Willkommen

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Will­kom­men bei KUNST & WACH, der Web­seite über KUNST­WER­KEN UND WACHS­TUMS­WAHN. Keine Ahnung, was Sie hier­her führt. Viel­leicht wol­len Sie ja gleich wie­der gehen oder höchs­tens – wenn Sie schon mal hier sind – kurz in Erfah­rung brin­gen, worum es geht und wer dahin­ter steckt.

Viel­leicht wol­len Sie aber auch dem Wahn ins Auge schauen, die vir­tu­elle Gale­rie besu­chen oder MARA’s neus­tes Werk stu­die­ren? Pro­loge lesen? Sprach­per­len des elo­quen­ten Kunst­his­to­ri­kers genies­sen? Kom­men­tare der Gäste durch­stö­bern? Kon­takt auf­neh­men? Was weiss ich …

Am bes­ten machen Sie doch ein­fach was Sie wol­len…

JETZT ERST RECHT!
MARA

 

Dein Bauch gehört dir

Prolog zum Werk Nr95

Nr95 Ein bunter Strauss

Nr95 Ein bun­ter Strauss

Meine <Nr61 Kin­der­leicht> vor knapp zwei Jah­ren war inspi­riert vom Ein­druck, die säku­lare Kon­sum­ge­sell­schaft habe sich ihrer christ­lich-hip­po­kra­ti­schen Ver­ant­wor­tung bequem ent­le­digt, indem sie die äus­serst läs­tige Schuld­frage beim Abtrei­ben bis zur 12 Schwan­ger­schafts­wo­che allein der uner­wünscht Schwan­ge­ren über­liess. Sie erin­nern sich: Dein Bauch gehört dir – deine Ent­schei­dung – deine Ver­ant­wor­tung – deine Schuld.

Mitt­ler­weile gehö­ren hier­zu­lande täg­lich durch­schnitt­lich 27 legale Abtrei­bun­gen zum selbst­ver­ständ­li­chen Ärz­te­all­tag. Seit die Schwei­zer Bevöl­ke­rung vor 15 Jah­ren die Fris­ten­lö­sung lega­li­siert hat, hört man kaum noch von Ärz­ten, Heb­am­men oder Pfle­ge­fach­per­so­nen, die sich aus Gewis­sens­grün­den wei­gern “es” zu tun. Und wenn, dann kön­nen «Sach­zwänge» dazu füh­ren, dass sie des­we­gen eine Anstel­lung nicht erhal­ten oder nicht behal­ten kön­nen […]

 
Denken ist schwer, darum urteilen die meisten. - Carl Gustav Jung
 

Mottfeuer

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr39 Ein herausragender Kopf

Nr39 Ein her­aus­ra­gen­der Kopf

(stu) In die­ser Zeit nun, die kei­nes­wegs und nie­mals und durch nichts zu defi­nie­ren ist, kommst du, Kunst­wer­ker Mara, als künst­le­ri­sch schlaf­wan­delnd Tref­fen­der mit dei­nem neus­ten Kunst­werk – gleich­sam dem Kinde rei­nen Her­zens und dem blin­den Seher, die ja, wie wir alle, auch dem dümms­ten Bau­ern und sei­ner gröss­ten Kar­tof­fel nahe­ste­hen.

Die­ses Opus zeigt der unmit­tel­ba­ren Wahr­neh­mung einen mensch­li­chen Kopf, der, offen­sicht­lich fein­säu­ber­lich abge­trennt, in einem jener hüb­schen weis­sen Pfei­ler­so­ckel, die dem Publi­kum als Basen etli­cher dei­ner Werke bereits bekannt sind, der­art ein­ge­gos­sen wurde, dass nur­mehr das Schä­del­dach bzw. der sorg­fäl­tig gekämmte Haar­schopf des­sel­ben sicht­bar ist […]

 

Hornochse!

Prolog zum Werk Nr91

Nr91 Kuh­bis­mus

Kubis­mus – Kuh­bis­mus – Kuh­biss­muss

Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr. Ein­mal mehr soll hier im Werk­raum Deu­tung der Spra­che auf den Grund gegan­gen wer­den ohne Rück­sicht auf sprach­li­che Cor­rect­ness: Eine Tra­ves­tie über Horn­vieh und Kunst­be­trieb…

⇒ Zur Werk­seite Nr91 Kuh­bis­mus mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 

Ein freundlich Licht von Aussenseitern

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr21 Ins beste Licht ge(d)rückt

