucher und Besucherinnen sich mit den Themen befassen. Schön also, wenn eine Antwort kommt!

      W. Studer

      • Lieber Herr Studer
        Es freut mich das Sie meinen Kommentar zu schätzen wissen. Es ist mir deshalb ebenfalls ein Anliegen zu betonen, dass ich grundsätzlich gleicher Meinung bin wie Sie in Ihrem Prolog.
        Mir war selbstverständlich bewusst, dass Sie keine Lobrede auf den Herrn Bischof halten, aber ich hätte mir eine (noch) klarere Positionierung gewünscht.
        Sie müssen schon zugeben, dass der erste Absatz wie eine Rechtfertigung für die Aussagen von Huonder daherkommt, auch wenn Sie damit vielleicht nur den religiösen Wahn hervorheben wollten.

        Erlauben Sie mir den (etwas gewagten und möglicherweise von jugendlichem Übermut geprägten) Versuch, Vitus Huonder selber als unkritisch zu entlarven. (So wie ich es mir vielleicht insgeheim von Ihnen gewünscht hätte)
        Der Bischof zitiert, ziemlich am Anfang des besagten Vortrags, in etwa folgenden Satz aus der Bibel:

        „Adam und Eva haben von Gott den Auftrag die Erde zu bevölkern und sie [die Erde] sich Untertan zu machen und über die Tierwelt zu herrschen.“

        Ich denke wir sind uns alle einig, das ist längst der Fall – sprich der Auftrag ist erfüllt – und zwar in einem eher ungesundem Ausmass.
        Ein kritischer Denker würde vielleicht ebenfalls zu diesem Schluss kommen und in Betracht ziehen, dass unter diesen Umständen auch andere Formen der Sexualität ihre Berechtigung haben können.
        Vitus Huonder zieht es jedoch vor, weiterhin den Text aus der Bibel wörtlich zu nehmen und scheut auch nicht davor zurück, sogar von Todesstrafe zu sprechen!
        Man könnte auch behaupten, er sei in einer christlich katholischen Schweigespirale gefangen.

        Natürlich muss ich an dieser Stelle relativieren und sagen, dass auch ich kein Experte in Sachen Religion bin und solche Behauptungen lieber den theologisch sattelfesteren überlassen sollte.
        Trotzdem ist es sogar für mich als Laie nicht sonderlich schwer eine gewisse Schwachstelle in der biblischen Überlieferung zu finden wie sie von Huonder vertreten wird.

        Ich weiss es ist teilweise schier unerträglich, was gewisse Leute für Stuss von sich geben, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben wovon sie eigentlich sprechen!
        Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir diese Möglichkeit überhaupt haben und das wir mit unserem Müll soviel mehr erreichen können, als Anno dazumal, als es gerade die Priester, Bischöfe und der Papst waren die einem sagten wie die Dinge zu laufen haben.
        Sind Sie nicht auch glücklich über die Tatsache, dass Sie eine Ausbildung genossen haben, die es Ihnen erlaubt kritisch zu denken und für sich selber zu entscheiden ob sie eine Meinung vertreten oder nicht?
        Ich denke insgesamt überwiegen die daraus resultierenden Vorteile gegenüber dem vielen Mist den wir uns deshalb anhören müssen.
        Gut möglich, dass wir als Gesellschaft noch enorm viel lernen müssen über die Art und Weise wie wir unsere Meinung kundtun, innerhalb der Möglichkeiten die sich uns dafür bieten!
        Vielleicht sollten Sie versuchen die Dinge mal aus der Perspektive ihrer eigenen Jugend zu betrachten und mit etwas gedanklicher Verspieltheit werden Sie möglicherweise feststellen, dass auch Sie damals Veränderungen in der Gesellschaft miterlebt und überlebt haben. 😉

  9. Der Mensch mag triumphieren, dass er eine Kakerlake per Smartphone fernsteuern kann – in Zigtausend Jahren wird es die Kakerlake sein, die frohlockt. Ihre Art wird es immer noch geben, während der Mensch ein vergangenes Detail der Erdgeschichte sein wird.

