Nr39 Ein herausragender Kopf
Nr39 Ein her­aus­ra­gender Kopf

Wenn Sie schon mal hier sind

Will­kommen im Weblog von KUNST & WACH, der Web­seite über KUNST­WERKEN UND WACHS­TUMS­WAHN. Keine Ahnung, was Sie hierher führt und was Sie hier wollen. Viel­leicht wollen Sie ja gleich wieder gehen oder höchs­tens – wenn Sie schon mal hier sind – mög­lichst schnell und ohne Umschweife erfahren, worum es hier eigent­lich geht und wer dahinter steckt.

Viel­leicht wollen Sie aber auch direkt dem Wahn ins Auge schauen, die vir­tu­elle Galerie besu­chen oder MARA’s neustes Werk stu­dieren, was weiss ich. Sie wollen gar den elo­quenten Kom­men­taren des Kunst­his­to­ri­kers frönen? Die Sei­ten­leiste (re) nach wei­teren inter­es­santen Inhalten durch­stö­bern? Bitte sehr, machen Sie doch ein­fach was Sie wollen…

JETZT ERST RECHT!
MARA
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Ein Segel im Wind des freien Geistes

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr20 Der Fehler

Nr20 Der Fehler

(stu) Das Werk Nr20 vom Kunst­werker Mara ist Vieles. Dieses ver­hält­nis­mässig frühe Werk ist vor allem auch eine wun­der­schön gestal­tete Typo­gra­phie von bestechender gestal­te­ri­scher und inhalt­li­cher Ein­fach­heit und kon­ge­nialer Ver­knüp­fung. Gerade auch im Schwarz-Rot-Weiss seiner Phä­no­me­no­logie erscheint es als unver­kenn­bare Hom­mage an die welt­weite Hoch­blüte der Schweizer Schrift­gra­phik der Sech­ziger- und Sieb­zi­ger­jahre (mehr …)

 

Eine Hochzeit für die Hochzeit

Prolog zum Werk Nr85

Nr85 Hoch­zeit

Für Céline. Du bist schön, Du bist klug, Du bist – sehr sehr lie­bens­wert. Du ver­hilfst, ein­fühlsam und mitt­ler­weile voll pro­fes­sio­nell, dem Nach­wuchs hoff­nungs­voller Paare zum guten “Rutsch” in die schöne neue Welt des 21. Jahr­hun­derts. Und nun schnappst Du Dir also auch noch diesen sym­pa­thi­schen Kerl mit dem wun­der­vollen Namen, um mit ihm den Bund für’ s Leben ein­zu­gehen. Wohlan, da will ich doch schon mal herz­lichst gra­tu­lieren und unauf­ge­for­dert meinen Senf dazu­geben (das hast Du nun davon!) →mehr zum Senf…

 

Unkultivierte Freiheit oder unfreie Kultur

Prolog zum Werk Nr84

Nr84 Gegensatz 5

Nr84 Gegen­satz 5

Ein guter Teil des Rin­gens der Mensch­heit staut sich um die eine Auf­gabe, einen zweck­mä­ßigen, d.h. beglü­ckenden Aus­gleich zwi­schen diesen indi­vi­du­ellen und den kul­tu­rellen Mas­sen­an­sprü­chen zu finden, es ist eines ihrer Schick­sals­pro­bleme, ob dieser Aus­gleich durch eine bestimmte Gestal­tung der Kultur erreichbar oder ob der Kon­flikt unver­söhn­lich ist.”

- S. Freud, in Das Unbe­hagen in der Kultur (mehr …)

 

Cochonnerie

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr42 Senk­rechte Schweine

(stu) Der Psych­iater führt einen Ror­schach­test durch. Der Pro­band asso­zi­iert bei jedem der unter­schied­li­chen Klecks­bilder das Gleiche, näm­lich eine wilde Sex­orgie. Der Psych­iater, eini­ger­maßen ver­dutzt, fragt den Pro­banden, was denn mit ihm los sei. Der Pro­band, nun eben­falls ver­dutzt und leicht empört zum Psych­iater: “Aber sie haben mir doch alle diese Schwei­ne­reien gezeigt”! (mehr …)

 

Eislauf mit Sturzgarantie und Pingpong

Aus der Serie «Sprachperlen»

Nr19 Gegen­sätze

(stu) Das Fluidum, die Kopf­note und der erste Ein­druck des Werkes Nr19 ist Design gefällig und ein jedes gedie­gene Arran­ge­ment von Desi­gn­möbel, ob im Wohn­be­reich der bil­dungs­be­flis­senen geho­benen Mit­tel­klasse oder etwa im Büro des edlen Anwalts erhielte zusätz­li­chen Glanz mit diesem Dop­pel­bild bzw. Dypti­chon an der Wand. (mehr …)

 
Die Geschichte des Luxus ist die Geschichte eines Traumas. Wir genügen als nackte Menschen nicht. Erst wenn wir uns Statussymbole umhängen, erfahren wir uns als annehmbar: Wir gehen also Einkaufen, um die Welt zu überzeugen, dass wir interessante, wertvolle Menschen sind. - Alain de Botton
 

H A I K U

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GUTE WAHL

Der Win­ter­apfel
der letzte – fle­ckig und klein
oh! Er ist köst­lich

GUETI WAHU

Der Win­t­eröpfu
der letscht – so flä­ckig und chli
oh! Er isch köscht­lich

© W. Studer

 

Du brauchst dich nur zu entscheiden

Prolog zum Werk Nr82

Nr82 Multioptionsgesellschaft

Nr82 Mul­ti­op­ti­ons­ge­sell­schaft

Die west­liche Moderne treibt sich in ihrem Wachs­tums­wahn immer weiter an und sprengt “mul­ti­op­tional” alle Grenzen – eine end­lose Party mit end­loser Pro­duk­teviel­falt. Da aber nie­mand alles haben oder werden kann – wir haben nur einen Magen und ein Leben – sieht sich jede Gesellin/ jeder Geselle der Kon­sum­ge­sell­schaft erst einmal ver­sucht “die besten Optionen” für seine/ihre Per­so­na­lity-Show her­aus­finden zu müssen. (mehr …)

 

Wie faule Hunde Grundbesitzer werden

Prolog zum Werk Nr81

Nr81 Grund­be­sitzer

Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr. Einmal mehr soll hier im Werk­raum Deu­tung der Sprache auf den Grund gegangen werden ohne Rück­sicht auf sprach­liche Cor­rect­ness: Denn streng wört­lich und zah­len­mässig genommen ist nun mal der typi­sche Grund­be­sitzer ein fauler Hund, der seinen Hin­tern nicht hebt! Sie sind empört (mehr …)