Nr21 Ins beste Licht ge(d)rückt

(stu) Diese beson­ders gelun­gene Licht­skulp­tur ist nicht nur ein schö­nes Stück Kunst­werk, son­dern auch ein sehr paten­tes Stück Werk­kunst. Wie so oft, so kann auch hier der Kunst­wer­ker Mara seine prak­ti­sche Ader und seine gefä­chert vor­han­de­nen hand­werk­li­chen Fähig­kei­ten nicht ver­leug­nen, ist diese Skulp­tur doch, nebst­dem sie eine zeit­ge­schicht­lich und poli­ti­sche Aus­sage per­fekt klar und doch ohne Mora­lin ver­mit­telt, ein aus­ge­spro­chen exzel­len­tes Raum­licht, eine milde Lampe also, die zudem als schier uner­schöpf­li­ches Depot für Schreib­ge­räte der mensch­li­chen Ver­gess­lich­keit gege­be­nen­falls ent­ge­gen­kom­men mag […]

 

Schweinereien

Prolog zum Werk Nr89

Nr89 MehrSchwein

Nr89 Mehr­Schwein

Man muss das abwä­gen. Der Herz­tod ist die häu­figste Todes­ur­sa­che […] Wir haben ein­fach zu wenig mensch­li­che Spen­der­or­gane, des­halb brau­chen wir eine Alter­na­tive” – Ein Herz­chir­urg

P.S. Gemeint ist die Xeno­trans­plan­ta­tion von Schweine-Her­zen auf den Men­schen.

Ich freue mich, Ihnen ein wei­te­res Werk aus dem Werk­raum Wachs­dum prä­sen­tie­ren zu kön­nen: ⇒ zur Werk­seite Nr89 Mehr­Schwein mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 

Der rote Faden ins Labyrinth

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr46 Der rote Faden

Nr46 Der rote Faden

(stu) Ein nicht ein­mal ein­fach gestrick­tes, son­dern ledig­lich ein­fach auf­ge­spul­tes Werk dies­mal. Von unse­rem Kunst­wer­ker, des­sen Hin­ter­list wir mitt­ler­weile satt­sam ken­nen und wis­sen: den Schin­ken am schein­bar mage­ren Kno­chen müs­sen wir uns als Betrach­ter sel­ber erschaf­fen, die Sau also zum genüss­li­chen Ver­zehr sel­ber mäs­ten […]

 

Unver­läss­li­che Frei­heit oder unfreie Ver­läss­lich­keit

Prolog zum Werk Nr88

Nr88 Gegensatz 6

Nr88 Gegen­satz 6

Soweit die Zuver­läs­sig­keit herrscht, läßt sich alles beherr­schen.”
Lü Bu We (um 300 – 235 v. Chr., chi­n. Kauf­mann)

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So irri­tie­rend und schwer zu akzep­tieren es auch sein mag, es ist evi­dent: Auf Frei­heit ist nun mal kein Ver­lass… Ich freue mich, Ihnen ein wei­te­res Werk aus dem Werk­raum Gegen­satz prä­sen­tie­ren zu kön­nen:

⇒ Zur Werk­seite Nr88 Gegen­satz 6 mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 

Die Pest ist ein Aperçu

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr45_Eskalation_006

Nr45 Eska­la­tion

(stu) Ein Hauch von edlem Holz­spiel­zeug von unschul­diger Hand­werk­lich­keit und abs­trakter plas­ti­scher Qua­lität, zwi­schen PAS­TO­RINI und VISA GLO­RIA zu asso­zi­ieren. Auch gerade mit sei­ner fast pud­rig fei­nen Ober­fläche zeigt sich <Nr45 Eska­la­tion> als künst­le­ri­sche Spie­lerei in Weiss und Rot und – als lich­tes ste­hendes Mobile schwe­bend erschei­nend – als eine der Ästhe­tik CAL­DER’S ver­pflich­tetes Werk, das in sei­nem Sinne auch als UN BLANC ET UN ROUGE beti­telt wer­den könnte […]

 

Was sie nicht hören wollen…

Prolog zum Werk Nr86

Nr86 Politi­cART Cor­rect­ness

Kapierst du denn nicht den eigent­li­chen Sinn von Neu­sprech?… lässt George Orwell in sei­nem zeit­kri­ti­schen Roman einen Vasal­len aus dem Wahr­heits­mi­nis­te­rium schul­meis­tern und selbst­ge­recht fort­fah­ren… Beschwei­gen und Beschnei­den sol­len die Band­breite der Gedan­ken ein­engen. [So]… wer­den Gedan­ken­ver­bre­chen buch­stäb­lich unmög­lich, weil es keine Begriffe mehr gibt, um sie aus­zu­drü­cken […]