  10. Ihrem roten Faden folgend hier ein nachdenkliches SUPER!! und WEITER SO!!
    Bin gespannt auf weitere Wahnsinnskunst.
    FG

  11. Hoch loben wir die Freiheit. Die Freiheit der Presse, der Meinung, des Glaubens, der Lebensweise. Doch niemand scheint zu merken, dass wir sie uns selbst am meisten beschneiden. Immerneue Gesetze um jegliche 0.01% Eventualitäten und Risiken abzusichern. Moralische Höchstleistungen der Presse in Fällen wie dem von W. Studer beschrieben, Gerry Müller, Zuger Sexskandal oder damals der Fall Carlos. Die fortwährenden Schuldzuweisungen – denn immer braucht es einen Schuldigen. Geschieht ein Mord dann ist der Schuldige vielleicht der provozierende Partner, die böswilligen Behörden der KESB oder ein Psychiater mit seinem nachträglich als falsch erkannten Gutachten. Weil jemand muss ja Schuld daran sein was dieser Mensch getan hat. Im Laufe all dieser Diskussionen und Medienprozesse ist jeder zu Hause selbst der grösste Profi und weiss warum was wie geschah und was nun zu tun ist. Wir nehmen unser Urteilsvermögen und Anspruchsverhalten selbst als zu wichtig und fordern postwendend Veränderungen.
    Wo ist der Platz für grosse Redner, Vordenker, Philosophen in der heutigen Zeit? Es gibt sie vielleicht. Doch haben wir die Kunst des Zuhörens verlernt, schwingen lieber selbst die Keule – und hauen alles und jeden in die Pfanne! Heute so, morgen so. Ohne Weitsicht und Klarheit.

  12. Vielen Dank für die “ sonntägliche“ Bereicherung mit dem neusten Werk der Schweigespirale.
    Wieder einmal treffend auf den Punkt gebracht, zeigt es auch auf, wie schwierig es geworden ist, heute eine Rede zu halten oder einen Bericht in den Medien zu verfassen. Auch gerade die Presse und Medien, welche ja so auch immer auf ihre „Freiheit“ beharren, spielen nicht immer eine löbliche Rolle zur Redefreiheit von „Andersdenkenden“, sie sollten sich diesen Beitrag zur Lektüre nehmen und ggf. ein solches, gelungenes Kunstwerk Nr65 in den Eingang stellen.
    Sicher hat, durch die Möglichkeit der (vor-)schnellen Stellungnahmen und Verbreitung von Kommentaren durch das Internet etc, die Verunglimpfung von „freien Rednern“ zugenommen.
    Freue mich schon auf das nächste Werk !

  13. Das neue Werk gefällt mir sehr! Die MARA’sche künstlerische Umsetzung der „Schweigespirale“ führt sinnigerweise von der weiträumigen Offenheit über viele Stacheln in die Enge der Fixation… Vom offenen Reden über verletzende Spitzen ins ängstliche Schweigen. Schade, dass es in der Lebenswirklichkeit nicht umgekehrt ist. Zudem ein wunderschöner und treffender Werkkommentar ebenso wie ein differenzierter Prolog über die Causa Vitus Huonder von W. Studer. Sowas habe ich in der hektischen Presselandschaft vermisst…

  14. Nine-One – wieder ein Werk, das mich mit seinem Hintergrundgedanken in seiner Einfachheit, Klarheit und Unfarbigkeit tief berührt. Messerscharfer und dennoch den betroffenen Frauen zugewandter Kommentar – spricht mich sehr an. Danke und à bientôt, Karin

  15. Freiheit und Sicherheit schliessen sich zwar häufig aus, aber beileibe nicht immer. Meinungsfreiheit, Reisefreiheit, Wahlfreiheit, Niederlassungsfreiheit, und und und…fundamentale Freiheiten, die die Sicherheit nur marginal tangieren. Vielleicht sind sie so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr wahrnehmen?

