Was Sie wollen

Will­kom­men im Web­log von KUNST & WACH, der Web­seite über KUNST­WER­KEN UND WACHS­TUMS­WAHN. Keine Ahnung, was Sie hier­her führt. Viel­leicht wol­len Sie ja gleich wie­der gehen oder höchs­tens – wenn Sie schon mal hier sind – kurz und bün­dig in Erfah­rung brin­gen, worum es geht und wer dahin­ter steckt.

Viel­leicht wol­len Sie aber auch dem Wahn ins Auge schauen, die vir­tu­elle Gale­rie besu­chen oder MARA’s neus­tes Werk stu­die­ren. Pro­loge lesen? Sprach­per­len des elo­quen­ten Kunst­his­to­ri­kers ergrün­den? Kom­men­tare der Gäste durch­stö­bern? Was weiss ich. Am bes­ten machen Sie doch ein­fach was Sie wol­len.

JETZT ERST RECHT!
MARA

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Der rote Faden ins Labyrinth

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr46 Der rote Faden

Nr46 Der rote Faden

(stu) Ein nicht ein­mal ein­fach gestrick­tes, son­dern ledig­lich ein­fach auf­ge­spul­tes Werk dies­mal. Von unse­rem Kunst­wer­ker, des­sen Hin­ter­list wir mitt­ler­weile satt­sam ken­nen und wis­sen: den Schin­ken am schein­bar mage­ren Kno­chen müs­sen wir uns als Betrach­ter sel­ber erschaf­fen, die Sau also zum genüss­li­chen Ver­zehr sel­ber mäs­ten […]

 

Unver­läss­li­che Frei­heit oder unfreie Ver­läss­lich­keit

Prolog zum Werk Nr84

Nr88 Gegensatz 6

Nr88 Gegen­satz 6

Soweit die Zuver­läs­sig­keit herrscht, läßt sich alles beherr­schen.”
Lü Bu We (um 300 – 235 v. Chr., chi­n. Kauf­mann)

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So irri­tie­rend und schwer zu akzep­tieren es auch sein mag, es ist evi­dent: Auf Frei­heit ist nun mal kein Ver­lass… Ich freue mich, Ihnen ein wei­te­res Werk aus dem Werk­raum Gegen­satz prä­sen­tie­ren zu kön­nen:

⇒ Zur Werk­seite Nr88 Gegen­satz 6 mit wei­te­ren Bil­dern, Werk­da­ten und einem Kom­men­tar von W. Stu­der

 

Die Pest ist ein Aperçu

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr45_Eskalation_006

Nr45 Eska­la­tion

(stu) Ein Hauch von edlem Holz­spiel­zeug von unschul­diger Hand­werk­lich­keit und abs­trakter plas­ti­scher Qua­lität, zwi­schen PAS­TO­RINI und VISA GLO­RIA zu asso­zi­ieren. Auch gerade mit sei­ner fast pud­rig fei­nen Ober­fläche zeigt sich <Nr45 Eska­la­tion> als künst­le­ri­sche Spie­lerei in Weiss und Rot und – als lich­tes ste­hendes Mobile schwe­bend erschei­nend – als eine der Ästhe­tik CAL­DER’S ver­pflich­tetes Werk, das in sei­nem Sinne auch als UN BLANC ET UN ROUGE beti­telt wer­den könnte […]

 

Was sie nicht hören wollen…

Prolog zum Werk Nr86

Nr86 Politi­cART Cor­rect­ness

Kapierst du denn nicht den eigent­li­chen Sinn von Neu­sprech?… lässt George Orwell in sei­nem zeit­kri­ti­schen Roman einen Vasal­len aus dem Wahr­heits­mi­nis­te­rium schul­meis­tern und selbst­ge­recht fort­fah­ren… Beschwei­gen und Beschnei­den sol­len die Band­breite der Gedan­ken ein­engen. [So]… wer­den Gedan­ken­ver­bre­chen buch­stäb­lich unmög­lich, weil es keine Begriffe mehr gibt, um sie aus­zu­drü­cken […]

 

Ein Segel im Wind des freien Geistes

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr20 Der Fehler

Nr20 Der Feh­ler

(stu) Das Werk Nr20 vom Kunst­werker Mara ist Vie­les. Die­ses ver­hält­nis­mässig frühe Werk ist vor allem auch eine wun­der­schön gestal­tete Typo­gra­phie von bestechen­der gestal­te­ri­scher und inhalt­li­cher Ein­fach­heit und kon­ge­nialer Ver­knüp­fung. Gerade auch im Schwarz-Rot-Weiss sei­ner Phä­no­me­no­logie erscheint es als unver­kenn­bare Hom­mage an die welt­weite Hoch­blüte der Schwei­zer Schrift­gra­phik der Sech­ziger- und Sieb­zi­ger­jahre […]

 

Eine Hochzeit für die Hochzeit

Prolog zum Werk Nr85

Nr85 Hoch­zeit

Für Céline. Du bist schön, Du bist klug, Du bist – sehr sehr lie­bens­wert. Du ver­hilfst, ein­fühl­sam und mitt­ler­weile voll pro­fes­sio­nell, dem Nach­wuchs hoff­nungs­vol­ler Paare zum guten “Rut­sch” in die schöne neue Welt des 21. Jahr­hun­derts. Und nun schnappst Du Dir also auch noch die­sen sym­pa­thi­schen Kerl mit dem wun­der­vol­len Namen, um mit ihm den Bund für’ s Leben ein­zu­ge­hen. Wohlan, da will ich doch […]

 

Unkultivierte Freiheit oder unfreie Kultur

Prolog zum Werk Nr84

Nr84 Gegensatz 5

Nr84 Gegen­satz 5

Ein guter Teil des Rin­gens der Mensch­heit staut sich um die eine Auf­gabe, einen zweck­mä­ßigen, d.h. beglü­ckenden Aus­gleich zwi­schen die­sen indi­vi­du­ellen und den kul­tu­rellen Mas­sen­an­sprü­chen zu fin­den, es ist eines ihrer Schick­sals­pro­bleme, ob die­ser Aus­gleich durch eine bestimmte Gestal­tung der Kul­tur erreich­bar oder ob der Kon­flikt unver­söhn­lich ist” […]

 

Cochonnerie

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr42 Senk­rechte Schweine

(stu) Der Psych­iater führt einen Ror­schach­test durch. Der Pro­band asso­zi­iert bei jedem der unter­schied­li­chen Klecks­bilder das Glei­che, näm­lich eine wilde Sex­orgie. Der Psych­iater, eini­ger­maßen ver­dutzt, fragt den Pro­banden, was denn mit ihm los sei. Der Pro­band, nun eben­falls ver­dutzt und leicht empört zum Psych­iater: “Aber sie haben mir doch alle diese Schwei­ne­reien gezeigt”! […]

 

Abschied

Olga

Olga alias Dolga vom Rohr­graben
30.04.1999 – 22.05.2016

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Im Augen­winkel
grad war sie doch noch bei uns [...]

 

Eislauf mit Sturzgarantie und Pingpong

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr19 Gegen­sätze

(stu) Das Flui­dum, die Kopf­note und der erste Ein­druck des Wer­kes Nr19 ist Design gefäl­lig und ein jedes gedie­gene Arran­ge­ment von Desi­gn­möbel, ob im Wohn­be­reich der bil­dungs­be­flis­senen geho­benen Mit­tel­klasse oder etwa im Büro des edlen Anwalts erhielte zusätz­li­chen Glanz mit die­sem Dop­pel­bild bzw. Dypti­chon an der Wand. […]