  16. Ein paar Gedanken…
    Seit Jahrhunderten erforschen wir den Menschen und entwickeln unsere Theorien, um unsere Kinder möglichst gut zu erziehen. War es früher die Autorität, die das Unheil brachte, fanden wir selbiges darauf im Antiautoritären Erziehungsstil. Heute wird der demokratische bzw. der flexible Erziehungsstil als die goldene Mitte bezeichnet. Ziel ist es, möglichst zufriedene und eigenständige Erwachsene heranzuziehen. Dessen ungeachtet erzieht der Staat mit immer neuen Gesetzen, Regulierungen und Hilfsangeboten, sowie die Wirtschaft als kapitalistischer Hochadel konsequent neue Abhängigkeiten. Denn ohne Abhängigkeit des Volkes wäre die Legitimierung der Politik passé und die Unmengen an Waren würden nicht wie gewünscht konsumiert. Die Förderung der Unabhängigkeit unserer Kinder endet folglich in der „freiwilligen“ Entscheidung derselben sich in die Abhängigkeit des Kapitals und Konsums zu begeben. War es früher noch etwas klarer und direkter wie der Adel und die Aristokratie ihre Herrschaft kolportierten musste man dem erwachten Bewusstsein im Laufe der französischen Revolution mit etwas subtileren Mitteln begegnen. Anstatt das gemeine Volk mit der Peitsche in die Abhängigkeit zu treiben, darf es sich heute immerhin schon selbst für diese Entscheiden – viel mehr bleibt ihm auch nicht übrig.

  17. Liebe Marcel, du hesch jo so rächt und du hesch jo so unrächt mit dim wunder-wunderschöne Liebesbrief an dini Liebschti mit däm Pensionierigsthema – das jo eigentlich d Unabänderlichkeit vom Altere und vom Tod mitbehandlet!
    Doderzue isch logischerwis scho sit ewige Zite vil gseit worde und es wird, wie dis Bischpil jo au grad bewist, vil gseit. Allerdings: niemer cha würklich öppis nöis sage, e Lösig usserhalb vo unsere oft sich sälber sozialromantisch kaschierende Leischtigsgsellschaft nenne.
    Oh! wär ich doch nur e geischtige Dändi, wo sich elegant und sicher gege das latänt bis offen faschistoidi Primat vonere omnipresänt erzwungene Nützlichkeit vo allem und vo jedem stelle chönnti!
    Sin mer denn uf ewig wachstumswahnsinnig?
    Übrigens: „es ist vollbracht“ seit bezeichnenderwis lut de Evangelie Chrischtus am Chrütz bevor er ändgültig der Geischt ufgit.

  18. Es gibt so unendlich viel Bedarf an „sinnvollen Aufgaben“ im sozialen und bürgerschftlichen Engagement, dass ich einfach nicht verstehe, wieso die Rentner an einer „Leere“ kranken!
    Klar, es ist ein Umstellung und man muss ein bisschen suchen und aktiv werden – aber gerade in heutigen Netzzeiten ist es einfach geworden, sich eine freiwillige Tätigkeit quer durch vielerleit Angebote und Themen auszusuchen!

    Es ist ja heute schon so, dass die große Mehrheit der Ehrenämter von Senioren ausgeübt werden – was hält denn die anderen davon ab?

    Manche können nicht gut mit neuen Menschen, okay. Es gibt aber auch dafür viele Gelegenheiten, sich zu engagieren, etwa im Tier-, Umwelt- und Naturschutz.

    Auch ansonsten ist die Palette riesig: Alten und Kranken das Leben erleichtern, Jugendlichen helfen, Opa/Oma ersetzen, in sozialen Einrichtungen mitarbeiten, Bürgerinitiativen unterstützen und vieles mehr.

    „Gebraucht werden“ ist gar nicht vornehmlich ein Thema der bezahlten Erwerbsarbeit – viel dringender werden Menschen dort gebraucht, wo sich nichts „rentiert“ und kein „Markt“ existiert, in den sich Investitionen kommerziell lohnen würden.

    Einfach nur gemütlich rumhängen ist gewiss für ein paar Wochen oder Monate toll – aber dann?

    • Besten Dank für Ihren engagierten Kommentar zur Pensionierung.

      Natürlich haben Sie recht: Es gibt unendlich viel Bedarf an Engagement; man muss sich halt umstellen, ein bisschen suchen und aktiv werden; die große Mehrheit der Ehrenämter werden von Senioren ausgeübt; es gibt viele Gelegenheiten sich zu engagieren; die Palette ist riesig und “Gebraucht werden” ist nicht vornehmlich ein Thema der bezahlten Erwerbsarbeit.

      Aber warum denn…

      …soll die Leere nach der Pensionierung krank sein (oder ist sie gar gesund)?
      …soll man nicht einfach weiterarbeiten dürfen wie bisher?
      …soll man „sich umstellen, ein bisschen suchen und aktiv werden“ müssen, um gebraucht zu werden – nachdem man nicht mehr gebraucht wird?

  19. „wenn die Last von Public Management und sozialromatischem Teamdiktat bis zur Selbstaufgabe“
    elegant verschriftlicht, so dass die Dornen in den von aussen gesehenen zarten Rosenblätter spürbar sind
    Wenn ich das lies: Ich freu mich auf die Pensionierung 😉

  20. Bravo lieber Marcel: ganz einfach leichtfüssig geschriebene Spitze zum allgemeinen Nachdenken und mit einer leichten Prise Zweifel an vielem und einzelnem, wo jener besondere Hauch philosophischer Ratlosigkeit zu Wehen vermag, der wiederum jener erlaubten und leicht verdaulichen oder auch gnädig zu überlesenden Schwester der Philosophie, der Melancholie, den nötigen Dunstkreis einräumt!

  21. Bekennende Nicht-Flieger sollten ihre Schadenfreude zügeln: Bei den SBB herrscht derselbe Trend – immer mehr Passagiere werden in die Züge gepfercht, mittlerweile kann man auch zwischen Zentren in den Genuss von S-Bahn-„Komfort“ kommen.

  22. Gratuliere zum neuen Werk! Der vierte Weichling bricht das schwer-weiche der Weichlinge 1-3 auf und präsentiert sich leicht, luftig und….blutrot. Ein Wolf im Schafpelz.

    ELVIS VOR EVER

  23. Danke für den aufrüttelnden Artikel. Ihr Weichling 4 ist auf den ersten Blick durchaus weich, im Zusammenhang mit Kitty Genovese aber beängstigend hart. Ich finde, es wäre gut, an den Schulen über den den Zuschauer Effekt zu reden, um die Schüler zu sensibilisieren, spontan zu helfen.

  24. Soeben bekomme ich von unserer Vorsorge-Versicherung folgendes Schreiben: „Liebe Kundin, lieber Kunde. Seit der Einführung der beruflichen Vorsorge ist die Lebenserwartung stark angestiegen. Im Jahr 1985 lebte ein 65-Jähriger im Durchschnitt noch weitere 14.9 Jahre, heute sind es bereits 19.1 Jahre. Bei den 65-jährigen Frauen stieg die Lebenserwartung im gleichen Zeitraum von 84 auf 87.1 Jahre. Damit ist die Lebenserwartung in der Schweiz eine der höchsten der Welt. Und der Trend hält weiter an: Experten rechnen damit, dass die Lebenserwartung auch in Zukunft mehr als einen Monat pro Jahr steigen wird. Für die zweite Säule bedeutet dies, dass die Renten bereits heute viel länger ausgerichtet werden, als ursprünglich vorgesehen war, und sich dieser Zeitraum zudem noch ständig vergrössert …“
    Nun habe ich mir natürlich zuerst auch Gedanken gemacht, was diese Entwicklung wohl für uns alle in Zukunft bedeutet. Aber es gibt zu Glück nur eine „moderate Anpassung des Umwandlungssatzes im Überobligatorium“… 🙂 Ich hoffe, ich bin nicht naiv …

  25. Die Besucherzahlen zeigen, dass das Thema interessiert. Wachstum(swahn) gehört zur Geschichte des Menschen. Fortschritt und Wachstum führen und führten zum (Teil)untergang von grossen Zivilisationen und doch wiederholt sich die Geschichte jeweils erneut. Es ist schwer abzusehen was am Ende kommen wird, doch gibt es trotz allem die wohlige Gewissheit, dass die Menschheit endlich und die Erde beinahe „unendlich“ ist. Danke für das anregende Werken und weiter so!

  26. Tolle Zahl der Besucher! Ich gehöre auch zu den Besucher ihrer Homepage bisher ohne Kommentar abzugeben. Mir gefällt der Stil mit der Schreibweise und vor allem das mit dem Wachstumswahn. Ich glaube es ist auf den meisten Blog so das die Kommentare viel seltener sind als die ohne Kommentare. Mir gefällt auch ihre Kunstserie über die Weichlinge weil es vielen so geht.

    mit freundlichen Grüssen

  27. Wieso Todsünde? Neid ist ein (allzu) menschliches Gefühl, das sogar – wie es heute in der Zeitung zu lesen war – seine positiven Seiten hat: Neid kann anspornen, sich anzustrengen, um mit dem Beneideten gleichzuziehen, oder gar ihn zu überholen. Und erst der Beneidete: Er ist der Beneidenswerte, kann den Neid der andern geniessen…Also lassen wir dem Neid sein Plätzchen in der menschlichen Psyche.

  28. Das Experiment zeigt nicht nur, zu welchen Grausamkeiten der „Normalbürger“ fähig ist, sondern weist auch auf die Autoritätsgläubigkeit des Menschen hin – offenbar unverändert in der heutigen Zeit. Sich einer Autorität unterzuordnen, statt dem eigenen Gewissen zu folgen, ist für viele der einfachere Weg. Darf man sie in jedem Fall dafür verurteilen? Wie hätte man sich selber entschieden? Interessant ist die Frage, was denjenigen ausmacht, der sich unmenschlichen Befehlen widersetzt.

  29. DENKEN VERSUS FOLTER

    Du hast uns wiedereinmal voll erwischt, lieber Marcel, mit deinem Artikel!

    Da haben wir Menschen uns über Jahrtausende Strategien der Verdrängung ausgedacht. Vor allem die Sündenbock-Methode, die mit Begriffen wie “Luzifer”, “Teufel”, “Satan” usw. den Horror vom Menschen abzutrennen versucht. Jedoch ist das Phänomen des Bösen so unabdingbar und absolut mit den Menschen verbunden, wie es dessen Fähigkeit ist, als einziges uns bekanntes Wesen dagegen angehen zu können.

    Dies allerdings geht nur, wenn wir die Sündenbock-Methode radikal über Bord schmeissen und in einer nicht moralisierenden Offenheit nachzudenken beginnen, die vor rein gar nichts zurückschreckt – nicht einmal vor der Möglichkeit der guten Tat!

    Schon der kleinste Versuch lohnt sich sofort: man erschrickt weniger beim Betrachten der Welt, des Selbst und gewiss auch etwa beim Lesen deines Artikels, lieber Marcel.

  30. Lieber Marcel
    Vielleicht hast Du die Beiträge in der NZZ vom 23.12 zum Thema Die Provokation des Verzichtens bereits gesehen. Ich jedenfalls fand sie sehr interessant:

    Im übrigen hoffe ich, es geht Euch gut und wünsche eine ruhige und erholsame Weihnachtszeit.

    PS: Deine Website ist fantastisch und wird immer besser! Ein wahres “Bijou” im heutigen Meer nutzloser Internetseiten.

  31. Deine Website ist mittlerweile so beängstigend gut, dass du sie unbedingt weiterziehen solltest – auch wenn deren Radikalität parallel zur Wirklichkeit nur zunehmen kann und schliesslich, gemäss der Finalität im Felde des Endgültigen, in süffisanter NEKROPHILIE aufgehen wird – wie wir alle!
    Hoffnung? Gibt es sie? sie liegt allenfalls in der sehr kleinen Gegenwart des denkenden, trotz allem heiter verständigen INNEHALTENS und, so gut es eben geht, ebensolchen HANDELNS.

  32. Wieder ein Kunstwerk, das zum Denken anregt. Nach Überschreiten der Klimax droht der Abgrund…und die Menschen gehen darauf zu – wissen sie es?

  33. Das neuste Werk gefällt. In Reihe und Glied.. so erinnert das Menschsein doch oft auch an die fleissige Ameise wie sie blindlings den neuen Innovationen hinterherläuft und da sich die Ameise jeweils am Hinterteil des vorderen orientiert, kann es nach einem Durcheinander durchaus passieren, dass die ganze Expedition bis zum bitteren Ende im Kreise läuft.

  34. Hallo Marcel
    Beeindruckende Website, gratuliere! Eine richtige Perle im World Wide Web.
    (wir waren Anfangs 80er Jahre beide Unterassistenten auf der Dermatolog. Univ.-klinik ZH)
    Liebe kollegiale Grüsse

  35. Der Rahmen, um es in Ihren Worten zu schreiben, hat sich sichtlich verändert. Schlechte Tage, fiese Launen, Trauer, Sucht und Zwang – alles gehört zum Leben dazu und ist seit jeher eine Konstante. Die Definition darüber was krank ist und was nicht, verändert sich derweil stetig. In einer Zeit in der es ein „No Go“ ist schlechte Laune oder einen schlechten Tag zu haben, in der man gegenüber allem und jedem Glück vorzugaukeln hat und stets leistungsfähig sein muss, ja in solchen Zeiten hat sich die Definition mit Sicherheit verändert.

    Im Wahn alles zu erklären und zu verstehen gilt man bereits als gemeingefährlich sobald man ab und an wütend wird. Beim kritischen Hinterfragen der Obrigkeiten wenn sie uns wieder ausspionieren ist man bereits paranoid (USA lässt grüssen) und wer sich heutzutage noch mit Spirituellen Themen beschäftigt ist sicherlich Psychotiker.

    Schlussendlich trägt dieser Definitionswahn dazu bei, dass sich „Krankheiten“ weiter verbreiten. Viele unbescholtene Bürger lesen von neu entdeckten Störungen und fragen sich, ob sie vielleicht auch betroffen sind. Unsere Realität basiert zu einem grossen Teil auf unseren Erfahrungen. Wie wir eine Situation erleben hängt mit den Erfahrungen zusammen die wir gesammelt haben. Man stelle sich eine Kolonne mit Autos vor. Der passionierte 60er Jahre Hippie sieht den grünen VW Bus, der sehnsüchtig auf Kinder hoffenden Frau fällt der Familienwagen mit den Kindern auf, dem gutbetuchten Banker sticht der Porsche ins Auge den er sich letzthin beim Händler angesehen hat und für den pressanten Burschen ist die Kolonne lediglich ein Stau. Allen aber ist gemein, dass sie die gleiche Situation aufgrund ihrer Wahrnehmung und Bewertung anders erlebt haben.
    Was bedeutet dies nun für die neuen DSM’s und ICD’s? Bei all der Fülle von möglichen Diagnosen und dazugehörigen Symptomen, findet sich für jeden das Passende, das sich mit seinen Erfahrungen deckt! Halleluja!

  36. Standing Ovation, oder wie man zumindest früher in Deutsch sagte stehende Ovation oder stehender Beifall, bezeichnet jene Form von Applaus, der aufgrund einer fulminanten Darbietung, die das Publikum buchstäblich aus den Sitzen reisst, spontan und eben stehend erfolgt. Stehende Ovationen sind trotz deren tendenzieller Inflation bei den Protagonisten jeglicher Art beliebt. Selbst übertriebene Komplimente sind den Adressaten eben Balsam auf die ewig bangen und erfolgssüchtigen Seelen. Das ist menschlich und eigentlich ganz gut so.
    Wenn dann aber diese stehende Ovation zur sich narzisstisch selbst hochjubelnden Dauererektion und zur ewig Klimax heischenden Attitüde verkommt, dann lieber Marcel ist – leider – die Zeit für dein jüngstes Werk gekommen: der sich selbst beleuchtende und selbst erzeugende ewige Dauerständer, dieses Un-Denkmal eines zunehmend fehl entwickelten Eros.

    Lasst uns also ob deiner „Leuchtlatte“ nicht in stehenden Beifall hinein verblöden! Lasst uns Schmunzeln – und uns dabei auch ein wenig selbst an der Nase nehmen!

  37. Wieder eine originelle Skulptur! Bei Standing Ovation ist es wie bei anderen Gruppenphänomenen: Es gibt keine befriedigende Lösung, wie man sich verhalten soll. Entweder man unterwirft sich dem Kollektiv, schwimmt mit dem Strom, eventuell gegen die eigene Überzeugung, eckt dafür nicht an – oder man tut, was man für richtig hält, steht zu seiner Meinung, mit dem Risiko, als Sonderling ausgegrenzt zu werden. Bei einem Konzert allerdings ist letzteres nicht so von Bedeutung…

  38. Vielen Dank für diesen Beitrag. Der süsse Duft der Freiheit, wie lange begleitet er die Menschen schon? Am ehesten seit Adam und Eva und er kommt selten allein. Denn die Folge auf Freiheit ist Angst vor der Unsicherheit. Freiheitskämpfer und Idealisten, für so manches wurde in der Vergangenheit im Namen der Freiheit gekämpft, nur um danach wieder neuem Platz zu geben welches die Freiheit auf andere Art beschnitten hat.

    FERIEN. Die Schweizerinnen konnten darüber abstimmen, ob sie 6 Wochen Ferien möchten. Scheinbar griff die schiere Angst um sich was mit dieser vielen freien Zeit zu tun wäre, denn wir haben sie abgelehnt – zumindest vordergründig aus Wachstumsgründen.

    ÄGYPTEN. Gekämpft haben sie auf den Strassen, für die Freiheit. Ihr Leben riskierten sie um Mubarak zu stürzen. Nach langem kämpfen war es geschafft. Nur um 1 Jahr später die demokratisch gewählten zu stürzen und das Militär einzusetzen welches sogleich den alten Peiniger für dessen Abgang man so geblutet hatte wieder freilässt.

    Die Menschen kämpfen seit jeher für ihre Freiheit. Eine oft teuer erkaufte Freiheit und nicht selten, legen sie sich anschliessend selbst wieder in neue Ketten.

  39. I truly love your website.. Pleasant colors & theme.
    Did you build this website yourself? Please reply back as I’m hoping to create my own personal website and would like to learn where you got this from or exactly what the theme is named. Thank you!

  40. Wikipedia definiert die Rahmenhandlung so: „Die Rahmenerzählung ist eine Sonderform des mehrschichtigen Erzählens. In ihrer einfachen Form zeigt sie sich als ein epischer Text mit einer charakteristischen, die Struktur der Erzählung dominierenden Zweischichtigkeit. Diese ist derart, dass die erste Textebene (der Rahmen) die zweite (die Binnenerzählung) umgibt oder ihr auch nur vorangestellt ist und eine mündliche Erzählsituation konstituiert, in der ein oder mehrere nicht mit dem Rahmenerzähler identische Erzähler einem oder mehreren Zuhörern ein oder mehrere vergangene Geschehen frei erzählen.“

    Alles klar?
    Mir jedenfalls nicht!

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rahmenerz%C3%A4hlung&oldid=116750204

    • Die im Theater ist was anderes, nämlich wie ein Nebenschauplatz. Die Kunst-Rahmenhandlung hier ist eigentlich die Haupthandlung also die Gesellschaft heute und alles rund herum und der Tote ist der Nebenschauplatz der vergessen geht glaube ich

  41. Ja, so geht das „besondere Erlebnis“ verloren. Das stetig wachsende Überangebot braucht Raum und Platz. Nimm Dir eine Wolldecke, setze dich irgendwo auf eine Wiese, warte .. und Du hast vielleicht in kurzer Zeit den besten Platz am Openair…
    Es wird in Zukunft sicher nicht einfacher, sich „zur Ruhe zu setzen“. Deshalb geniesse ich gerade jetzt meinen „persönlichen Raum“ welchen ich habe, welch ein Luxus !! …

  42. Website-Neugestaltung: Es ist alles derart vielseitig, elegant, ansprechend ja spannend geworden, dass leicht und anstrengungslos herumgestöbert werden kann und der Anreiz interaktiv zu werden ist optimal gegeben und wiederum ohne Aufwand spontan zu verwirklichen. Ich kann nur gratulieren! Die einzige Gefahr ist nurmehr die, dass du dich selbst wohl nicht mehr topen kannst. Eine Sackgasse also, ein Psychophilosophischer Patt gar – oder vielleicht doch nicht? Wir werden sehen.

    • Whow! Danke Walter! Gerade noch wollte ich auf Deinen netten sprachlich-philosophischen Blumenstrauss mit einem mindestens ebenbürdigen Feuerwerk antworten und schon waren sie da – die Sackgasse und das psychophilosophische Patt…

      Freue mich auf Deine weiteren Kommentare

  43. Schade um das schwarze Design, war irgendwie spezieller. Und mit Schwarzmalen hatte das ja nichts zu tun ;-). Sonst finde ich es professioneller und ich bin gespannt auf die weiteren Blogeinträge. Das mit dem abonnieren habe ich leider noch nicht gecheckt 🙁 , mache es dann nochmal, wenn ich mehr Zeit habe

  44. Whow! Super Verbesserung des Designs. Auch die Kommunikationsmöglichkeiten haben sich mit dem neuen Blog potenziert. Gratuliere

  45. So, so – „die Bundesregierung beginnt die Arbeit mit einem Wachtumsbeschleunigungsgesetz“ …. siehe » Politiker, …. köstlich. Vielen Dank für die tolle Homepage, lädt immer wieder zum besinnlichen Verweilen ein.

  46. Hochinteressant! Tatsächlich ist es eigenartig, dass einerseits die oekologischen Folgen des ungebremsten Wachstums in aller (Medien-) Munde sind, das viel grundlegendere Problem der globalen Bevölkerungsexplosion hingegen kaum thematisiert wird. Ohnehin wird die oekologische Katastrophe wohl bis zum Abwinken thematisiert, moralisiert und vermarktet (Oeko-Boom, Bio-Wahn, Esoterik-Kitsch) und damit zu grossem Geld gemacht, konkrete Lösungen allerdings sind weit und breit keine in Sicht, oder aber sie kommen (global gesehen) nicht über das Stadium gutgemeinter Lokalfolklore hinaus. Die globale Bevölkerungsexplosion lässt sich zwar ebenfalls (noch) wirtschaftlich vermarkten (neue Märkte), als existenziell bedrohliches Problem aber muss sie – weil letztlich unlösbar – natürlich verdrängt werden.

    Bitte weiter Kunstwerken!
    Freundliche Grüsse

  47. ich kenne Sie zwar nicht, ich finde aber ihre Homepage sehr eindrücklich und Sie erstaunlich stark, weil es auch nicht fremdenfeindlich ist. Ich sehe aber auch keine Lösung dafür.
    Mit freundlichen Grüssen

    P.S. wann gibt es ein neues Kunstwerk zu entdecken

  48. @Matthäus (24): Gratuliere zum Geburtstag und wünsche auch für’s 2013 alles Gute und nicht wenige philosophische Höhepunkte. Liebe Grüsse

    mara
    k u n s t & w a c h

  49. Inspirierend finde ich insbesondere die Werke zum Thema Gegensätze. Nr 14 und 19 scheinen mir sehr gelungen, da sie vieles auf den Punkt bringen was den Menschen umtreibt oder eben nicht. Das latente dahinvegetieren im alltäglichen Trott erspart Mensch zwar das mühsame Hinterfragen der eigenen Routinen, doch lebt man gleichzeitig ständig in einem Vakum der Halbzufriedenheit. Oft eingeschlossen in festen Mustern die es nicht zu hinterfragen gilt. Unglücklichsein durch Lebenszustände bei denen die Kraft oder der Mut fehlt sie zu hinterfragen und zu verändern.
    Trotz reichlicher eigener Selbstreflektion und temporärem Bewusstsein darüber haben mich doch genau auch diese Muster, Ängste und fehlender Mut immer mal wieder gehemmt. Während einer symptomfreien Zeit dieser Muster durfte ich aber auch erleben, was für Potential im Menschen schlummert wenn er sich mutig, selbstsicher und offen jedem Tag und den darinliegenden Gegebenheiten stellt. Viele neue Türen öffnen sich in vielerlei Hinsicht.
    Freude hat mir ein Zitat von Markus Aurelius bereitet welches sinngemäss bedeutet: „Nichts könnte dir besser bekommen, als das, was dir das Leben gerade bringt.“

    In diesem Sinne, kreative Grüsse
    Marco Schwab

  50. Nr. 21 – Wieder genial umgesetzt – so gefällt mir Kunst !
    Mal so umgesetzt gedacht – welcher Kugelschreiber möchte man sein –
    der Oberste ? – der liegt am bequemsten – allerdings würde
    man auch am schnellsten verbraucht …..

  51. Nr. 21 triffts auf den Punkt. Schon paradox, dass Politik und Wirtschaft uns die Ursache unseres grössten Problems als seine Lösung verkaufen. Wobei…vielleicht ist auch einfach der Glaszylinder zu klein geraten 😉

  52. Irgendwie blöd – eigentlich wollte ich den Vorschlag mit der Ausstellung machen – Chrisostomos ist mir halt jetzt zuvor gekommen – egal, Hauptsache es kommt zum klappen mit der Ausstellung. Ich kenne da eine kleine Galerie in Brugg, die von einer begeisterungsfähigen Finnin namens Sirka (Taylor) geführt wird. Falls allgemein oder auch nur bei Wenigen der Wunsch nach einer Ausstellung deiner Werke besteht, würde ich mal bei der Galeristin nachfragen.
    Liebe Gäste, gebt also eure Kommentare!

  53. Lieber Marcel
    Als regelmässiger Besucher deiner Home Page hat mich deine Nr. 21 sehr gefreut und ich bin dabei auf den Gedanken gekommen, dass es eigentlich an der Zeit wäre, deine Werke in einer Ausstellung zu zeigen.
    Was meinst du zu meiner Idee?
    Was meint Ihr anderen Gäste von „wachsdum.ch“ dazu?

    herzlich Chrisostomos

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